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Karlsruhe "Ein großes Familientreffen": In rund zwei Wochen beginnt das Karlsruher Sommerfest!

Eigentlich war geplant, das Karlsruher Frühlingsfest wie gehabt an Ostern abzuhalten - wenn bloß diese lästige Pandemie nicht wäre. Aus diesem Grund hatte sich der Karlsruher Schaustellerverband dazu entschieden, das Frühlingsfest kurzerhand als "Sommerfest" in den Sommer zu verschieben: Und schon am 30. Juli soll es losgehen!

Zum ersten Mal seit dem vergangenen Lockdown kehren Imbissbuden, Fahrgeschäfte und Spielstätten auf den Karlsruher Messplatz zurück: Vom 30. Juli bis zum 15. August findet dort das Sommerfest statt. Das bestätigt Susanne Filder, Vorsitzende des Schaustellerverbandes Karlsruhe, gegenüber ka-news.de. 

Susanne Filder, Vorsitzende Schaustellerverband Karlsruhe
Susanne Filder, Vorsitzende Schaustellerverband Karlsruhe | Bild: Thomas Riedel

"Aufgrund der Corona-Krise blieb uns nichts anderes übrig, als unser für Ostern geplantes Frühlingsfest auf diese zwei Wochen im Sommer zu verschieben", sagt sie. "Aber das bedeutet nicht, dass sich ein Besuch nicht lohnt."

Besucher erwarte ein Riesenrad, eine Berg-und-Tal-Bahn, ein Musikexpress, ein Disco-Zirkus, einen Irrgarten, Auto-Scooter, Kinderfahrgeschäfte und einiges mehr. "Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt." Gerade an Fahrgeschäften herrschten trotz der Covid-19-Pandemie keine Mangelerscheinungen.

Bild: ka-news.de

Wie viele Besucher kommen dürfen, hängt von Corona ab

Sämtliche dieser Attraktionen seien allerdings von einer Umzäunung eingefasst. "Der Messplatz wird praktisch verriegelt", wie Filder es ausdrückt. Denn: Auch jetzt seien die Auswirkungen der Pandemie noch immer spürbar.

Geöffnet hat das Sommerfest von Montag bis Donnerstag von 15 bis 23 Uhr und Freitag bis Sonntag von 13 bis 23 Uhr. "Alle Tickets gibt es vor Ort zu kaufen, sie werden zwei Euro pro Stück kosten. Die Einnahmen werden direkt unter den jeweiligen Betreibern der Attraktionen und Fahrgeschäfte aufgeteilt", sagt Filder.

Doch wie viele Besucher tatsächlich kommen dürfen, steht aktuell noch nicht fest. Der Grund: "Eigentlich hatten wir vor, bei Öffnungsstufe eins bis zu 1.500 Besucher auf dem Sommerfest zuzulassen", so die Vorsitzende. Nun sind die Inzidenzen jedoch wieder gestiegen und haben die Fächerstadt in Pandemie-Stufe 2 zurückversetzt.

"Corona-Maßnahmen sind tagesformabhängig"

"Sollte das bis Ende Juli so bleiben, dürften wir nur 750 Gäste zulassen. Die müssten dann natürlich geimpft, getestet oder genesen sein müssen, um teilzunehmen, was wir auch am Eingang kontrollieren werden. Allerdings wissen wir momentan ganz einfach nicht, wie die Inzidenzwerte zu Beginn des Festes aussehen werden. Deshalb können wir auch nicht verbindlich sagen, welche Maßnahmen wir dann ergreifen müssen. Es ist ganz einfach tagesformabhängig", erklärt Susanne Filder.

So wirklich von Normalität könne man bei diesem Sommerfest angesichts der Einschränkungen also noch nicht sprechen. "Trotzdem sind wir sehr froh darüber, dass unsere Schausteller ein wenig zu ihrem Beruf zurückkehren können. Gerade weil sich sehr viele Menschen zum ersten Mal seit dem Lockdown wiedersehen. Es wird für uns wie ein großes Familientreffen."

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