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Karlsruhe Corona Impfung Baden-Württemberg: Das müssen freiwillige Helfer beachten

Da schon bald die ersten Impfungen stattfinden sollen, werden immer noch freiwillige Mitarbeiter für die Corona-Impfzentren gesucht. Darunter: medizinisches Fachpersonal und Personen für Verwaltungsaufgaben. Der Impfbetrieb soll in der Regel von 7 bis 21 Uhr in zwei Schichten an sieben Tagen pro Woche durchgeführt werden - gegen Bezahlung. Interessenten können sich direkt bei den jeweils zuständigen Regierungspräsidien, darunter Karlsruhe, vorstellen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales und Integration von Baden-Württemberg hervor.

Das Land Baden-Württemberg setzt große Hoffnungen auf eine wirksame Impfung gegen Corona.

"Die geplante Impfung von vielen Millionen Baden-Württembergerinnen und Baden-Württembergern ist eine Herkulesaufgabe, die alle unterstützenden Hände braucht.

Wir freuen uns daher sehr, dass schon so viele Menschen ihre Bereitschaft signalisiert haben, dass sie helfen wollen“, so Gesundheitsminister Manne Lucha am Montag, den 14. Dezember, in Stuttgart.

Manfred Lucha (Bündnis 90/Die Grünen) spricht bei einer Pressekonferenz.
Manfred Lucha (Bündnis 90/Die Grünen) spricht bei einer Pressekonferenz. | Bild: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

Aus diesem Grund sucht das Land freiwillige Helferinnen und Helfer. Bis spätestens Anfang Januar soll ein erster Impfstoff gegen SARS-CoV-2 zur Verfügung stehen.

Ärzte können sich unter dem folgenden Link melden: https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/news/aufruf-zur-mitwirkungals-arzt-oder-medizinpersonal-in-den-corona-impfzentren-des-landes/

Standort und Arbeitsumfang bestimmen die Interessenten

Der Impfbetrieb soll in der Regel von 7 bis 21 Uhr in zwei Schichten an sieben Tagen pro Woche durchgeführt werden. Die Betriebszeiten der mobilen Teams werden bedarfsgerecht geregelt.

Die nähere vertragliche Ausgestaltung obliegt dem Betreiber des jeweiligen Impfzentrums. Die Verantwortlichen nehmen je nach Bedarf Kontakt zu angemeldeten Freiwilligen auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Diese können selbst entscheiden, an welchem Standort und in welchem Umfang sie eingesetzt werden möchten. Die Bereitschaft kann auch widerrufen werden.

Die Standorte der Impfzentren und vieles mehr erfahren Sie aus dem FAQ- Katalog "Impfzentren“.

Wer kann sich als freiwilliger Helfer melden?

  • Medizinisches Fachpersonal: Pflegekräfte, Medizinisch-Technische Assistenten, Apotheker/Pharmazeutisch-Technische Assistenten, Rettungssanitäter, Notfallsanitäter, Medizinstudierende ab dem 7. Semester oder im Praktischen Jahr.
  • Personen für Verwaltungsaufgaben: Begleitung zum Impfbereich, Unterstützung der Abläufe an der Anmeldung und bei der Dokumentation.

Die Bereitschaft zur Mitarbeit in den Impfzentren des Landes und den gewünschten Standort können Freiwillige direkt bei den jeweils für ihre Region zuständigen Regierungspräsidien erklären.

Für Karlsruhe wäre das die folgende E-Mail Adresse: ImpfhilfeBW@rpk.bwl.de.

Achtung: Hierbei muss eine Einwilligungserklärung beiliegen, welche auf den jeweiligen Internetseiten der Regierungspräsidien unter "Aktuelles" zu finden ist!

Dateiname : Einwilligungserklärung für freiwillige Helfer
Dateigröße : 355.49 KBytes.
Datum : 15.12.2020 08:17
Download : Download Now!
Dateiname : Information Datenschutz-Grundverordnung
Dateigröße : 505.65 KBytes.
Datum : 15.12.2020 08:39
Download : Download Now!
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Kommentare (11)
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  •   Rino
    (337 Beiträge)

    16.12.2020 11:51 Uhr
    Warum freiwillig?
    Warum sollte ich mich freiwillig melden, wenn der Nadel-Doktor 130.- €uronen auf die Stunde bekommt?
    Es passt halt nichts mehr zusammen, die einen machen sich die Taschen voll und die Anderen sollen dafür für UMME den Kopf hinhalten.
    Und das Ganze nennt sich dann GEMEINWOHL.
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  •   andip
    (10905 Beiträge)

    16.12.2020 15:53 Uhr
    ??
    Wieso für umme?
    Steht doch da, alle werden bezahlt, die als Helfer aller Art bei den Impfungen mitmachen.
    Ob die 130,-€/h für den Arzt gerechtfertigt sind, darüber könnte man streiten. Aber wenn der dafür seine Praxis zumacht, wäre das evtl. noch nicht einmal unangemessen.
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  •   melotronix
    (3355 Beiträge)

