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Karlsruhe Corona-Zahlen steigen: Doch in welchen Lebensbereichen stecken sich die meisten Karlsruher an?

Trotz Impfung steigen auch in Karlsruhe die Corona-Infektionszahlen. Problem: 40 Prozent der Fälle in der Fächerstadt können nicht nachverfolgt werden. Hotspots - wie sie aus den vorherigen Wellen bekannt sind, gebe es aktuell nicht. Das Gesundheitsamt spricht von einer "Vielzahl aufaddierter Einzelfälle." Doch in welchem Bereich finden die meisten Infektionen statt?

Das letzte Mal, dass innerhalb Karlsruhes eine nachvollziehbare Infektionskette auftrat, sei laut dem Gesundheitsamt des Landkreises Karlsruhe der Topsy-Turvy-Vorfall im Juli gewesen. Seitdem finde das Infektionsgeschehen nur noch sehr diffus und ohne nennenswerte Konzentrationen innerhalb Karlsruhes statt. Neuansteckungen folgten dabei keinem ersichtlichen Muster und bestünden aus einer Vielzahl aufaddierter Einzelfälle.

Aufgrund der steigenden Impfzahlen seien auch die aus den letzten Wellen gewohnten Hotspots wie etwa Schulen, Großbetrieben, Kirchen oder Pflegeheimen kaum mehr ein Nährboden für neue Infektionen. Derzeit seien zwei Pflegeheime, sechs Schulen und mehrere Unternehmen von Corona-Erkrankungen betroffen, wobei der Höchstwert der Infizierten in einer Einrichtung 23 betrug.

In welchem Umfeld geschehen die häufigsten Ansteckungen?

Diese Unkenntnis der genauen Ansteckungspfade schlage sich auch in den derzeitigen Statistiken nieder. Bei 40 Prozent der erfassten Neuinfektionen sei der genaue Ansteckungsherd nicht  ermittelbar, wie das Gesundheitsamt auf Anfrage von ka-news.de bekannt gibt.

35 Prozent der Neuübertragungen in Karlsruhe geschehen laut Gesundheitsamt über die Familie. Dahinter stünden mit 13 Prozent Freizeit- und Pflegeeinrichtungen oder Bildungs- und Tagesstätten, darunter Kliniken, Schulen, Betreutes Wohnen , Clubs, Bars oder Fitnessstudios. 

Sieben Prozent der Ansteckungen würden im Büro stattfinden. Im Freundeskreis entstünden derzeit drei Prozent der Infektionen. Der Anteil der Reiserückkehrer liegt aktuell bei zwei Prozent.

Die aktuellen Corona-Fallzahlen nach dem Gesundheitsamt des Landkreises.
Die aktuellen Corona-Fallzahlen nach dem Gesundheitsamt des Landkreises. | Bild: Landkreis Karlsruhe

Nachvollziehbar oder nicht, die Infektionen ließen die Sieben-Tages-Inzidenz in Karlsruhe rasch ansteigen. Am 2. November lag sie bei 167,6 (Stadtkreis) und 198,5 (Land). Damit sind aktuell 2.188 positiv auf das Virus getestet.  Das ist ein deutlicher Anstieg zur letzten Oktoberwoche, wie das Gesundheitsamt bestätigt.

Mehr zum Thema
Corona-Virus in Karlsruhe: Der Corona-Virus hält Karlsruhe in Atem: Alle Zahlen der Infizierten, Schutzmaßnahmen, Absagen von Veranstaltungen und weitere Informationen für die Fächerstadt und die Region in diesem Dossier.
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Kommentare (14)
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  •   Karlsruher1986
    (588 Beiträge)

    03.11.2021 19:43 Uhr
    Ich habe Futter....
    ..... für die 40 %

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/128672/Deutschland-nimmt-COVID-19-Patienten-aus-Rumaenien-auf

    Und uns wollen die was von Überlastung erzählen.

