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Stuttgart Corona in Cafés: Maskenpflicht im Außenbereich kritisiert - "Mitarbeiter leiden"

Die allermeisten Gastro-Gäste akzeptieren Corona-Maßnahmen wie den Mindestabstand und die Erfassung der Kontaktdaten. Das geht aus einer Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) in Baden-Württemberg hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Demnach gaben 90,5 Prozent der Befragten an, dass die Gäste großes oder überwiegendes Verständnis für die Maßnahmen hätten. An der Umfrage hatten sich im Südwesten fast 2.400 Betriebe beteiligt.

Ein Zettel für die Gäste-Regstrierung liegt in einem Restaurant auf einem Tisch.
Ein Zettel für die Gäste-Registrierung liegt in einem Restaurant auf einem Tisch. | Bild: Carsten Rehder/dpa/Archivbild

In fast jedem vierten Betrieb (23,5 Prozent) hatten zum Zeitpunkt der Umfrage Anfang August schon Kontrollen stattgefunden. Die Branche nehme den Infektionsschutz sehr ernst, nicht zuletzt, um einer zweiten Welle im Herbst oder Winter vorzubeugen, sagte Dehoga-Sprecher Daniel Ohl.

Maskenpflicht: Mitarbeiter "können nicht gut atmen"

Der einzige Punkt, den die Gastronomen kritisch sehen, ist die Maskenpflicht für Servicekräfte in der Außengastronomie. "Hier leiden die Mitarbeiter wirklich - es ist heiß und sie können nicht gut atmen."

Normalerweise sind die Tische in den Cafes, Gaststätte und Bars am Abend im Barfußgässchen am Markt in Leipzig voll besetzt.
Normalerweise sind die Tische in den Cafés, Gaststätte und Bars am Abend im Barfußgässchen am Markt in Leipzig voll besetzt. | Bild: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Ob diese schwere Beeinträchtigung im Außenbereich notwendig sei, werde von Verbandsmitgliedern immer wieder hinterfragt. "Wir plädieren dafür, wenigstens zu prüfen, ob diese Maßnahme wirklich notwendig ist", hieß es seitens des Verbandes.

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  •   Schillerlocke
    (360 Beiträge)

    20.08.2020 14:59 Uhr
    ich weiß nicht
    bei 10 Meter Abstand zu denen am anderen Tisch, da flitzt ab und zu mal ein Kellner vorbei und bleibt nicht länger als 30 Sekunden am Tisch stehen.

    der muss doch keine Maske tragen. Regelmäßig Hände waschen dagegen ist Pflicht.
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  •   FinnMcCool
    (368 Beiträge)

    20.08.2020 11:52 Uhr
    Maskenpflicht im Aussenbereich?
    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es für die Mitarbeiter die im Aussenbereich bedienen anstrengend ist. Allerdings möchte ich zu bedenken geben, dass seit vielen im medizinischen Bereich die Maske stundenlang bei OPs getragen wird, ohne dass darüber gemeckert wird. Und kann mir ein Gastwirt erklären, ob es praktikabel ist, dass die Mitarbeiter aussen keine Maske tragen müssen und dann wenn sie in Lokal gehen müssen sie sie wieder aufsetzen. Wie soll dies funktionieren, wenn sie ein volles Tablett tragen?
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  •   Vika
    (260 Beiträge)

    19.08.2020 14:28 Uhr
    Arbeite
    Im verkauf und trage die maske fast 8 std am Tag,abends Kopfschmerzen und atemprobleme wegen zu wenig frischer Luft ,denke das man später auch Probleme wegen masken tragen hat,aber auf corona auch kein Bock,das ist halt schwierig im Moment,aber da müssen wir durch,hoffe das bald alles wieder normal läuft,aber da muss halt jeder mitmachen und nicht nur an sich denken,also Schütz euch und eure Mitmenschen
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  •   Holzbiene
    (131 Beiträge)

    19.08.2020 15:06 Uhr
    So gehts einem mit Covid-19 – Teil 1
    Zitat von https://www.ka-news.de/member/Vika/ denke das man später auch Probleme wegen masken tragen hat,aber auf corona auch kein Bock,das ist halt schwierig im Moment,aber da müssen wir durch


    Ich hatte mich schon Mitte Februar bei einem Vortrag angesteckt. Die Erkrankung begann ganz langsam über 2 Tage mit Kratzen im Hals, dann folgten 4 Tage, an denen ich wirklich krank war. Die waren sehr anstrengend und der trockene Husten – den man so auch bei einer Influenza bekommt – war ziemlich quälend.

