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Karlsruhe Corona-Hotspot Supermarkt? Von "Katastrophe" bis "alles richtig gemacht" - ka-news.de-Leser berichten

Aufgrund des immer noch dramatischen Verlaufes der Corona-Pandemie haben nahezu alle Einrichtungen und Geschäfte aktuell geschlossen. Eine der wenigen Ausnahmen: Supermärkte. Doch trotz der strengen Regeln geht die Zahl der Neuinfektionen nur langsam zurück - auch in Karlsruhe. Muss die Sicherheit in den Lebensmittelgeschäften nun nachgeschärft werden?

Rewe, Edeka, Aldi und Co. - täglich gehen tausende Karlsruher in den örtlichen Lebensmittelmärkten ein und aus - ein nahezu perfekter Hotspot für Corona-Infektionen, so scheint es. Zu Beginn der Pandemie wurden hier daher besonders strenge Maßnahmen getroffen: Sicherheitsabstand, Einlasskontrollen durch Sicherheitspersonal, Desinfektionsmittel-Spender und limitierte Einkaufswägen gehörten schnell zum alltäglichen Einkauf dazu.

ka-news.de-Leser sind empört

Doch nun, knapp ein Jahr später, ist davon nicht viel übrig geblieben, so zumindest die persönlichen Erfahrungen der ka-news.de-Redakteure - und damit sind sie scheinbar nicht allein: Viele Leser teilen diese Ansicht, beschweren sich über fehlende Sicherheitsmaßnahmen in ihren örtlichen Supermärkten.

Obst- und Gemüseabteilung in einem Supermarkt.
Obst- und Gemüseabteilung in einem Supermarkt. | Bild: Jan Woitas/zb/dpa

"Die Situation im Rewe in Durlach geht gar nicht! Keine Kontrolle, wie viele Menschen im Markt sind plus unverantwortliches Verhalten der Kundschaft! So etwas gehört sich im Lockdown nicht!", empört sich so etwa eine anonyme ka-Reporterin gegenüber der Redaktion.

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ka-news.de-Leserin Rahel fällt ein ähnlich hartes Urteil über einen Kaufland-Markt in Karlsruhe: "Ich war an einem Samstagmittag dort. Katastrophe! Kein Abstand! Unglaublich viele Menschen. Keine Kontrolle. Die Maske wurde unter der Nase getragen und eine Person hatte nicht einmal eine auf. Also am Samstagmittag bekommen mich keine zehn Pferde da wieder rein." 

"Wir sind einfach nur fertig"

Eine Person aus dem Umfeld der Kaufland-Kette, die nicht näher genannt werden möchte, bestätigt die Eindrücke und berichtet über weitere, scheinbar teils katastrophale Zustände in den Märkten: "Am Samstagnachmittag gelten hier eigene beziehungsweise keine Regeln", so die Person gegenüber der Redaktion.

"Es wird reingelassen, bis sich die Kunden stapeln, Maskenpflicht ist zwar von der Regierung vorgegeben, aber wir haben jeden so hereinzulassen, wie er das möchte. Offiziell dürfen wir auch niemanden ansprechen, wenn es eine falsche Maske ist oder die Maske falsch sitzt. Wir sind einfach nur fertig."

Das sagen die Supermärkte

ka-news.de hat bei verschiedenen Supermarkt-Ketten einmal nachgefragt. Bestätigen sich hier die Eindrücke? Wie sieht das Hygienekonzept konkret aus und was wird zum Schutz für Mitarbeiter und Kunden unternommen? 

  • Edeka

    Die Mehrzahl der Edeka-Märkte wird von selbstständigen Kaufleuten betrieben. Das Unternehmen  bittet um Verständnis, dass "wir hier keine Informationen zu einzelnen Unternehmen unseres genossenschaftlichen Verbunds geben und keine allgemeingültige Aussage machen können. Unsere selbstständigen Edeka-Kaufleute und wir versuchen immer, mit Blick auf die Situation vor Ort individuelle und pragmatische Lösungen zu finden", heißt es in der Antwort an die Redaktion.
    Ein Schild mit der Aufschrift «Edeka».
    Bild: Tobias Hase/Archivbild


    In den einzelnen Märkten würden unterschiedliche Vorkehrungen getroffen und kontinuierlich angepasst werde, um Kunden und Mitarbeitende bestmöglich zu schützen und gleichzeitig die Nahversorgung aufrechtzuerhalten. "Selbstverständlich werden in allen Märkten die jeweiligen behördlichen Auflagen im Zuge der Corona-Pandemie konsequent umgesetzt. Die Gesundheit und der Schutz unserer Kunden und Mitarbeitenden stehen für uns an erster Stelle", so Edeka.