    Oder ist man bereits dabei eine Überlastung zu erzeugen indem man intensiv-Patienten aus dem Ausland aufnimmt?
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  •   AhmedDerAufklärer
    (902 Beiträge)

    04.11.2021 13:13 Uhr
    Aha
    +++ Das Posting ist themenfremd und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   Karlsruher1986
    (588 Beiträge)

    04.11.2021 13:33 Uhr
    Oh da.....
    +++ Das Posting ist themenfremd und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   AhmedDerAufklärer
    (902 Beiträge)

    04.11.2021 15:32 Uhr
    Wenn
    +++ Das Posting ist themenfremd und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   SagMalWas
    (345 Beiträge)

    03.11.2021 10:03 Uhr
    Ansteckungsherd Familie
    Interessant, dass unter diesem Punkt scheinbar alles zusammgefasst wird, wie auch Bildungs- und Tagesstätten...Schulen.
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  •   Berty87
    (1151 Beiträge)

    03.11.2021 07:46 Uhr
    40%
    Nicht ermittelbar. Ganz einfach bei den Geimpten. Da die ohne Test überallhin dürfen. Und eventuell trotzdem Corona haben.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (43 Beiträge)

    03.11.2021 15:25 Uhr
    Risikoabwägung und Verursacherprinzip
    Corona für Geimpfte ist wie eine Erkältung für jeden. Und mit einer Erkältung kann ich leben wie normal. Schwere Verläufe haben meist nur Ungeimpfte. Die sind das Problem und deren asoziales Verhalten zwingt alle zu Corona-Beschränkungen. Deshalb sind auch nur diesem Personenkreis Personenkreis Auflagen und Beschränkungen zu machen - die Risikoabwägung und das Verursacherprinzip sprechen dafür.
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  •   Fizzbin05
    (2 Beiträge)

    03.11.2021 22:03 Uhr
    Typisch @Kletterer
    Wenn sie Geimpft sind was ist dann ihr Problem? Als Geimpft kann man so gut wie überall hin, hat so gut wie keine Kontakteinschränkung, braucht so gut wie keinen Test machen, was ich aber auch als fragwürdig erachte. Wenn auch nur leichte Symptome, kann dennoch eine Verbreitung von Corona möglich sein, egal ob "nur" reduziert oder nicht. Und wenn dann zb 50% geimpfte ohne Einschränkung durch die Gegend laufen dann reicht am Ende auch deren Virenlast für einen Anstieg der Zahlen. Und was ist mit jenen die sich nicht impfen lassen KÖNNEN/DÜRFEN? Haben sie Kinder? Je nach Alter dürfen die sich ja auch (noch) nicht impfen lassen. Und was ist wenn dann ein Kind ungeimpft im Krankenhaus liegt, war es dann auch asozial??? Wer ist also wirklich asozial? In meinen Augen sind Leute wie sie, die andere pauschal als asozial oder sonst was bezeichnen jene die zu dieser Spaltung in der Gesellschaft führen!
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (43 Beiträge)

    04.11.2021 06:45 Uhr
    Typisch @ Fizzbin05
    Da haben Sie recht. Es gibt einen Teil der Gesellschaft, der kann sich nicht impfen lassen. Den muss man ausdrücklich ausklammern und auch gut schützen. Das sind aber recht wenige, und deren Schutz sollte auch ohne Corona-Maßnahmen realisierbar sein. Asoziales Verhalten zeigen die, die sich impfen lassen könnten und es nicht tun. Und mein Problem damit ist rein pekunärer Natur: Der ganze Mist aktuell kostet jede Menge Geld und wird durch Impfverweigerer am Laufen gehalten, und da ist auch mein Steuergeld mit dabei. Lasst Euch bitte impfen, damit der Spuk bald ein Ende hat.
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  •   Stepputtis
    (2 Beiträge)

    03.11.2021 20:04 Uhr
    Wochenbericht RKI vom 28.10.21
    Interessant Seite 22. Anteil wahrscheinliche Impfdurchbrüche
    an hospitalisierten Covid-19-Fällen 43, 7%.
    Anteil wahrscheinliche Impfdurchbrüche
    an COVID-19-Fällen auf Intensivstation 33,4%.
    Anteil wahrscheinliche Impfdurchbrüche
    an verstorbenen COVID-19-Fällen 45%.
    Ich denke das sind mehr als nur Erkältungssymptone.... Morgen kommt der neue Bericht
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