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Karlsruhe Beim Karlsruher Gesundheitsamt nachgefragt: Wie stichhaltig sind die Argumente von Ungeimpften auf ka-news.de?

Impfen oder nicht impfen, das ist hier die Frage. Doch viele Bürger wollen sich diese Frage schlichtweg überhaupt nicht mehr stellen. Die Rede ist von den sogenannten "Ungeimpften", also jenen Menschen, die zwar eine Corona-Impfung schlichtweg ablehnen, sich selbst aber nicht unbedingt als "Impfgegner" sehen. Aber warum sträuben sich diese Menschen eigentlich so? Steckt hier "nur" die Angst vor dem Wirkstoff dahinter oder ganz andere Gründe, an die geimpfte Menschen gar nicht mal denken? Nach einem Leser-Aufruf auf Facebook hat ka-news.de die prägnantesten Gründe zusammengetragen - und damit das Karlsruher Gesundheitsamt konfrontiert.

Das Streitthema "Impfen" klingt auch nach über einem halben Jahr nicht ab. Doch im Gegensatz zu damals, als die Impfkampagne noch in den Kinderschuhen steckte, kann inzwischen jeder ein Impfangebot erhalten, der möchte. 

Meinungen im Forum gehen auseinander

Der Punkt: Nachdem ein Großteil der Karlsruher das Angebot inzwischen angenommen hat, zeichnet sich mit zunehmender Impfquote immer mehr jene Gruppe ab, die auch in Zukunft kein Interesse an Biontech, Johnson & Johnson und Co. haben wird.

Was auffällt: In den Kommentarspalten vieler Corona-Artikel auf ka-news.de gehen die Meinungen der  Leser über die Impfungen teilweise weit auseinander. Auch aus einer nicht repräsentativen Umfrage auf der ka-news.de Startseite ging hervor: 20,99 Prozent von 991 Personen wollen sich definitiv nicht impfen lassen. Aber warum ist dem eigentlich so? 

Grund 1: Langfristige Schäden, Notzulassung

Die Antworten auf das "warum" wird der Redaktion schließlich durch eine Meinungs-Umfrage auf der ka-news.de-Facebookseite ersichtlich: Demzufolge sind die Gründe, weshalb sich die Ungeimpften vehement gegen die Impfung sträuben, nicht ausschließlich auf die Angst vor dem Wirkstoff an sich zurückzuführen. Viel mehr spielen hier Faktoren wie die Vorgaben der Politik, die nicht 100-prozentige Wirkung des Impfstoffes oder sogar Vorerkrankungen der Bürger eine Rolle.

So schreibt ka-news.de-Leser Rouven auf Facebook, dass ihn mögliche langfristige Schäden vor einer Impfung mehr zurückschrecken lassen, als ein schwerwiegender Krankheitsverlauf. "Die Gefahr von eventuellen (langfristigen) Schäden bewerte ich höher als die Gefahr einer intensivmedizinischen Behandlung", schreibt er. 

Ein Blick auf Facebook

Eine weitere Kommentatorin namens Anna Maria erklärt: "Ganz einfach, dieser Impfstoff hat nur eine Notzulassung und es gibt keinerlei Langzeit-Beobachtung. Wäre es ein Impfstoff aus Tot-Viren wie bisher  würde ich mich sofort impfen lassen. Mit den Einschränkungen kann man leben lernen, es gibt immer einen Ausweg."

Die Politik appelliert an die Bürger, sich auch als Schutz für alle impfen zu lassen - und macht klar: Ohne Impfung wird es schwieriger.
Die Politik appelliert an die Bürger, sich auch als Schutz für alle impfen zu lassen - und macht klar: Ohne Impfung wird es schwieriger. | Bild: Frank Rumpenhorst/dpa

Grund 2: Keine ausreichende Wirksamkeit

Doch nicht nur mögliche gesundheitliche Folgen scheinen für manche ein rotes Tuch zu sein. Auch die Wirksamkeit der Impfstoffe sorgt unter den ka-news.de-Lesern für Zweifel. So schreibt Max: "Wie ständig kommuniziert, ist der reine Nutzen der Impfung an erster Stelle der Selbstschutz. Dass die Impfkampagne zu Beginn allerdings klarmachen wollte, man schütze sich nicht nur vor einem schweren Verlauf, sondern auch generell vor einer Infektion, hat sich mit Ablauf der Zeit als Halbwahrheit herausgestellt - so bleibt lediglich der Faktor des Schutzes vor einem womöglich schweren Verlauf übrig."

