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Wörth Entwarnung nach Corona-Fall in Wörth: Karlsruher Schule bleibt geöffnet

Im rheinland-pfälzischen Wörth ist am Mittwoch der erste Corona-Fall des Landkreises Germersheim bestätigt worden. Die Dorschberg-Grundschule in Wörth ist deshalb ab Donnerstag geschlossen. Ein Kind der Familie, das eine Schule in Karlsruhe besucht, ist inzwischen negativ auf das Coronavirus getestet worden, die Schule bleibt daher offen.

Donnerstag

14:45Erster Corona-Fall in Ettlingen

An der Albert-Einstein-Schule in Ettlingen ist ein bestätigter Fall des Coronavirus aufgetreten. Laut Angaben der Schule findet der Unterricht für die meisten Schüler weiterhin regulär statt. Mit dem Infizierten in Kontakt stehende Personen wurden nach Hause geschickt.

12:55Entwarnung für Karlsruher Schule

Wie das Landratsamt auf Nachfrage von ka-news.de nun bestätigt, wurde auch das Kind, das eine Karlsruher Schule besucht, "als Kontaktperson vorsorglich und wie in diesen Fällen üblich, aus der Schule genommen". Zu der Frage, um welche Schule es sich handelt, wollte sich das Landratsamt nicht äußern. Das betroffene Kind befinde sich nun in häuslicher Isolation.

Um die Mitschüler beim Referat zu fesseln, sollten Schüler einen verblüffenden Wissensbaustein herausarbeiten.
Der Unterricht an Karlsruher Schulen geht weiter - ohne Corona-Risiko. | Bild: Andreas Arnold/dpa/dpa-tmn

Dies sei erfolgt, bevor von ihm eine eigenständige Ansteckungsgefahr ausgehen konnte, so das Landratsamt weiter. Das Kind sei zudem zwischenzeitlich negativ auf Corona getestet worden. "Von daher gab und gibt es an der betroffenen Schule aktuell keine weiteren Maßnahmen zu veranlassen."

Derzeit gebe es weder an der betroffenen Schule noch an anderen Schulen im Stadtgebiet Karlsruhe nach Aussage des Landratsamts"coronabedingte" Einschränkungen im schulischen Ablauf.

Mittwoch

16:54Auch Karlsruher Schule betroffen?

Wie der Landkreis Germersheim in einer Pressemeldung informiert, befinden sich die betroffene Person und ihre Familie derzeit in häuslicher Quarantäne, alle Familienmitglieder werden zudem aktuell auf das Virus getestet. "Bei diesen Angehörigen sind bisher keine Krankheitszeichen festgestellt worden", so Landrat Fritz Brechtel.

Auch die Nachverfolgung von Kontaktpersonen laufe derzeit. Weil eine Tochter der infizierten Person die Dorschberg-Grundschule in Wörth besucht, müsse die Schule "aus besonderer Vorsicht" ab Donnerstag geschlossen werden. "Sind alle weiteren Testungen der Angehörigen negativ, kann die Dorschbergschule zeitnah wieder geöffnet werden", so der Landkreis weiter.

Weil ein weiteres Kind der Familie eine Schule in Karlsruhe besucht, sei auch das Gesundheitsamt der Fächerstadt informiert worden. "Dieses wird über weitere Maßnahmen vor Ort entscheiden", heißt es in der Meldung abschließend.

ka-news.de-Hintergrund: Coronavirus-Hotlines

Wer fürchtet, am Coronavirus erkrankt zu sein, kann sich telefonisch an das zuständige Gesundheitsamt wenden, um das weitere Vorgehen abzustimmen:

> Gesundheitsamt Karlsruhe (Montag bis Donnerstag 8 bis 12 Uhr, 13 bis 16 Uhr; Freitag 8 bis 15 Uhr): 0721/93681940
Landesgesundheitsamt (Werktags 9 bis 18 Uhr): 0711/904 39555

Für allgemeine Nachfragen zum Coronavirus hat die Stadt Karlsruhe eine Telefon-Hotline eingerichtet (täglich von 9 bis 16 Uhr): 0721/133-3333
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Corona-Virus in Karlsruhe: Der Corona-Virus hält Karlsruhe in Atem: Alle Zahlen der Infizierten, Schutzmaßnahmen, Absagen von Veranstaltungen und weitere Informationen für die Fächerstadt und die Region in diesem Dossier.
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Kommentare (72)
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  •   aha
    (82 Beiträge)

    05.03.2020 23:55 Uhr
    Name der Karlsruher Schule?
    Hallo, gibt es bei Ka-News Leser mit Insider-Wissen, die uns den Namen der Karlsruher Schule verraten?
    Das Verhalten der Behörde, uns diesen Namen zu verheimlichen, halte ich für Wichtigtuerei und kindisches Verhalten!
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  •   andip
    (11335 Beiträge)

