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Karlsruhe Es macht Pieks: Alte Feuerwehrwache wird städtisches Impfzentrum - mit Vorteilen für alle Karlsruher

"Es macht pieks", mit diesen Worten stellt Oberbürgermeister Frank Mentrup die neue städtische Impfstraße in der alten Feuerwehrwache in der Ritterstraße vor. Dort, wo vor kurzem noch die Berufsfeuerwehr ihre Heimat hatte, wird nun gegen das Corona-Virus gekämpft beziehungsweise geimpft. Ab sofort bekommen Mitarbeiter der Stadt Karlsruhe hier den Impfstoff von Biontech verabreicht - das bringe auch Vorteile für die restliche Bevölkerung Karlsruhes.

Die Corona-Lage in Karlsruhe entspannt sich weiter. Am Donnerstag, 10. Juni, liegt die Sieben-Tages-Inzidenz laut Daten des RKI-Dashboards bei 13,1 im Stadtkreis und bei 18,0 im Landkreis. Wie die Bürger in der Fächerstadt genießt auch die Stadt die neuesten Lockerungen und lädt zur wöchentlichen Corona-Pressekonferenz erstmals zu einem Vor-Ort-Termin ein statt wie in den vergangen Wochen üblich, in den virtuellen Presseraum. 

Gebäude würde sonst leer stehen

Grund dafür ist aber nicht die aktuell gute Inzidenz-Lage, sondern die Eröffnung eines weiteren Impfzentrums auf der Gemarkung Karlsruhes. Unter dem Namen "Piks" (Personal-Impfstelle Konzern Stadt Karlsruhe) dient die alte Feuerwache in der Ritterstraße ab sofort als Impfzentrum für städtische Mitarbeiter. Das Angebot sei gleichzustellen mit einer betriebsärztlichen Impfung.

Frank Mentrup und Andrea Reineke präsentieren bei der wöchentlichen Pressekonferenz der Stadt Karlsruhe die neue Impfstraße in der alten Feuerwehrwache.
Frank Mentrup und Andrea Reineke präsentieren bei der wöchentlichen Pressekonferenz der Stadt Karlsruhe die neue Impfstraße in der alten Feuerwehrwache. | Bild: Carsten Kitter

Oberbürgermeister Frank Mentrup präsentiert am Donnerstag gemeinsam mit Andrea Reineke, der Leiterin des ärztlichen Dienstes der Stadt Karlsruhe, die neue Impfstelle, an der bis zu 150 Personen am Tag geimpft werden könnten. "Wir können hier nicht nur den Mitarbeitern der Kernverwaltung, sondern auch den Mitarbeitern der städtischen Gesellschaften ein Impfangebot machen", eröffnet Mentrup. 

Potenziell könnte damit ein Impfangebot für 14.000 Menschen gemacht werden. "Da viele unserer Mitarbeiter schon eine Impfung oder ein Angebot erhalten haben, gehen wir davon aus, dass deutlich weniger als 14.000 das Angebot wahrnehmen", so der OB. Er rechne ungefähr mit 4.000 bis 5.000 Impfungen.

Zusätzlicher Impfstoff für Karlsruhe

Mit der neuen Impfstelle würde das Problem der Impfstoff-Knappheit aber nicht verschwinden, im Gegenteil, wie Mentrup erklärt. "Wir starten mit 55 Fläschchen von Biontech, die insgesamt 320 Impfdosen ergeben. Wir können also nicht allen Impfwilligen ein Angebot machen." 

Oberbürgermeister Frank Mentrup.
Oberbürgermeister Frank Mentrup. | Bild: Carsten Kitter

Insgesamt würde der vorhandene Impfstoff in der Fächerstadt durch die neue Impfstelle aber nicht weniger werden. Durch das neue Impfzentrum würde Karlsruhe sogar mehr Impfstoff zu Verfügung gestellt bekommen. "Es kommt zusätzlicher Impfstoff zwar wenig, aber es hilft, die Impf-Kampagne weiter voranschreiten zu lassen", so Mentrup. 

Neben dem Voranschreiten der Impfungen in der Region und einem erleichterten Zugang zu einem Termin für die Mitarbeiter der Stadt verspricht sich der Rathaus-Chef auch Vorteile für die gesamte Bevölkerung Karlsruhes.  Da wäre einerseits der zusätzliche Impfstoff für Karlsruhe und andererseits das niedrigere Infektionsrisiko bei persönlichem Kontakt mit städtischen Mitarbeitern.