    Am 6. Tag – es war der 9. nach der Infektion – war ich wieder so weit fit, dass ich mich aufs Fahrrad schwingen und zum Arzt fahren konnte. (Vorher war das nicht möglich, weil viel zu anstrengend.) Der Arzt hat je einen Test auf SarsCov und Influenza machen lassen, die beide negativ ausfielen: er meinte, es könnte sowohl Influenza, als auch C-19 gewesen sein.
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  •   Holzbiene
    (131 Beiträge)

    19.08.2020 15:12 Uhr
    So gehts einem mit Covid-19 – Teil 2
    26 Tage nach der Infektion war ich wieder so weit fit, dass ich eine Radtour über 70 km zwar mit viel Gehuste über die ersten 45 km aber ansonsten gut überstanden habe.

    Anfang Mai bemerkte ich, dass ich die blühenden Robinien absolut nicht riechen konnte – damit war klar, dass die Erkrankung Cvoid-19 war.

    Als Anfang Juni die Linden blühten, funkti0onierte der Geruchssinn wieder wie früher.

    Fazit: Die Sache war nicht schön und recht anstrengend, aber ohne Medikamente auch für einen deutlich über 65-jährigen überstehbar, zumindest wenn er einigermaßen fit ist.
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  •   HerrNilson
    (1700 Beiträge)

    19.08.2020 15:57 Uhr
    Es ist ja leider so
    dass viele junge fitte Menschen an Corona schwer erkranken und noch nicht mal mehr fähig sind eine Treppe hochzulaufen oder in ihre Kaffeemaschine Wasser zu füllen. Und zwar noch Monate nach der Erkrankung.
    Alles Gute.
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  •   Propagandahilfskraft
    (1709 Beiträge)

    20.08.2020 11:46 Uhr
    Das geben die veröffentlichten Zahlen nicht her?
    Ich lese dazu immer nur Berichte von bedauerlichen Einzelfällen .Der Sporttaucher der nun nix mehr taucht ging mal durch Medien und asoziale Netzwerke. Dazu liefen mir aber nie aussagefähige Zahlen über den Weg, nur die typische Boulevardberichtbestattung. Und das sind Berichte, wie man sie auch über die handelsübliche Influenza schreiben könnte ... oder Rinoviren ... oder ...
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  •   Route66
    (2822 Beiträge)

    20.08.2020 14:03 Uhr
    Ja dann musst Du
    eben mal über den Tellerrand schauen und Deine Berichte woanders suchen.
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  •   Kruppstahl
    (1225 Beiträge)

    20.08.2020 00:56 Uhr
    Von wievielen reden wir denn,
    im Bezug auf die Gesamtansteckungsrate? Bitte nur Fakten!
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  •   kunvivanto
    (324 Beiträge)

    19.08.2020 15:31 Uhr
    Auch hinter plötzlichem Rheuma kann Covid19 stecken
    Bei mir hat wohl der Virus in meiner kräftigen Läuferlunge eine Agoraphobie bekommen und sich stattdessen auf Muskeln und Gelenke gestürzt.
    Während Anfang Mai meine Trainingsleistung Waldlauf zielstrebig nach oben ging, fing es Mitte Mai an zu stagnieren und runter zu gehen. Dann plagten mich Muskelbeschwerden, die ich damals noch für Muskelkater hielt. Plötzlich kamen noch schlagartig Abgeschlagenheit und Gelenkbeschwerden dazu, in einer Stärke, dass ich nahe einem Pflegefall schien. Und das, nachdem ich bisher immer topfit war. Zuerst dachte ich noch an die üblichen Verdächtigen: Grippaler Infekt, sportliche Überlastung, ... an Covid19 habe ich nicht gedacht, weil immer von einer Atemwegserkrankung geschrieben wurde. Bis ich im Ärzteblatt las, dass auf einem Flugzeugträger rund die Hälfte der Erkrankten dieselbe Symptomgruppe hatten. Das war allerdings so spät, dass ein Test nicht mehr sinnvoll war. Das einzige, was bei mir typisch war, sind Geruchsirritationen.
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