Impfstoff-Hersteller testen fortlaufend die Wirksamkeit ihrer Präparate bei Mutanten.
Impfstoff-Hersteller testen fortlaufend die Wirksamkeit ihrer Präparate bei Mutanten. | Bild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Ein anderer User kommentiert indessen: "Eine Impfung sollte meiner Meinung nach auch nur dann erfolgen, wenn eine Erkrankung mit der zu beimpfenden Krankheit mit hoher Wahrscheinlichkeit gravierende Folgen hätte. Hat sie im Fall von Corona bei Kindern und gesunden Erwachsenen aber nicht."

Grund 3: Politik und Lockerungen

Einen weiteren Punkt, den Max kritisiert, ist das "Druck machen von außen" durch die Politik: "Das Argument, 'man müsse die gefährdeten schützen, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten',  wird entkräftet, da es faktisch keinen bedeutenden Anteil an vulnerablen Personen mehr gibt. Dadurch könnte man nun davon ausgehen, dass das Ende aller Grundrechtseinschränkungen bevorsteht - doch Fehlanzeige. Nun wird politischer Druck auf alle Bürger ausgeübt, ob jung, alt, gesund oder nicht", führt er in seinem Kommentar weiter aus.

Eine Pflegefachkraft geht mit einer Bewohnerin durch das Seniorenheim «Mein Zuhause Nienburg».
Der Schutz der "gefährdeten und vulnerablen Personengruppen" ist nach Ansicht vieler Ungeimpfter kein ausschlaggebender Impf-Grund mehr. | Bild: Sina Schuldt/dpa

Auch User Alex argumentiert, dass mit den Lockerungen und den ersten Beschränkungsaufhebungen eine Impfung obsolet geworden sei: "Warum jetzt noch impfen? Die ersten Länder heben alle Beschränkungen auf und da sind auch nicht 100 Prozent geimpft. Meine Schwägerin wurde in Italien im Hotel nicht einmal mehr nach einem Schnelltest gefragt."

Grund 4: Krankheiten

Zu guter Letzt fällt der Redaktion ein Punkt auf, der normalerweise als "Pro-Argument" bezüglich Corona-Impfung zum Einsatz kommt: Einer Vorerkrankung. Doch dieses Mal sind Vorerkrankungen gemeint, die eine Impfung zum Teil auch unmöglich machen. Einen dieser Fälle schildert uns ein Leser per E-Mail, der anonym bleiben möchte:

Vor Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sollten Fragen zu Vorerkrankungen so ehrlich wie möglich beantwortet werden. Verbraucher wenden sich dafür am besten an ihren Hausarzt.
Für viele ein Pro, für andere ein Contra-Argument zur Corona-Impfung: Eine Vorerkrankung | Bild: Bernd Weissbrod/dpa

"Ich bin und bleibe ungeimpft, da die Gefahr von Thrombose zu hoch ist und ich in der Vergangenheit schon Gerinnsel hatte. Da sich die Pharmaindustrie auch aus der Haftung zieht, kann ich im Fall X nur erheblichen Schaden davontragen oder gegebenenfalls sterben und meine Hinterbliebenen bleiben auf den Kosten sitzen." 

Soweit die Gründe die Leser, aber was sagen diejenigen, die sich tagtäglich mit Studien, Corona-Fallzahlen und Co. auseinandersetzen müssen - das Gesundheitsamt?

Zu Grund 1: "Von einer Notzulassung kann man nicht sprechen"

An Corona erkranken oder womöglich langfristige Schäden durch eine Impfung davontragen? Für die meisten Ungeimpften stellt sich diese Frage gar nicht. Völlig unbegründet, wie das Gesundheitsamt klarstellt.

"Bei der ständigen Impfkommission (Stiko) wird sehr genau abgewogen, wer durch eine Impfung in welchem Maß profitiert. Dabei werden die bekannten Risiken eines Impfstoffes und seine Nebenwirkungen bewertet und im Gegenzug die Daten zu den Krankheitsrisiken betrachtet. Natürlich kann man hierzu persönlich eine andere Meinung haben, wird sich aber schwertun, diese fachlich zu begründen."

