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Stuttgart Fragen zu Corona in Baden-Württemberg? Chatbot "Corey" schafft Abhilfe

Wie viele Personen darf ich zu Hause treffen? Diese und andere Fragen rund um die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Verordnungen beantwortet ein Chatbot der Landesregierung im Internet. Corey, wie das digitale Angebot genannt wird, wurden seit dem Start im April 2020 rund 1,7 Millionen Fragen von mehr als einer Million Nutzern gestellt. "Es war ein Test - und der Test ist erfolgreich", bilanzierte Innenminister Thomas Strobl (CDU) zum Jahreswechsel. Allein im Dezember wandten sich demnach rund 270 000 Personen mit ihren Fragen an Corey. Zunächst hatte die "Schwäbische Zeitung berichtet.

"Wenn Sie beispielsweise über Nacht Erkältungssymptome entwickeln, kann Corey Ihnen sagen, was zu tun ist und an wen Sie sich wenden können", erklärte Strobl. Bislang hatten die Nutzer vor allem Fragen zu den Kontaktbeschränkungen, etwa was Treffen im privaten Raum oder Familienfeiern angeht.

Rund 20 verschiedene Antworten hat Corey laut Innenministerium zu diesem Themengebiet parat.

Fragen oft von Jahreszeiten abhängig

Viele Fragen beschäftigen sich auch mit Reisen oder sind von den Jahreszeiten abhängig. Im Sommer seien etwa oft die Regelungen beim Grillen oder bei Hochzeiten abgefragt worden. Zuletzt bestimmten Weihnachten, Silvester und alles rund ums Impfen die Kommunikation mit dem Chatbot.

Der Chatbot Corey ist seit März 2020 im Einsatz. | Bild: Screenshot/Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg

Der erste Corona-Chatbot kam im März 2020 beim Landratsamt Ortenaukreis zum Einsatz. Auf dessen Basis wurde kurze Zeit später Corey aufgesetzt und in die Webseiten der Landesregierung integriert. Auch elf weitere Stadt- und Landkreisverwaltungen setzen den Chatbot ein.

Die Antworten werden regelmäßig aktualisiert und angepasst. Bei einem Chatbot können Benutzer Fragen stellen, die dann automatisch beantwortet werden.

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  •   FG1961
    (428 Beiträge)

    05.01.2021 08:49 Uhr
    Chatbot "Corey"?
    Bis jetzt kannte ich diesen Chatbot nicht mal.
    Seit März 2020 im "undercover" Einsatz. Na dann!
    Wichtige Informationen über Verordnungen lese ich an der Quelle.
    Ein Chatbot ist so schlau wie sein Programmierer.
    Diese Bindenweisheit gilt für alles was programmiert wird.
    Der billigste Anbieter gewinnt den Auftrag.
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  •   andip
    (10905 Beiträge)

    05.01.2021 12:15 Uhr
    Ich auch nicht
    Wo kann man den überhaupt finden?
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  •   Kommentar
    (459 Beiträge)

    04.01.2021 23:02 Uhr
    "Die Mitarbeiter
    an den Hotlines sind zu schlecht geschult und können keine wirklichen Auskünfte geben."

    Herr Minister Strobl:

    "Hold my beer!"
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  •   barheine
    (498 Beiträge)

    04.01.2021 18:35 Uhr
    Tja, meine Fragen etwa nach der Anzahl der Infektionen nach Berufsgruppen, der bisher infizierten Angestellten im Einzelhandel oder nach dem Anteil der Infizierten, die den ÖPNV benutzen, kann mir Corey leider auch nicht beantworten. Das sind allerdings auch Fragen, die mir die Politiker beantworten sollten.
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  •   Sherlock
    (346 Beiträge)

    04.01.2021 20:50 Uhr
    Glaube Sie wirklich
    dass unser überlastetes System noch Zeit für solche Spielereien hat? Nur damit 2% der Bürger ihre Statistiken/Neugierde pflegen können?
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  •   FG1961
    (428 Beiträge)

    05.01.2021 07:14 Uhr
    Eine Auswertung (Profil) über getestete Personen
    ist möglich und könnte vollautomatisiert ablaufen.
    Damit könnten die Maßnahmen und Verordnungen wesentlich gezielte umgesetzt werden.
    Der Datenschutz verhindert diese Möglichkeit.
    Aktuell wird einfach die Allgemeinheit in Summe mit allgemeinen Verordnungen geleitet.
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  •   andip
    (10905 Beiträge)

    05.01.2021 12:17 Uhr
    So ist das
    Die Grundrechte kann man mal so eben ausser Kraft setzen und auf ihnen herumtrampeln.
    Aber die heilige Kuh Datenschutz muss unangetastet bleiben.
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