    16.12.2020 07:25 Uhr
    nur noch verabscheuungswürdig...
    gibt es einen einzigen Bericht mit Kommentierung wo mal nicht draufgehauen wird? Es ist wirklich nicht mehr normal, was hier einige Kommentatoren regelmässig ablassen. Immer nur sofort den Haken an der Sache suchen, die Schnauze tief in den Zeilen. Ekelhaft. Wer ist frei von Fehlern... und wer traut sich zu, solch einen Job zu machen in der Politik und ist von Moral und Anstand nur so gestählt macht alles immer nur richtig? Freiwillige vor. Das Land braucht Sie.
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  •   Mondgesicht
    (2532 Beiträge)

    16.12.2020 16:01 Uhr
    Auch hier
    gilt es zu unterscheiden: "draufhauen" im Sinne von beleidigen ist sicher nicht angebracht. Aber wieso sollte es "ekelhaft" sein, wenn Dinge kritisiert werden? Mir scheint, dass in der Pandemie einige vergessen haben, dass wir nach wie vor ein freies Land sind, in dem jeder seine Meinung äußern darf - auch wenn es sich um Kritik an den herrschenden Politikern handelt.

    Meine Meinung: Ich finde bei diesem Thema am Handeln der Verantwortlichen nichts auszusetzen. Immer davon ausgehend, dass der bald zugelassene Impfstoff tatsächlich die versprochenen Erwartungen erfüllt, ist gerade zu Anfang eine Kraftanstrengung erforderlich, die Risikogruppen zu impfen. Dazu muss man die Impfzentren personell gut besetzen. Was also spricht dagegen, freiwillige Helfer zu suchen und einzusetzen (die ja im Übrigen nicht unbezahlt arbeiten sollen)?

    Trotzdem: wer anderer Meinung ist, darf das äußern. Ob es bei Ihnen Ekel auslöst oder nicht. Das nennt sich Meinungsfreiheit.
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  •   jojo
    (803 Beiträge)

    16.12.2020 09:24 Uhr
    Sehr guter Kommentar
    Auch mich nerven die destruktiven Kommentare extrem. Es geht den Kommentatoren oftmals nicht mehr um die Pandemie, sondern um eine politische Abrechnung. Ich finde das entsetzlich, vor allem vor dem Hintergrund von knapp 1000 Toten von gestern auf heute. Aber diese Zahlen werden ja von manchen ebenfalls bestritten. Für mich zeigt sich damit nur eins, nämlich wie egoistisch und kalt unsere Gesellschaft geworden ist. Ich wünsche allen beste Gesundheit und hoffe, das niemand die Grenzerfahrung einer derartigen Erkrankung machen muss.
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  •   Route66
    (2991 Beiträge)

    16.12.2020 13:44 Uhr
    Auch ich sehe das so
    wie Ihr Beiden. Dem ist nichts hinzuzufügen. Bleibt gesund 😀
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  •   357.Magnum
    (194 Beiträge)

    15.12.2020 17:31 Uhr
    ja sder Herr Gesundheitsminister Spahn setzt auf Freiwillige
    Mitten in der Corona-Pandemie, wo viele kleine Unternehmen um ihre Existenz kämpfen hat Jens Spahn und sein Mann, in Berlin eine Millionenvilla gekauft, aus internen Unterlagen des Maklers geht hervor, dass Spahn und Funke 4,2 Millionen Euro bezahlt hätten.
    Corona ist ja auch nicht so wichtig????
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  •   Oitastisch
    (354 Beiträge)

    16.12.2020 05:30 Uhr
    Das überrascht nicht
    Jens Spahn war bereits vor Jahren durch massive Lobbyarbeit im Pharmasektor aufgefallen und hat dementsprechend sicherlich reichlich Geld erhalten. Jetzt erntet die Pharmalobby erneut durch die massive Impfkampagne einen wahren Goldrausch, während im Gesundheitswesen weiterhin mit dem Rotstift gespart wird.
    Jens Spahn verdiente an Lobbyarbeit für Pharmasektor
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  •   andip
    (10905 Beiträge)

    15.12.2020 12:07 Uhr
    Hoffentlich finden sich genug
    Aber: Ärzte und medizinisches Fachpersonal sind doch derzeit so schon ausgelastet, wo sollen die die Zeit dazu nehmen?
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  •   runner
    (544 Beiträge)

    15.12.2020 13:51 Uhr
    Das steht wohl in den Sternen,
    genau wie die Frage nach dem Pflegepersonal für zusätzlich installierte Intensivbetten.
    Es nützt nichts, wenn nur schnell etwas aus dem Boden gestampft wird und die Fachkräfte dafür fehlen! Am Personal wird stets zuerst gespart, aber ohne eine ausreichende Anzahl Menschen funktioniert das meiste eben doch noch nicht.
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