Auch das Argument mit der Notzulassung möchte das Gesundheitsamt nicht unbeantwortet lassen:

"Von einer Notzulassung kann man bei den Impfstoffen nicht sprechen. Genauere Informationen erhält man auf der Homepage des Paul-Ehrlich-Institutes. Generell gilt aber für alle anderen neuen Impfstoffe und therapeutischen Arzneimittel, dass zum Zeitpunkt der Zulassung nicht alle potenziellen oder sehr seltenen Nebenwirkungen erfasst sein können. Aus diesem Grund werden Impfstoffe wie andere neue Arzneimittel auch nach der Zulassung im Hinblick auf ihre Sicherheit überprüft."

Arbeitgeber sollen von Beschäftigten in Pflegeheimen künftig voraussichtlich Auskunft über eine Corona-Impfung erhalten.
(Symbolbild) | Bild: Wolfgang Kumm/dpa

Ein Bestandteil dieser "Nachbeobachtungen", auch "Surveillance" genannt, seien beispielsweise die Analyse der spontanen Meldungen von Verdachtsfällen von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen. "Bei den pandemischen Impfstoffen gegen COVID-19 werden noch weitere, auch aktive Sicherheitsstudien durchgeführt. Es gibt dabei bisher keine Signale, die auf gravierende Probleme hindeuten", so das Gesundheitsamt weiter.

Zu Grund 2: "Es gibt keine Impfung die zu 100 Prozent schützt"

Mehr nachvollziehen kann das Gesundheitsamt die Argumente bei Grund Nummer 2: "Es ist richtig, dass aus individueller Sicht der Schutz vor einem schweren Verlauf das vorrangige Ziel der Impfung ist. Alle Studiendaten zeigen bisher, dass dies mit den COVID-19-Impfstoffen gelingt", heißt es in ihrer Stellungnahme. Das gelte auch bezüglich der Kinderimpfung.

Eine Spritze wird vor den Schriftzug «Impfung» gehalten.
Eine Spritze wird vor den Schriftzug «Impfung» gehalten. | Bild: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Hinsichtlich der Wirksamkeit machen die Experten allerdings klar: "Es gibt keine Impfung, die vollständig vor einer Infektion schützt. Die Zirkulation von Viren kann jedoch auch entscheidend gebremst werden, wenn Impfungen mehr als 90  Prozent der Ansteckungen verhindern. Leider führt die jetzt zirkulierende Delta-Virusvariante zu mehr Infektionen auch bei Geimpften, als die primär vorherrschende Alpha-Variante."

Zu Grund 3: "Auch jüngere Menschen können schwere Verläufe haben"

Auf das dritte Argument, welches wohl weniger medizinischer, sondern viel mehr politischer Natur ist, kann das Amt folgendermaßen antworten: "Bei jüngeren Menschen gibt es schwere Verläufe viel seltener - aber es gibt sie auch. Wenn die Zahl der Infektionen in dieser Gruppe deutlich steigt, dann nehmen auch diese seltenen Fälle zu. Wir hoffen sehr, dass dies nicht erneut zu einer Überlastung der Krankenhäuser führen wird, aber diese Fälle müssten nicht sein, weil sie durch die Impfung vermeidbar wären."

Ob die Politik nun wirklich Druck ausübt oder nicht, dazu äußert sich das Gesundheitsamt allerdings nicht konkret.

Die Diskussion rund um die Corona-Impfung bei Kindern ebbt nicht ab. Einerseits locken Erleichterungen und erhöhter Schutz, andererseits ist das Risiko für eine schwere Infektion bei Kindern gering. Auch die Stiko gibt nur eine eingeschränkte Impfempfehlung für Jugendliche (Symbolbild).
Die Diskussion rund um die Corona-Impfung bei Kindern ebbt nicht ab. | Bild: Karl-Josef Hildenbrand

Zu Grund 4: Anspruch auf Entschädigung 

Den letzten Punkt auf unserer Liste nehmen die Bedenken jener Ungeimpften ein, die sich aufgrund einer Krankheit hat nicht impfen lassen können oder wollen. Hier kann das Gesundheitsamt lediglich darauf verweisen, dass selbst wenn wirklich etwas nach der Impfung passieren würde, der Betroffene seinen Anspruch auf Entschädigung geltend machen könne:

"Für alle gesundheitlichen Schäden, die im Zusammenhang mit COVID-19 Schutzimpfungen und auf Grundlage der Coronavirus-Impfverordnung seit 27. Dezember 2020 vorgenommen wurden, besteht bundeseinheitlich ein Anspruch auf Entschädigung. Denn dieser Anspruch besteht unabhängig von den öffentlichen Empfehlungen der Landesbehörden."

