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Karlsruhe Erhöhte Corona-Kontrollen an Silvester: Diese Karlsruher Plätze nimmt die Polizei in den Fokus

Der Jahreswechsel und damit der Beginn von 2021 steht kurz bevor. Doch auf eine rauschende Silvestersause müssen die Bürger auch in Karlsruhe dieses Jahr verzichten - ebenso auf Raketen, Böller und Co. Der Grund: Wegen Corona dürfen sich Menschen weder im öffentlichen Raum versammeln noch dort Böller zünden. Damit das auch eingehalten wird, plant die Karlsruher Polizei am Silvesterabend zusätzliche Überwachungsmaßnahmen.

Kein öffentliches Feuerwerk, keine Silvesterparty. Seit dem zweiten Lockdown ist der Alltag geprägt von Ausgangsbeschränkungen und anderen Corona-Maßnahmen, da macht Silvester keine Ausnahme.

Öffentliche Plätze verstärkt im Fokus

Zwar halten sich die meisten Menschen an die vorgegebenen Regeln, dennoch verzeichnet die Polizei Karlsruhe auch Verstöße, die sich tagtäglich wiederholen. Aus diesem Grund hat die Polizei nun entschieden, am Silvesterabend zusätzliche Einsatzkräfte für Kontrollen einzusetzen.

Bild: Thomas Riedel

Besonders öffentliche Plätze, an denen Menschenansammlungen meist schon vorprogrammiert sind, würden dabei verstärkt von den Beamten in den Fokus genommen werden, heißt es auf Nachfrage von ka-news.de. Dazu zählen beispielsweise Aussichtspunkte wie der Durlacher Turmberg oder Plätze in der Innenstadt, wie das Karlsruher Schloss. 

ka-news.de-Corona-Hintergrund: Das gilt an Silvester

> keine Ausnahmen von den gültigen Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen

> Übernachten bei Privatpersonen ist erlaubt

> Verkauf von Pyrotechnik ist verboten

> Zünden von Pyrotechnik im öffentlichen Raum ist verboten, gleiches gilt für Menschenansammlungen

> Zünden von Pyrotechnik aus den Vorjahren im privaten Raum (etwa auf dem eigenen Grundstück) ist erlaubt, allerdings raten Landesregierung und Polizei davon ab, da diese durch falsche Lagerung beschädigt sein könnten und das Verletzungsrisiko somit steigt

Verstöße werden teuer: 50 bis mehrere tausend Euro

Wer sich nicht an die Verbote hält, der könnte mit teils empfindlichen Strafen konfrontiert werden. Zwar werde die Polizei nach eigenen Angaben wie bisher auch "mit Augenmaß" bei Verstößen vorgehen, je nach deren Ausmaß könnten aber statt mündliche Verwarnungen auch Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten drohen - samt Platzverweisen oder gar Festnahmen. 

Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Auch Beschlagnahmungen werden laut Polizei durchgeführt, zum Beispiel wenn Feuerwerkskörper unberechtigt auf öffentlichen Straßen oder Plätzen gezündet werden.

"In der Regel handelt es sich bei den Verstößen um Ordnungswidrigkeiten und keine Straftaten. Die Polizei legt dann in Form einer Anzeige die Ermittlungen der zuständigen Kommune vor. Diese bewertet den Verstoß und verfügt gegebenenfalls ein Bußgeld. Diese liegen in der Regel zwischen 50 und mehreren tausend Euro", erklärt die Polizei auf Anfrage von ka-news.de. 

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Kommentare (23)
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  •   hajmo
    (4243 Beiträge)

    30.12.2020 12:01 Uhr
    "mit Augenmaß" bei Verstößen
    Das mit dem "dududu" funktioniert doch einfach nicht. Kräftig an den Geldbeutel gehen, sonst tritt kein Lerneffekt ein.
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  •   ralf
    (3721 Beiträge)

    30.12.2020 15:44 Uhr
    Kommt drauf an
    Wenn jetzt wer auf dem Gehweg vor seinem Haus angetroffen wird und sagt, er habe einen Knall gehört und wollte mal nachsehen ist das was Anderes, als wenn Jemand um Mitternacht gröhlend durch die Stadt zieht, Chinaböller herumwirft und die Ordnungshüter anpamt. Gegen letzte Gruppe sollte man übrigens generell vorgehen und nicht nur zu Pandemiezeiten. Vor allem gegen die, welche ihr Feuerwerk auf andere Menschen richten, da (meist glücklicherweise "nur" versuchte) Körperverletzung.
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  •   FinnMcCool
    (440 Beiträge)

    30.12.2020 18:42 Uhr
    absolut richtig
    Daher hat, dank Ihrem Ratschlag, jetzt jeder eine Ausrede, warum er draussen auf der Strasse ist. Er muss den Ordnungskräften nur sagen "ich habe etwas gehört" und schon greift die allgemeine Amnestie. Kann man denn nicht auch vom Fenster aus sehen, ob draussen auf der Strasse etwas passiert ist, wenn es geknallt hatte?
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  •   ralf
    (3721 Beiträge)

    30.12.2020 20:35 Uhr
    Ratschlag?
    Ich wollte ein simples Beispiel geben. Wer keine mindestens genauso gute Ausrede findet und nun auf meinen "Ratschlag" zurückgreift, tut mir fast etwas Leid. Vermutlich geht es dann bei den üblichen Verdächtigen aber auch gleich zur nächsten Frage: "Warum gehen Sie dann mit Alkohol und Böllern raus?".
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  •   Tim_der_Zauberer
    (258 Beiträge)

    29.12.2020 21:28 Uhr
    Freuen wir uns über die Unverletzlichkeit der Wohnung.
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere Netiquette und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   Sherlock
    (346 Beiträge)

    29.12.2020 22:07 Uhr
    Wer zuletzt lacht
    Party aufgelöst
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  •   Tim_der_Zauberer
    (258 Beiträge)

    30.12.2020 00:03 Uhr
    Ja und?
    Wer zu doof ist eine Party zu feiern, wird eben bestraft. Das Blockwarttum trägt natürlich auch zu Denunziationen bei, aber wenn man nicht völlig übertreibt klappt das alles schon.
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  •   jojo
    (798 Beiträge)

    31.12.2020 14:47 Uhr
    Auch auf die Gefahr
    hin, dass ich gesperrt werde: Sie sind das Gegenteil eines klugen Menschen.
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  •   Route66
    (2991 Beiträge)

    30.12.2020 09:22 Uhr
    Hast Du nicht
    +++ Das Posting ist themenfremd und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   Schiller
    (204 Beiträge)

    30.12.2020 05:36 Uhr
    Corona
    greift ganz offensichtlich das Hirn an...
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