    Weiter heißt es: "Die Beschränkung der Kundenzahl wird beispielsweise über Maßnahmen wie Einlasskontrollen, digitale Kundenzähler oder die Verpflichtung, einen Einkaufswagen zu nutzen, umgesetzt. Insbesondere die Wagenpflicht, verbunden mit einer begrenzten Stückzahl von Einkaufswagen, ermöglicht eine pragmatische Kontrolle, dass sich nur die Maximalzahl der Kunden im Markt befindet und somit das Infektionsrisiko deutlich reduziert werden kann."
    Eine Leuchtreklame weist auf einen Edeka-Markt hin.
    Bild: Federico Gambarini/dpa/Archivbild
    Auch die Maskenpflicht im Einzelhandel sei ein wichtiger Baustein zum Schutz von Kunden und Mitarbeitenden. "Kunden, die keine Maske tragen oder Mindestabstände nicht einhalten, werden von unseren Mitarbeitenden auf die geltenden Regelungen hingewiesen. Sie können im Einzelfall auch Hausverbote aussprechen. Unser übergeordnetes Ziel ist es, allen Kunden einen sicheren Einkauf zu ermöglichen, bei dem sie sich trotz der herausfordernden Umstände wohlfühlen. Hier sind wir auf das Verständnis aller und eine gegenseitige Rücksichtnahme angewiesen", erklärt die Kette.
  • Aldi-Süd

    "Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter und Kunden hat oberste Priorität", meint eine Sprecherin von Aldi-Süd auf ka-news.de-Anfrage. Deshalb habe die Kette zum Schutz aller in allen Filialen Plexiglasscheiben an den Kassen installiert und Bodenmarkierungen angebracht. "Unsere Pfandautomaten wurden zudem umprogrammiert", heißt es weiter.
    Das Logo von Aldi Süd.
    Bild: Bernd Thissen/Archiv

    Dadurch werde der Pfandbon nun automatisch ausgegeben. Darüber hinaus seien nahezu alle Aldi-Süd Filialen im Eingangsbereich und in Nähe der Einkaufswägen mit Hygienestationen ausgestattet. "Wir bitten unsere Kunden, in dieser Ausnahmesituation besonders Rücksicht zu nehmen und während ihres Einkaufs auf die wichtigen Hygiene- und Abstandsregeln zu achten", so die Erklärung. Unter anderem sollen Kunden verstärkt kontaktlos und mit Karte zu bezahlen und "selbstverständlich halten wir uns bei Aldi-Süd an die Verordnung zur Maskenpflicht."

    Kunden, welche die Filiale ohne entsprechende Maske betreten, "werden durch unsere Mitarbeiter freundlich darauf hingewiesen, eine solche anzulegen", sofern sie nicht durch ein ärztliches Attest davon befreit seien. "Auf die Maskenpflicht sowie die Hygiene- und Abstandsregelungen werden unsere Kunden mit Hinweisschildern und Plakaten in und vor der Filiale hingewiesen."
    Eine Filiale von Aldi-Süd.
    Bild: Aldi Süd/dpa


    Um den aktuellen Anforderungen nachzukommen, setze Aldi-Süd zudem nach eigenen Angaben in rund zwei Drittel der Filialen "Systeme zur digitalen Einlasskontrolle und Einlassbeschränkung" ein. Auch Sicherheitspersonal könne bei Bedarf zum Einsatz kommen.
  • Lidl

    "Die Vorgaben zur Begrenzung der Personenanzahl in seinen Filialen setzt Lidl unter anderem durch eine Reduzierung der Einkaufswagen im Verhältnis zur jeweiligen Verkaufsfläche um. Darüber hinaus setzen wir individuell anhand der jeweiligen behördlichen Anweisungen vor Ort weitere Vorgaben um", erklärt ein Sprecher des Unternehmens gegenüber der Redaktion.
    Das Logo eines Lidl-Supermarktes in Berlin.
    Bild: Matthias Balk/dpa/Archivbild


    Dazu gehören laut hauseigenem Hygienekonzept unter anderem Bodenmarkierungen, Hygienestationen "die regelmäßig von Mitarbeitern aufgefüllt werden", Plexiglas-Scheiben und Hinweisschilder. Je nach Infektionslage würden kurzfristig weitere Maßnahmen beschlossen werden können.