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  •   Mondgesicht
    (2672 Beiträge)

    13.09.2021 14:46 Uhr
    Dies unter der Voraussetzung
    dass wir uns endlich von den "Infektionszahlen" als Maß aller Dinge verabschieden und uns auf die schweren Krankheitsverläufe konzentrieren. Dann wird (nach allen Zahlen, die bisher aus den Intensivstationen gemeldet werden) die Impfung den entscheidenden Unterschied machen.

    Blieben dagegen "Infektionen" das entscheidende Maß, dann wäre ein ewiger (!) Ausnahmezustand garantiert - weil ja auch unter Geimpften noch Infektionen auftreten. Doch was sagt die Zahl aus? Nichts, wenn Infizierte nicht oder nur sehr leicht erkranken.

    Ich erwarte von der Politik den endgültigen Abschied von der Inzidenz und dann auch in aller Konsequenz, dass für Geimpfte und Genesene die noch bestehenden Freiheitseinschränkungen komplett aufgehoben werden.
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  •   tom1966
    (1538 Beiträge)

    13.09.2021 15:49 Uhr
    Abkehr von Inzidenzen
    ist nicht so realistisch, es wird wohl auch eine Kombination von Inzidenzwerten und Krankenhausbehandlungen sowie Belegung der Intensivbetten mit Coronaptienten hinauslaufen.

    Der Wegfall aller Einschränkungen (vielleicht mit Ausnahme der Maskenpflicht) für Geimpfte und Genesene dürfte kommen.
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  •   UngueltigDannZuLang
    (376 Beiträge)

    13.09.2021 17:49 Uhr
    Duerfte so kommen
    aber die Abkehr von Inzidenzzahlen fand ich schon immer bescheuert. Irgendwann wird ein Teil der Infizierten auf der Intensivstation sterben. Erleben wir gerade. Im Augenblick weniger als frueher. Zum Glueck.

    Ich finde Einschraenkungen auch nicht lustig, eher problematisch. Aber ich bilde mir ein, dass ich das Problem verstehe und mich auch sozial verhalten kann.

    Das betrifft weniger mich, als den Kleinen, der mit seinen acht Jahren seit zwei Wochen (FR, wie fast im gesamten Schuljahr davor) in den Praesenzunterricht geht. Erst mal ohne Impfschutz.
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  •   Degomage
    (92 Beiträge)

    13.09.2021 10:44 Uhr
    Gesunder Menschverstand
    Der sog. gesunde Menschenverstand wird offenbar gerne zitiert, wenn sie Menschen mit Impfschutz gegenüber Menschen ohne Impfschutz auslassen. Auch öffentliche Personen greifen dieser Tage gerne mal in die Kiste mit den Schimpfwörtern, weil das ja von der generellen Öffentlichkeit gerne akzeptiert wird. Wer sich aber gerne auf anderem Niveau mit den Bedenken der Menschen auseinandersetzen möchte, die an der Impfkampagne Zweifel hegen, der darf sich auch gerne mal den folgenden Artikel durchlesen, hernach darf auch darüber sinniert werden, ob das wirklich lediglich Ergüsse von Schwachsinnigen sind.
    https://www.heise.de/tp/features/Impfung-und-Ansteckung-6190192.html
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  •   Degomage
    (92 Beiträge)

