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Stuttgart Keine Buden, keine Karussells: Schausteller in der Krise - Protest gegen Corona-Auflagen

Nichts geht mehr für die Schausteller in Baden-Württemberg. Die Corona-Auflagen legen ihnen enge Ketten an. Seit Monaten stehen Achterbahnen, Kettenkarusselle und Autoscooter still. Deshalb machen die Betreiber jetzt mobil - auf der Straße, nicht auf der Kirmes.

Mit einem Protestzug durch die Stadt und einer Kundgebung wollen Schausteller aus dem ganzen Land heute gegen die strengen Corona-Auflagen demonstrieren. Rund 1.000 von ihnen werden erwartet, wenn sich der Korso aus 600 Fahrzeugen auf dem Cannstatter Wasen, dem Schauplatz der jährlichen großen Volksfeste, Richtung Innenstadt in Bewegung setzen soll.

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat nach Schätzungen des Schaustellerverbandes im Südwesten etwa jeder fünfte Unternehmer in der Branche aufgegeben. "Wir stehen mit dem Rücken zur Wand", sagte der baden-württembergische Verbandsvorsitzende Mark Roschmann im Vorfeld des Protests.

Keine Herbstfeste und Weihnachtsmärkte?

Die Corona-Auflagen kämen einem Berufsverbot gleich. Sorgen bereite den Schaustellern angesichts des Verbots von Großveranstaltungen vor allem die noch ausbleibende Perspektive für die Herbstfeste und Weihnachtsmärkte.

Zur Kundgebung hat sich auch die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) angesagt. Anfang Juli hatten bereits rund 1.600 Schausteller in Berlin für Erleichterungen bei den Corona-Einschränkungen demonstriert.

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Kommentare (1)
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  •   max
    (222 Beiträge)

    23.07.2020 14:32 Uhr
    Ich muss mich hinter die Schausteller stellen,
    denn der Staat hat ja für diese Bürger keinen Cent übrig, aber den Fussballvereinen, die Millionen an Gehälter ihren Spielern bezahlen können, denen gibt man staatliche ilfen. Ich verstehe hier wieder die Gerechtigkeit nicht, denn die SchAUSTELLER MÜSSEN FÜR IHR gELD WIRKLICH MALOCHEN. Wo bleibt hier die Gerechtigkeit.?
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