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Karlsruhe Karlsruher dm-Chef: Werden dauerhafte Veränderung in Innenstädten sehen

Das Bild der Einkaufsstraßen in Deutschland wird sich nach Ansicht des Chefs der Drogeriemarktkette dm, Christoph Werner, nachhaltig verändern.

Die Politik habe es möglich gemacht, dass viele "Lebensmittler" in die Vorstädte und auf die grüne Wiese gezogen seien, sagte er den "Badischen Neuesten Nachrichten".

Coronakrise ist Trend-Beschleuniger

Das Parken in den Innenstädten werde immer teurer, und nun wollten die Menschen wegen der Corona-Maskenpflicht das Einkaufen auch noch so kurz wie möglich halten. "Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Kundenströme in die Vorstädte gehen oder ins Internet abwandern", sagte er. Die Corona-Krise sei definitiv ein Beschleuniger für Trends, die es vorher bereits gegeben habe.

Was dm angeht, habe sich die Kundenfrequenz in den Märkten in Einkaufszentren, Fußgängerzonen oder Bahnhöfen nach dem Corona-Shutdown bis heute nicht erholt. "Der Einkauf, der ja viel von Inspiration lebt, ist maßgeblich beeinträchtigt worden", sagte Werner.

© dpa-infocom, dpa:200711-99-753980/2

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  •   Freigeist1
    (1308 Beiträge)

    13.07.2020 00:19 Uhr
    C. Werner scheint leider kein Visionär
    zu sein wie sein Vater.
    "Das Parken in den Innenstädten werde immer teurer"??? In Wirklichkeit ist das Parken in deutschen Innenstädten wie Karlsruhe im internationalen Vergleich sehr preiswert.
    Kopenhagen, Zürich und Amsterdam haben extrem hohe Parkgebühren, aber eher keine verödeten Innenstädte. Die Argumentation von C. Werner greift ins Leere.
    "Lebensmittler" in den Vorstädten? Ja, aber vor 10 oder 30 fuhr auch kaum jemand in die Kaiserstaße zum Großeinkauf von Bierkisten und Raviolidosen. Die Argumentation von C. Werner greift ins Leere.
    Kennt Hr. Werner noch andere Verkehrsmittel oder ist Einkaufen = Autofahren?
    Wenn man sich dm im Durlachcenter und am Europaplatz anschaut schneidet die "Grüne Wiese" bei der Frequentation eher nicht so gut ab. Das gleiche bei Decathlon sowie Saturn.
    dm wollte doch eigentlich mal innovativ sein...
    Also her mit E-Bike-Ladestationen, Bringservice per Rad, Verpackungsmüllreduzierung, Parkgebühren für Autos, Bonus für Radler u. ÖV-Nutzer...
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  •   myopinions
    (1104 Beiträge)

    12.07.2020 18:59 Uhr
    .....................und wenn dann unser
    roter OB mit dem kräftig-grünen Touch auch noch die Innenstadt von den ungeliebten Autos befreit hat, dann wird das Licht vollständig ausgehen!
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  •   Apu
    (84 Beiträge)

    11.07.2020 19:33 Uhr
    Recht hat er
    allerdings gibts noch mehrere gründe. Im netz zu kaufen ist einfach bequem und möchte man etwas doch nicht kann man es ja innerhalb 14 tage ohne gründe zurück senden. Zudem,zumindest in Karlsruhe, ist es leider so das immer mehr bettler auf der kaiserstraße sind, immer mehr gesocks. Wie sich das stadtbild der letzten 5 jahre verändert hat, fpr mich negativ, ist schon offensichtlich.
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  •   andip
    (10478 Beiträge)

    13.07.2020 08:42 Uhr
    Ja klar
    Spiegelst du dich dauernd in der FuZo in irgendwelchen Schaufenstern oder wo ist das "Gesocks", dass da angeblich massenhaft rumläuft?
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  •   Schiller
    (192 Beiträge)

    13.07.2020 06:40 Uhr
    Jo
    das Kernproblem sind die Innenstädte mit ihrem Klientel. Dazu kommt jetzt die Maskenpflicht, die das Gesamtbild weiter trüben. Dass der Online Handel blüht, ist nun wirklich nichts neues mehr.
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  •   Freigeist1
    (1308 Beiträge)

    13.07.2020 14:06 Uhr
    Du meinst wahr-
    scheinlich die Auto-Poser. Dieses Problem kann man mit der Einrichtung wirksamer Fußgängerzonen wunderbar einhegen.
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