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Karlsruhe "Alles erdenklich Mögliche dafür tun, um eine zweite Welle zu verhindern": Tests auch für Personen ohne Symptome

Die von der Landesregierung gebilligte und mit dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg (LGA) sowie dem Ministerium für Soziales und Integration abgestimmte Test-Konzeption soll anlaufen. Diese sieht einen Schwerpunkt auch in den Alten- und Pflegeheimen vor. Das teilt die Stadt Karlsruhe mit.

Ziel ist es nach den Worten von Gesundheitsminister Manne Lucha "alles erdenklich Mögliche dafür tun, um eine zweite Welle, also einen erneuten exponentiellen Anstieg der Corona-Erkrankungen, zu verhindern". Die Testungen gehen über die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts hinaus. So sollen auch Verdachtspersonen ohne Symptome getestet werden.

Flächendeckende Testung 

Durch die Umsetzung der SARS-CoV-2-Teststrategie Baden-Württemberg für die Gesamtbevölkerung wird erstmals eine zunächst einmalige flächendeckende Testung aller Bewohner und des Personals stationärer Pflegeeinrichtungen ermöglicht. Diese Testungen sollen intensiver, jedoch weiterhin auch zielgerichtet im Rahmen eines Stufenmodells erfolgen. Die hierfür anfallenden Kosten werden zunächst durch das Land übernommen.

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Kommentare (3)
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  •   ramius
    (206 Beiträge)

    01.05.2020 12:32 Uhr
    Was ist denn nun gewünscht?
    Eine zweite Welle verhindern => kompletter Lockdown oder das Gegenteil => ständig weitere Lockerungen. An das Abstandsgebot von 1,5 Metern hält sich doch niemand. Bei jedem Spaziergang laufen Menschen mit weniger Abstand aneinander vorbei. 1,5 Meter Abstand in einem Museum zu halten, halte ich auch in einigen Museen in Karlsruhe für unmöglich.
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  •   Prof.Baerlapp
    (737 Beiträge)

    01.05.2020 18:41 Uhr
    Es geht hier
    um verstärkte Tests, insbesondere um eine flächendeckende Testung von Personen, die im Pflegebereich arbeiten.

    Selbstverständlich ist das ein wichtiger Beitrag dazu, eine verstärkte Ausbreitung zu verhindern. Ich würde sogar sagen: ein weitaus sinnvollerer Beitrag als ein erneuter "Lockdown", da ein solcher massive negative wirtschaftliche Folgen hat. Hier muss man nur in die Tests investieren und kann so Infektionsfälle schnell identifizieren, und zwar möglichst bevor das Virus in den Pflegeheimen verbreitet wird.
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  •   Freigeist1
    (1225 Beiträge)

    01.05.2020 17:08 Uhr
    Hier geht es auch nicht um cm, Erlasse und
    Vorschriften, sondern das Einschalten des gesunden Menscherstandes, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Die Sensibilisierung und Aufmerksamkeit ist hoch. Man kann z.B. beim Passieren von Menschen die Luft anhalten, das hat die gleiche Wirkung. Im Freien kann man die Windrichtung beachten. Bei Hustenden kann man ebenfalls sie Luft anhalten und sich entfernen. Dazu braucht man keine Gesetzesnovelle. Die Menschen scheinen es ja ganz überwiegend sehr gut zu machen, wie die Zahlen zeigen.

    Die einzigen "schwarzen" Schafe, die mir untergekommen sind, waren die Security-Spezialisten an den Eingängen am Supermarkt sowie Ladenbetreiber (bei 23 Grad kann man Lüften !).
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