  • Real

    Auf Anfrage von ka-news.de antwortet die Real-Kette folgendermaßen: "Im Rahmen der Corona-Schutzverordnung gibt es für Verkaufsflächen Vorgaben, wie viele Kunden sich zeitgleich auf der jeweiligen Verkaufsfläche befinden dürfen. Diese Vorgaben sind für uns als Unternehmen bindend. Durch die Aufforderung, dass jeder Kunde für seinen Einkauf einen Einkaufswagen verwendet, können wir so den individuellen Vorgaben je Markt nachkommen."
    Die Pläne des Großflächen-Discounters Kaufland zur Übernahme von bis zu 101 Filialen des Wettbewerbers Real stoßen beim Bundeskartellamt auf Bedenken.
    Bild: Oliver Berg/dpa
  • Kaufland

    Aufgrund der wechselnden Infektionslage in den verschiedenen Regionen könne Kaufland keine Angaben zu einzelnen Standorten machen, heißt es auf Anfrage von ka-news.de. Aber: Laut Kaufland haben sich viele der notwendige Verhaltensregeln inzwischen gut eingespielt: "Aufgrund unserer großen Verkaufsflächen sowie den breiten Gängen können wir die geforderte Kundenanzahl sowie die Mindestabstände in der Regel einhalten. Sollte es notwendig sein, begrenzen wir die Einkaufswagen auf eine entsprechende Anzahl."

    Das Logo von "Kaufland" an einer Filiale der Supermarktkette.
    Bild: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild


    Und weiter: "Kunden tragen eine Mund-Nasen-Bedeckung und achten darauf, die entsprechenden Abstands- und Hygieneregeln während des Einkaufs einzuhalten. Unsere Kunden können uns zudem aktiv unterstützen, indem sie die gesamte Länge unserer Öffnungszeiten nutzen und insbesondere montags, dienstags und mittwochs, sowie – soweit möglich – nur alleine oder zu zweit einkaufen gehen."

Soweit also die Theorie der Märkte - doch wie viel davon wird im Alltag tatsächlich umgesetzt? Ein Mann, der das im vergangenen Jahr hautnah miterlebt hat, ist Uwe Wagner. Der Chef eines Sicherheitsdienstes hat zusammen mit seinen Mitarbeitern im ersten Lockdown den Kundenstrom vor einem Knielinger Drogeriemarkt überwacht. Wie schätzt er die aktuelle Situation vor und in den Supermärkten ein?

Auf den "Mann an der Tür" wird verzichtet

"Die Hygiene ist sehr schlecht geworden. Aus Kostengründen wird auf den Mann an der Tür verzichtet", erklärt Uwe Wagner gegenüber ka-news.de. Statt kleinere Supermärkte oder Drogerien betreue er mit seinem Team aktuell eher Großfirmen oder Märkte, die umgebaut wurden.

"Im ersten Lockdown standen wir draußen und haben jeden Kunden freundlich begrüßt, verabschiedet und höflich darauf hingewiesen sich die Masken korrekt anzuziehen und sich die Hände zu desinfizieren. Alle Einkaufswägen wurden desinfiziert, es hat kein Kunde einen Wagen genommen, ohne dass dieser von uns nicht desinfiziert wurde. Diese Dinge fallen jetzt alle weg", so Wagner.

Auch vor Baumärkten sorgt Uwe Wagner für die Einhaltung der Corona-Regeln.
Auch vor Baumärkten hat Uwe Wagner schon für die Einhaltung der Corona-Regeln gesorgt. | Bild: privat

Sind Supermärkte ein Infektions-Hotspot?

Doch trotz allen empörten Aufschreien, trotz aller Kritik: Welchen Anteil haben Lebensmittelmärkte am aktuellen Infektionsgeschehen wirklich? Sind sie tatsächlich Corona-Hotspot und die Kritik damit berechtigt?

Auf Anfrage der Redaktion stellt das Gesundheitsamt Karlsruhe folgende Zahlen zum derzeitigen Infektionsgeschehen in der Fächerstadt vor: Rund ein Drittel der Infektionen erfolgen demnach im Bereich von Familien. Zirka 20 Prozent in Einrichtungen wie Pflegeheimen und bei Unternehmen. Bei zwischen 25 - 30 Prozent könne die Ansteckungsquelle nicht ermittelt werden.

Anhaltspunkte, dass Infektionen aus Supermärkten herrühren, habe das Gesundheitsamt in Karlsruhe dagegen nicht. "Ausgeschlossen werden kann es aber auch nicht", so ein Sprecher des Gesundheitsamtes. Dennoch seien Ansteckungen beim Einkaufen zwar möglich, aber eher selten.

