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Stuttgart/Berlin Corona-Debatte: Baden-Württemberg für verschärfte Kontaktbeschränkungen

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) tritt bei den laufenden Bund-Länder-Beratungen für noch schärfere Kontaktbeschränkungen bis Ende Januar ein. Es geht darum, wie beim Lockdown im Frühjahr private Zusammenkünfte auf einen Haushalt plus eine nicht im Haushalt lebende Person zu beschränken.

"Das würde von uns befürwortet", hieß es in Regierungskreisen in Stuttgart zu einem Beschlussentwurf für die Runde der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Die Unions-geführten Länder sind dem Vernehmen nach bereits dafür, aber ob sich die gesamte Runde darauf einigt, war zunächst nicht klar.

Zudem sei auch denkbar, in Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner den Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort herum zu beschränken. Baden-Württembergs Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz sagte der dpa dazu, er halte diese Ausgangsbeschränkungen für "notwendig, um das diffuse Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen".

Er fügte hinzu: "Das ist auch verhältnismäßig, da somit das Virus in den stark belasteten Gebieten deutlich eingedämmt werden kann und Sport, Wandern und Radfahren ja im Umkreis von 15 Kilometern möglich ist."

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Kommentare (84)
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  •   Kommentar
    (640 Beiträge)

    05.01.2021 20:03 Uhr
    Nein
    Ich unterstelle, dass Merkel immer den einfachsten Weg wählt, die sie durch das Abschieben der Verantwortung auf Dritte rechtfertigen kann. Und sie entscheidet auch nur sehr verzögert erst, wenn andere Optionen schon durch Untätigkeit nicht mehr zur Verfügung stehen.

    Das hat dann "alternativlos" in unseren Sprachgebrauch gebracht.

    Und das ist das Gegenteil des Konzepts der Richtlinienkompetenz der Bundeskanzlerin: keine Richtlinien, bis diese überflüssig sind, weil eh nur eine Möglichkeit verbleibt; und damit auch keine Verantwortung.
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  •   Kruppstahl
    (1292 Beiträge)

    05.01.2021 19:36 Uhr
    Einer wird zumindest verklagt, ebenso der Boss vom RKI
    ...
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  •   Sherlock
    (346 Beiträge)

    05.01.2021 20:26 Uhr
    Aha
    Wer denn und von wem Kruppstahl? Von den gleichen Leuten die Anschläge auf da RKI vorgenommen haben? Da kommen wir der Sache doch näher aus welcher Ecke hier der Wind weht.
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  •   Kruppstahl
    (1292 Beiträge)

    05.01.2021 20:33 Uhr
    Brauchst du Hilfe beim Googlen?
    Tut mir leid, keine Zeit. Wir haben Gäste.
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  •   Sherlock
    (346 Beiträge)

    05.01.2021 20:35 Uhr
    Klar
    Jeder leistet seinen Beitrag zur Virusverbreitung so gut er kann nicht wahr?
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  •   Mondgesicht
    (2582 Beiträge)

    05.01.2021 18:49 Uhr
    Virologen
    Dumm nur, dass Mutti ausschließlich ihren Haus- und Hofvirologen mit dem Bundesverdienstkreuz befragt. Sie sollte vielleicht auch mal andere zu Wort kommen lassen.

    Z.B. lesen wir von Martin Stürmer, Virologe, auf Focus.de:
    „Wenn man etwa in Ballungsräumen die Bewegungsfreiheit begrenzt, dann sammeln sich erst recht wieder mehr Menschen … Dadurch verhindern wir die Verteilung der Menschen in der freien Natur..." - Fazit: Die Maßnahme (15 km-Radius) kann das Gegenteil des Gewünschten bewirken!

    Merkels 15 km-Radius findet also nicht uneingeschränkte Zustimmung bei allen Experten.
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  •   Sherlock
    (346 Beiträge)

    05.01.2021 19:28 Uhr
    Ja am besten
    befragt Sie einfach alle und jeden und das erst mal monatelang bevor Sie Entscheidungen trifft. Aber halt, dann rufen Sie ja: wieso braucht die so lange....
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  •   barheine
    (571 Beiträge)

    05.01.2021 17:25 Uhr
    Sind die Alten eigentlich überhaupt in der Lage, sich ohne Umarmungen und Bussi hier, Küsschen da zu begrüßen? Ich habe es heute wieder beobachtet. Und deshalb muss der Rest der Bevölkerung immer mehr Beschränkungen in Kauf nehmen. Da kommt mir allmählich die Galle hoch!
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  •   Sherlock
    (346 Beiträge)

    05.01.2021 17:29 Uhr
    Oh das fehlt jetzt noch
    Generationenkonflikte heraufbeschwören. Mir ist egal wer sich nicht dran hält, Ältere die Bussi machen, Junge die Rave machen oder Mittelalte die heimlich im Hinterhof ohne AHA grillen und jeden Tag ne andere Familie besuchen. Sie sind doch auch nicht mehr so jung, wollen Sie daß man sie deswegen diskriminiert? U d es geht schon lange nicht mehr darum nur ältere Menschen zu schützen. Jeder bekommt das Virus und jeder kann schwer erkranken oder sterben. Es geht darum dass man jeden in der Gesellschaft schützt.
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  •   Kommentar
    (640 Beiträge)

    05.01.2021 18:57 Uhr
    Da muss nichts beschworen werden - ist schon da.
    Die Maßnahmen dienen überwiegend den alten Menschen über 70 Jahren.

    Die kurzfristigen und auch langfristigen Folgen werden nicht von den alten Menschen getragen (werden).
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