    13.09.2021 13:24 Uhr
    Käsekuchen
    Auch ich leite aus dem Artikel keineswegs irgendeine (Nicht-)Impfempfehlung ab. Ich danke Ihnen aber dafür, den Artikel überhaupt gelesen zu haben und auch dafür, nicht mit unflätigen Beschimpfungen zu agieren. Ich möchte lediglich darauf aufmerksam machen, dass es Menschen gibt, denen die Datenlage als nicht dafür ausreichend erscheint, sich voraussichtlich halbjährlich diese Injektion setzen zu lassen. Sie mögen dies als Bestätigungsfehler bezeichnen, das bleibt Ihnen unbenommen. Diskussionen sollten jedoch darüber hinausgehen, alle Menschen ohne Impfbereitschaft als intellektuell eingeschränkt zu klassifizieren, es geht (bei einigen) schon über Impfung = Sch***e und Drosten = Satan hinaus.
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  •   Käsekuchen
    (5 Beiträge)

    13.09.2021 12:25 Uhr
    TP-Artikel gelesen
    In dem verlinkten TP-Artikel werden keine belegbaren Fakten angeführt, die der Impfempfehlung entgegen stehen würden. Es handelt sich hier nur um "Meinungen" / "Bauchgefühl" des Redakteurs. Wer sich anschliessend die Postings dazu ansieht stellt schnell fest, dass TP, ganz im Gegensatz zu Heise Online, von den Impfgegnern dominiert wird.
    Klarer Fall von "Bestätigungsfehler"
    https://de.wikipedia.org/wiki/Best%C3%A4tigungsfehler
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  •   schoenix
    (357 Beiträge)

    13.09.2021 11:24 Uhr
    Ob das jetzt
    ... begründete Zweifel an der Impfkampangne sind sei mal dahingestellt. Eigentlich wird hier nur an der Sinnhaftigkeit von 2G oder 3G gehegt. Ein Impfverweigerer wird daraus natürlich Zweifel an der Impfkampangne konstruieren.

    Meine Meinung: 3G ist tatsächlich fragwürdig. 2G ist dagegen eine halbwegs sinnvolle Methode. Wenn 2G-Personen nämlich mit Ungeimpften quasi keinen Kontakt mehr haben, dann spielen die Argumente aus dem Artikel auch quasi keine Rolle mehr. Wären alle Menschen 2G, dann würde die Krankheit quasi keine Rolle mehr spielen.
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  •   Felix1999
    (112 Beiträge)

    13.09.2021 09:14 Uhr
    Wer weiss das noch?
    Wer hier vor den 80ern geboren ist, kann sich sicher noch erinnern. Es gab schon einen generellen Impfzwang in Deutschland gegen Pocken und Kinderlähmung. Da gab es schon bekannte, auch erheblichen Nebenwirkungen und Impfdurchbrüche. Erst als die Anzahl der Erkrankungen über längere Zeit, auch weltweit, zurück gegangen war, konnte die Gefahr einer Erkrankung nicht als Grund für ein Festhalten an der gesetzlichen Impfpflicht gelten.
    Die genannten Krankheiten sind heute weltweit so gut wie ausgerottet. Das wird bei Covid 19 zwar nicht gelingen, aber die Lage aus 2019/2020 wird sich bei einer hohen Impfquote nicht nochmals einstellen.
    Ich plädiere hier nicht für eine gesetzliche Impfpflicht sondern an einen gesunden Verstand.
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  •   ALFPFIN
    (7773 Beiträge)

    13.09.2021 11:32 Uhr
    Ja, ich erinnere mich
    ich wurde noch sowohl gegen Pocken als auch gegen Kinderlähmung geimpft.
    Viele Eltern haben sich gewehrt ihre Kinder impfen zu lassen, zumindest Eltern von Kindern aus meiner Schule. Erst als zwei nicht geimpfte Kinder aus unserer Klasse gestorben sind, eine Schulkameradin hat die Krankheit überstanden, sitzt aber im Rollstuhl, also fast ihr ganzes Leben lang.
    Nach dem das bekannt wurde, gab es in "unsere Ecke" keinen Widerstand mehr gegen ein Impfung. Das kann man durchaus übertragen auf die heutige Situation. Mit welchen Vorwürfen dann Angehörige leben müssen, daran denkt man vorher nicht.
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  •   kommentar4711
    (3278 Beiträge)

    13.09.2021 10:18 Uhr
    ANTWORT AUF "WER WEISS DAS NOCH?"
    Würde es genug gesunden Menschenverstand geben, dann müssten wird diese Diskussion nicht führen.
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