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Karlsruhe Zu viele Menschen haben sie besucht - jetzt bleibt die Turmbergterrasse gesperrt

Obwohl die Menschen dazu aufgefordert sind, soziale Kontakte zu meiden, ist auf der Turmbergterrasse auf Karlsruhes "Hausberg" zeitweise viel los. Deshalb sieht sich die Stadt gezwungen, den Bereich mit Bändern abzusperren. Ab sofort gilt dort: Aufenthaltsverbot.

"Die Verlangsamung der fortschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus hängt stark vom Verhalten eines jeden Einzelnen ab", teilt die Stadt Karlsruhe in einer Pressemeldung mit. Neben der Einhaltung der Hygiene-Regeln sollte der Aufenthalt in größeren Menschengruppen auch im Freien  vermieden werden.

Der Durlacher Turmberg.
Archivbild aus 2013. | Bild: ErS

"Trotzdem ist zu beobachten, dass diese Empfehlung bewusst missachtet wird, unter anderem ist die Turmbergterrasse zeitweise nach wie vor stark von Menschen frequentiert", so die Stadt weiter. Das Stadtamt Durlach sieht sich deshalb im Rahmen der Ausübung des Hausrechts gezwungen, einen Aufenthalt auf der Turmbergterrasse ab sofort bis auf Weiteres zu untersagen. Zur Einhaltung des Verbots wird die Turmbergterrasse mit einer Absperrung gesichert.

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  •   haki
    (11 Beiträge)

    20.03.2020 13:11 Uhr
    Unglaublich,......
    .....dass es manche noch immer nicht kapiert haben. Interessant wäre es mal zu erfahren, um welche Altersgruppen es sich überwiegend gehandelt hat. Diese Verstöße können doch mit einem Bußgeld bzw. einer Strafanzeige geahndet werden, vielleicht sollte man es erstmal damit versuchen. Dann hat man die "Richtigen" am Wickel und die Vernünftigen kommen um eine Ausgangssperre herum.
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  •   malerdoerfler
    (6056 Beiträge)

    20.03.2020 10:40 Uhr
    gut so!
    Richtig gemacht!
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  •   Schillerlocke
    (354 Beiträge)

    19.03.2020 18:40 Uhr
    War das in Karlsruhe?
    Da wird wohl eine Ausgesperre nichts nützen, so weit ich weiß, wird es dennoch erlaubt sein, Lebensmittel und andere Waren für den täglichen Bedarf zu kaufen.

    Da hilft nur noch einen Streifenwagen hinzustellen und Platzverweise auszusprechen.
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  •   Route66
    (2817 Beiträge)

    19.03.2020 16:40 Uhr
    Ja
    einfach doch Ausgangssperre. Dann gehts.
    Hab gerade eine Aufnahme gesehen von einem DM Markt, Laden öffnet heute morgen und es stürmen dicht gedrängt ca. 200 Personen rein..wahrscheinlich um Desinfektionsspray gegen den Virus zu kaufen...dicht gedrängt. Das kannste Dir nicht ausdenken so was.
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  •   mueck
    (11881 Beiträge)

    19.03.2020 18:10 Uhr
    !
    Um 10 im LIDL war relativ wenig los ...
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  •   mueck
    (11881 Beiträge)

    19.03.2020 18:11 Uhr
    !
    Davon abgesehen bleibt ja auch bei Ausgangssperre einkaufen erlaubt, damit ändert sich nix am dm-Run ...
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  •   Route66
    (2817 Beiträge)

    19.03.2020 18:23 Uhr
    Ja stimmt
    Aber während einer Ausgangssperre geht genau eine Person einkaufen aus einer Familie. Und zwar in der direkten Umgebung. Du musst da dann vorher ein Formblatt ausfüllen und das muss mitgeführt werden. Die schauen sich auch die Belege an bei Kontrollen. Das ist alles ziemlich streng und in Italien und Frankreich wird geballt Polizei und Militär für die Kontrollen hinzugezogen. Auch arbeiten gehen mit Formular. Also erst arbeiten und dann noch Kumpel besuchen ist nicht. Die Italiener die direkt Meer wohnen und zwar in einer nicht betroffenen Region dürfen auch nicht ans Meer oder Freund oder Familie besuchen oder empfangen. Null. Du bist dann wirklich vorbestraft. Ich steh in ständigem Kontakt mit meinen italienischen Freunden und das wird dort sehr ernst genommen. Die Italiener sagen aber auch: macht nicht den gleichen Blödsinn wie wir, wir sind noch raus, haben uns an der Bar zum Caffè getroffen usw. Wir haben es nicht ernst genommen. Jetzt sind wir eingesperrt.
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  •   nurdiewahrheit
    (351 Beiträge)

    19.03.2020 18:54 Uhr
    Und wenns in der direkten
    Umgebung mal wieder keine Kartoffeln, Nudeln, Reis, Konserven etc gibt? Dann bleibt einem ja nichts anderes übrig als noch weiter zu fahren. Und ich fürchte die Kontrollen trifft am Ende wieder mal die falschen...
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  •   Route66
    (2817 Beiträge)

    19.03.2020 19:00 Uhr
    Ich habe
    letzte Woche Originalbilder aus Milano gesehen. Da kommen in den Suppermarkt nur ein paar Leute rein. Der Rest steht im 2-3 Meter Abstand in einer Schlange mit Einkaufswagen vor dem Markt, bis wieder jemand reingelassen wird. Hamstern ist nicht, da auch hier jeder nur haushaltsübliche Mengen erhält. Die sind da mittlerweile sehr diszipliniert. Und nur so klappt es und dann sind die Regale auch wieder voll und jeder kann sich normal versorgen.
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