Karlsruher machen auch positive Erfahrungen

Und: Nicht alle Karlsruher haben in ihren Supermärkten schlechte Erfahrungen gemacht. Viele sind von den Konzepten der Geschäfte überzeugt. So meint etwa Leserin Viola in einem Kommentar auf der ka-news.de-Facebook-Seite: "Die Personenzahl wird ganz gut über die Anzahl der Einkaufswagen gesteuert, Desinfektionsmittel steht bereit und wenn Leute an der Kasse zu dicht aufrücken, sagt das Kassenpersonal was."

User Chris sieht die Verantwortung für etwaige negative Berichte aus Supermärkten sogar gar nicht bei den Läden selbst: "Die Supermärkte haben alles richtig gemacht, aber die Kunden haben sich teilweise schon blöd angestellt", erklärt er auf Facebook.

"Mehr Mitgefühl und Solidarität und weniger Egoismus"

Dennoch sind sich die meisten Leser in einem Punkt einig: Die Belastungen vor allem für das Personal sind enorm. User Thomas fordert deshalb in einem Facebook-Kommentar mehr Verständnis für die Mitarbeiter in den Supermärkten: "Mitgefühl, Solidarität und weniger Egoismus würde guttun. Die Angestellten arbeiten täglich acht oder mehr Stunden in einem geschlossenen Raum mit hunderten ständig wechselnden Menschen. Und das für einen mickrigen Lohn."

Uwe Wagner kontrollierten während des ersten Lockdown die Einhaltung der Hygienemaßnahmen unter anderem vor einem Markt in Knielingen.
Uwe Wagner kontrollierte während des ersten Lockdowns die Einhaltung der Hygienemaßnahmen unter anderem vor einem Markt in Knielingen. | Bild: Hammer Photographie

Auch Türsteher Uwe Wagner weiß, dass "viele Supermarkt-Mitarbeiter an ihrer Grenze sind und einfach keine Lust auf die Diskussionen haben", meint er gegenüber ka-news.de. Was also könnten die Märkte in Zukunft hier noch besser machen? "Ein externer Sicherheitsmann vor der Tür würde schon viel helfen - die Leute haben dann einfach mehr Respekt", so Wagner.

"Außerdem sollten die Ketten mehr auf die Verringerung des Risikos und die Sicherheit achten." Sicherheitsmitarbeiter könnten seiner Meinung nach hier beruhigend auf die Kunden einwirken. "Diese sind eh schon verängstigt genug. Die Märkte sollten nicht auf jeden Cent schauen", so Wagner.

Der Artikel wurde nachträglich bearbeitet.

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  •   andip
    (10906 Beiträge)

    08.02.2021 12:10 Uhr
    Was draussen vor dem Laden passiert
    geht den Betreiber bzw. das Aufsichtspersonal nichts an, da können die nicht eingreifen.
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  •   FinnMcCool
    (444 Beiträge)

    08.02.2021 14:11 Uhr
    das stimmt so nicht ganz
    Ich habe - früher - ein paar Mal vorm Bäcker oder anderen kleinen Lägen gehört "halten Sie bitte Abstand, sonst macht uns das Ordnungsamt den Laden dicht" - und ja, dies kam vom Personal. Und wenn ich an Aldi/Lidl/Rewe/Real/Kaufland etc denke, da gehört der Parkplatz auch zu Laden, von daher hat auch dort der Betreiber die Befugnis durchzugreifen. Allerdings sehe ich persönlich die Ladenbetreiber nicht als Gehilfe der Ordnungsbehörden, die sollten selbst zusehen, dass sie die Anordnungen durchgesetzt bekommen.
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  •   andip
    (10906 Beiträge)

    09.02.2021 08:23 Uhr
    Ich glaube nicht
    dass irgendein Amt einen Laden zusperren kann, nur weil bei dem vor der Tür auf der Strasse sich jemand nicht an die Regeln hält.
    Die können nur diese Personen bestrafen.
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  •   ALFPFIN
    (7554 Beiträge)

    08.02.2021 12:20 Uhr
    Das weiß ich,
    ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass leichtsinnige Leute oder gedankenlos handelnde Zeitgenossen sich nicht genieren, unmittelbar nach dem Einkaufen die Regeln nicht mehr zu beachten.
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  •   wuselchen
    (1 Beiträge)

