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Stuttgart Lernen in den Ferien: Baden-Württemberg startet erneut Förderprogramm "Lernbrücken"

Um Wissenslücken zu schließen gibt es das Förderprogramm "Lernbrücken". Es ist freiwillig und auch in diesem Jahr sehr gefragt.

Um coronabedingte Wissenslücken zu schließen starten am Montag an vielen baden-württembergischen Schulen die sogenannten Lernbrücken. Die GEW-Landesvorsitzende Monika Stein sagte in Stuttgart: "Wichtiger als die Lernbrücken sind ab dem Schulstart am 13. September dauerhafte zusätzliche Förderangebote und mehr Personal, um Klassen teilen zu können."

Die Schüler hätten ein anstrengendes Schuljahr hinter sich. Es sei zu verstehen, wenn sie sich jetzt nicht für freiwillige Lernangebote anmeldeten.

6.200 Lehrkräfte für 54.000 Schüler

Etwa 54.000 Schüler nehmen nach Angaben des Kultusministeriums in diesem Jahr an etwa 1.900 Standorten teil. Rund 6.200 Lehrkräfte betreuen demnach die Schüler. Die sogenannten Lernbrücken sind eine von verschiedenen Maßnahmen des Landes, damit Schüler in den Sommerferien in speziellen Förderkursen coronabedingte Wissenslücken schließen können. Im vergangenen Jahr hatten etwa 61.000 Schüler an den "Lernbrücken" teilgenommen.

Nach Angaben der GEW konnten manche Schulen kein Angebot machen, weil die Schulträger keine Schülerbeförderung organisieren.

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  •   AlterMann
    (364 Beiträge)

    30.08.2021 17:22 Uhr
    Schulfernsehen
    In meiner Kindheit lief im Fernsehprogramm regelmäßig "Schulfernsehen".
    Schade das die ÖR das heutzutage nicht mehr hinbekommen. Vielleicht müsste man die Gebühren noch weiter erhöhen?
    Man kann zwar keine Fragen stellen, aber damals war alles so gut erklärt dass man das gar nicht gebraucht hat. Gerade bei Schulschließung hätte so was eine Alternative sein können. Und einen Fernseher hat ja wohl jeder.
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  •   barheine
    (705 Beiträge)

    30.08.2021 13:42 Uhr
    Das Angebot nehmen garantiert wieder nur jene wahr, die ohnehin schon wissbegierig sind und es nicht nötig haben.
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  •   AlterMann
    (364 Beiträge)

    30.08.2021 17:17 Uhr
    Vielleicht nicht zu 100%, Ausnahmen gibt es immer
    Aber ich denke auch dass im letzten Jahr der Unterschied zwischen guten und schlechten Schülern weiter auseinandergegangen ist.
    Wer was lernen wollte hat es weiterhin gemacht, wer Eltern hat die drängen auch.
    Aber Kinder die keine Lust zum lernen hatten, und wo die Eltern auch nicht darauf geachtet haben (für Hartz4 braucht man keinen Schulabschluss), die sind wohl eher noch weiter zurück gefallen.
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