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Karlsruhe Für ein "Club-Feeling" ohne Maske: In Baden-Württembergs Discos dürfen nur noch Geimpfte und Genesene feiern

Warnstufe und Discobesuch ohne Maskenpflicht. Geht das? Tatsächlich darf die Maske in Clubs und Diskotheken auch in der Warnstufe abgenommen werden – aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Darauf hat sich der Amtschef des Gesundheitsministeriums, Uwe Lahl, in einem Gespräch mit Vertretern des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA und der Club-Branche geeinigt. Das bedeutet aber auch, dass nur noch geimpfte und genesene Personen Zutritt haben werden.

Abhängig davon, ob die Belüftung der Räumlichkeiten ausreichend ist, könnten die Clubs dann unter Vollauslastung betrieben werden. Betriebe, die über keine ausreichende Lüftung oder Luftreinigung verfügen, dürfen nur zu maximal 70 Prozent der Kapazität ausgelastet sein. CO2- Ampeln sollen dabei unterstützen zu erkennen, ob gelüftet werden muss.

Die Ausnahmegenehmigungen stehen unter dem Vorbehalt des Widerrufs, für den Fall, dass sich die landesweite oder regionale Infektionslage verschlechtert.

Kompromiss aus "Club-Feeling" und Corona-Maßnahmen

"Leider beobachten wir mit den sinkenden Außentemperaturen ein sich stark verschärfendes Infektionsgeschehen. Die Impfquote ist entgegen aller Anstrengungen bislang nicht hoch genug, um diese Entwicklungen einzudämmen. Die Ausnahme von der Maskenpflicht müssen wir daher jetzt mit Erreichen der Warnstufe etwas einschränken – wir ermöglichen aber weiterhin, dass ohne Maske getanzt werden kann“, sagt Amtschef Uwe Lahl nach den Gesprächen.

Der Amtschef des Landesverkehrsministeriums von Baden-Württemberg, Uwe Lahl.
Der Amtschef des Landesverkehrsministeriums von Baden-Württemberg, Uwe Lahl. | Bild: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Theresa Kern, die Vorsitzende der Interessengemeinschaft Clubkultur Baden-Württemberg, sagte: "Clubatmosphäre und Maske tragen schließen sich leider aus. Die nun vereinbarten einheitlichen Regelungen sind ein guter Kompromiss aus einer möglichst sicheren infektionsarmen Partyatmosphäre und einer sicheren wirtschaftlichen Perspektive für unsere Szene. Wir freuen uns über die offene und konstruktive Kooperation mit dem Sozialministerium und sind uns sicher, gemeinsam auch in Zukunft tragfähige Lösungen für den anstehenden Winter zu finden.“

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