    08.02.2021 09:21 Uhr
    Alle sind in der Verantwortung
    Ich sehe neben Nachlässigkeiten von den Geschäften und deren Personal aber auch viele Verfehlungen von Einkaufenden. Neuerdings wird sich in den Geschäften wohl verabredet, damit man trotz Kontakteinschränkung ein Schwätzchen halten kann. Nein nicht nur auf dem Parkplatz, sondern z.B. in der Obstabteilung. Drei Damen ließen sich bei Rewe nicht von den eilig einkaufenden Leuten stören und standen gemütlich quatschend mittendrin. Draußen auf dem Parkplatz wird bei solchen Gesprächen auch gerne auf die Maske verzichtet. Wir sind alle in der Verantwortung, damit die Zahlen runtergehen.
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  •   kawai
    (230 Beiträge)

    08.02.2021 09:13 Uhr
    REWE Theodor Rehbock Str.
    Kein Einlasskontrolle (Anzahl Kunden, Masken), Keine Möglichkeit zur Desinfektion der Griffe am Einkaufswagen, Gänge (gerade auch vor der Kasse!) künstlich verengt durch Aktionsartikel, so dass keine Gelegenheit zum Abstand halten gegeben ist, Regaleinräumer unterhalten sich lautstark über Gänge hinweg (lautes Sprechen birgt hohe Infektionsgefahr), ... Da könnte man soviel besser machen, wenn der Wille da wäre.
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  •   IchKA
    (1074 Beiträge)

    08.02.2021 09:04 Uhr
    Wie kommen denn die rund ein Drittel Infektionen
    in die Familien? Von irgendwoher müssen die ja da hineingetragen worden sein. Jedenfalls dort wo der Rubel rollt gehen die Behörden Risiken ein. Nah und Fernverkehr, in großen Produktionsstätten der Industrie und eben im geöffnetem Handel. Ich erlebe immer wieder im Supermarkt: Man steht am Regal und plötzlich steht ganz nah jemand neben einem und greift in meiner Richtung noch frech an mir vorbei ins Regal, als ob es darum ginge den letzten Liter Milch zu erhaschen. Manche Zeitgenossen scheinen Masken mit einer schützenden Tarnkappe oder einem Harnisch zu verwechseln. An der Kasse denken manche sie kommen schneller dran, wenn sie dicht aufrücken. Stimmt, im Frühjahr war das ganz anders, die Leute waren rücksichtsvoller und viel vorsichtiger. Dass der Lebensmittelhandel mit diesen immensen Zuwachsraten jetzt wieder an Sicherheitspersonal und Hygiene spart ist skandalös. Es sind die paar Prozent hier oder da, die sich aufschaukeln und zu den Infektionszahlen am Ende führen.
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  •   FinnMcCool
    (444 Beiträge)

    08.02.2021 09:45 Uhr
    an der Kasse dicht aufrücken
    Nun, da gibt es ein wundervolle Mittel dagegen. Ich war früher im Grunde immer nur mit einer Tasche unterwegs und habe meine Einkäufe in die Tasche gepackt und an der Kasse wieder raus. Mittlerweile gehe mit Einkaufswagen durch den Laden und an der Kasse steht der Wagen dann hinter mir. Denn den Abstand nach vorne kann ich beeinflussen. Und dadurch dass der Wagen nun hinter mir steht ist auch der Abstand nach hinten ziemlich gut gewährleistet.
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  •   Eckball
    (34 Beiträge)

    08.02.2021 08:31 Uhr
    Bei Kaufland...
    ... war es am Samstag viel zu voll; habe auch die Erfahrung gemacht, als ich leider schon drin war. Nie wieder Samstags; mangelnde Beachtung der Regeln seitens Kaufland und den Einkaufenden. Ich denke, es liegt an den Sonderangeboten, die es dort zusätzlich am Freitag und Samstag gibt. Das könnte Kaufland einfach regeln, in dem sie z.bB. die Beschränkung auf die beiden Tage aufhebt.
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  •   tom1966
    (1090 Beiträge)

    08.02.2021 08:29 Uhr
    Supermarkt = Hotspot?
    Ich denke, so einfach wird sich das nicht beantworten lassen.

    Tatsache ist, dass die meisten Märkte im Frühjahr besser mit den Auflagen umgingen, es wurden die im Artikel genannten Vorkehrungen getroffen (Türsteher, Anzahl der Wagen begrenzt, kein Einlass ohne Wagen usw.)

    Ich hatte mich vermutlich zwischen Weihnachten uns Silvester infiziert und es gibt nur zwei Möglichkeiten, wo das passiert sein könnte: Eine davon ist ein Einkauf im Supermarkt.
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