Ein Mitarbeiter des Karlsruher Zoos wird gegen Corona geimpft.
Ein Mitarbeiter des Karlsruher Zoos wird gegen Corona geimpft. | Bild: Carsten Kitter

"Bürger, die in Zukunft mit städtischen Mitarbeitern Kontakt haben, können mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass diese geimpft sind. Wenn beispielsweise ein Sozialarbeiter geimpft ist, der jeden Tag drei Familien besucht, sind durch die Impfung auch diese Familien ein Stück weit besser geschützt", erklärt Mentrup und ergänzt: "Es ist insgesamt ein gutes Zeichen für die Resistenz unserer Bevölkerung gegen das Corona-Virus und ein weiterer Lichtblick in der Pandemie."

 

 

 

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Corona-Virus in Karlsruhe: Der Corona-Virus hält Karlsruhe in Atem: Alle Zahlen der Infizierten, Schutzmaßnahmen, Absagen von Veranstaltungen und weitere Informationen für die Fächerstadt und die Region in diesem Dossier.
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  •   lynx1984
    (3437 Beiträge)

    10.06.2021 21:45 Uhr
    Rechenfehler?!
    55x6 = 330 und nicht 320
    @ka-news.de
    Wie kommt Ihr auf 320, wenn in einem BioNtech Fläschchen 6 Impfdosen drinne sind, wer sich sehr geschickt anstellt und das richtige Werkzeug hat manchmal auch 7 Stück?!
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  •   80er
    (6107 Beiträge)

    10.06.2021 21:34 Uhr
    Der....
    ...betriebsärtzliche Dienst der Stadt KA macht genau dass, was andere große Unternehmen mit betriebsärztlichen Dienst auch seit kurzem machen dürfen: ihre Belegschaft impfen. Nennt man auch der Fürsorgepflicht für die eigenen Beschäftigten wahrnehmen. Vorteil für die Bürger? 14.000 Menschen weniger müssen in Arztpraxen oder Impfzentren. 14.000 Menschen werden werden nicht krank und sparen dadurch dem Steuerzahler oder Stromkunden oder VBK -Kunden Steuergelder wegen Lohnkostenfortzahlung. Die VBK muss keine Fahrten ausfallen lassen, weil z. B. die Triebwagenführer nicht am Virus erkrankt sind etc. etc...ich finde es positiv was die Stadt da macht.
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  •   kleiber99
    (7 Beiträge)

    10.06.2021 20:49 Uhr
    Warum...
    wird nicht noch die 7 Dosis aus dem Fläschchen gezogen? Dann könnten 385 anstatt 330 Kunden geimpft werden...reinste Verschwendung...
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  •   kommentar4711
    (3277 Beiträge)

    11.06.2021 07:28 Uhr
    ANTWORT AUF "WARUM..."
    Da wird sehr darüber gestritten, ob das überhaupt geht. Angeblich ist da von denen, die meinen es würde gehen, die Restmenge, die in der Kanüle bleibt, nicht bei beachtet, weswegen die eigentliche Impfdosis zu niedrig ausfällt.
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  •   uwu
    (2 Beiträge)

    10.06.2021 19:26 Uhr
    Der Vorteil ist, dass es zusätzlicher Impfstoff ist!!!...
    ...weil Betriebsärzte so wie Hausärzte eigene Impfstoffkontingente bekommen. Also gibt es durch PIKS mehr Impfstoff für KA. Und die, die sich dort impfen lassen, blockieren keine Termine in den öffentlichen Impfzentren.
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  •   Karlsruher1986
    (541 Beiträge)

    10.06.2021 18:40 Uhr
    Das soll man noch verstehen?
    Mit der neuen Impfstelle würde das Problem der Impfstoff-Knappheit aber nicht verschwinden, im Gegenteil, wie Mentrup erklärt. "Wir starten mit 55 Fläschchen von Biontech, die insgesamt 320 Impfdosen ergeben. Wir können also nicht allen Impfwilligen ein Angebot machen.

    Also ist es eher ein Nachteil für alle Karlsruher!? Oder sehe ich das falsch?
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  •   kommentar4711
    (3277 Beiträge)

    11.06.2021 07:29 Uhr
    ANTWORT AUF "DAS SOLL MAN NOCH VERSTEHEN?"
    Nein, ist ein Vorteil, da die 55 Fläschchen nicht aus dem Pool für die Impfzentren kommen sondern aus dem für die Betriebsärzte.
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  •   StrangeOne
    (99 Beiträge)

    10.06.2021 17:27 Uhr
    Vorteil
    Der Vorteil für alle Karlsruher ist also, dasssich dadurch die städtischen Angestellten weniger bei anderen Stellen bewerben?
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