    06.03.2020 12:14 Uhr
    Warum interessiert das?
    Die betroffenen Eltern wurden sicherlich benachrichtigt und der Rest der Bevölkerung ist davon nicht betroffen.
    Es wird ja auch nicht die Allgemeinheit verständigt, wenn in der Firma XY ein Mitarbeiter erkrankt ist.
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  •   aha
    (82 Beiträge)

    06.03.2020 13:05 Uhr
    Warum interessiert das nicht?
    Doch. Die Allgemeinheit wurde darüber verständigt, dass die Firma Webasto der erste Fall war.
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  •   Route66
    (2991 Beiträge)

    06.03.2020 16:23 Uhr
    Ja
    Aber so wird das nicht weitergehen. Zumal die Virusträger in den sozialen Medien ganz übel beschimpft wurden. Es gibt ein Persönlichkeitsrecht. Und ausserdem werden die Behörden, wenn sich die Fälle häufen, nicht mehr veröffentlichen wer sich wann wo angesteckt hat. Das geht nicht.
    Wenn hier Eltern oder Mitarbeiter betroffen sind, dann werden diese auch informiert.
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  •   Gevatter
    (728 Beiträge)

    05.03.2020 21:40 Uhr
    Noch eine Hinweis.
    Es werden leider nur die bestätigten Fälle, also inclusive der genesenen Menschen in den Medien verbreitet. Wenn man aber die Genesenden abzieht, bekommt man vor allem in China ein vollkommen anderes Bild. Dort scheint es so zu sein, dass die Fallzahlen der aktuell Infetierten relativ stark zurückgehen.
    Wie ich schon gesagt habe, Panik ist nicht angebracht. Allerdings sollte man mit einem Vergleich mit einer Grippewelle vorsichtig sein. In Italien sind bei ca 4000 bestätigten Fällen 148 Menschen gestorben, im Iran bei 3500 Fällen 107 Menschen. Da relativieren sich die 200 Tote bei 120000 Grippefällen. Genau wird man es erst wissen, wenn es vorbei ist. Nur, wir wissen noch zu wenig über das Virus. Wie gesagt, Panik ist fehl am Platze, aber genauso wenig wie eine Verharmlosung und Vergleich mit einer Grippe . Da sind auch Zahlen im Umlauf, die einer Überprüfung nicht Stand halten.
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  •   Reger
    (822 Beiträge)

    05.03.2020 22:58 Uhr
    Danke
    Ihr Beitrag ist sehr lesenswert. Diesen Virus mit dem Grippevirus zu vergleichen und dadurch zu verharmlosen ist nicht richtig. Ihr Zahlenvergleich zeigt das.
    Aber wir werden ja jetzt durch das erneute Flüchtlingsthema vor Griechenland hiervon abgelenkt.
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  •   silberahorn
    (11127 Beiträge)

    06.03.2020 05:02 Uhr
    Vergleich mit Grippe
    Merkwürdigerweise habe ich das nie als Vergleich aufgefasst, was über Grippe und Corona gesagt wurde. Ich habe es so aufgefasst, dass uns die vielen Grippetoten jährlich doch auch nicht störten, weil man davon weniger hörte.
    Zu Corona wurde gesagt, dass man die Fallzahlen gar nicht genau kennt und deshalb Prozentzahlen zur Mortalität nicht möglich sind. Das sehe ich auch so, wenn ich die Weltkarte mit den Fällen betrachte. Wenn Nachbarländer zu China nichts haben (z.B. Kirgisistan), dann wird dort wahrscheinlich keiner testen oder sie haben ein Gesundheitssystem bei dem Arztbesuche zu teuer sind und deshalb keiner hingeht, der sich irgendwann testen lassen muss. Man muss das im Zusammenhang mit vielen Komponenten sehen.

    Bei sich selbst auf den Erhalt eines guten Immunsystems zu achten ist bestimmt immer sinnvoll. Also: haushalten mit Belastungen, Hobbys pflegen, sich auf den kommenden Frühling freuen, hören wie die Vögel schon zwitschern, spazieren gehen ..
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  •   andip
    (11335 Beiträge)

    05.03.2020 20:30 Uhr
    Nur eine Zahl
    Nach dem RKI sind in Deutschland seit Oktober ca 120.000 Menschen an Influenza erkrankt und 200 daran verstorben
    Jetzt möge sich jeder seinen Teil selber denken
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  •   Gevatter
    (728 Beiträge)

    05.03.2020 19:48 Uhr
    Panik ist genauso wenig
    angebracht wie Verharmlosung. Ich denke, dass dieses, noch relativ moderates Virus, auch ein Gutes hat. Es zeigt, dass wir in Deutschland und Weltweit in keinster Weise auf ein Virus vorbereitet sind, dass u.U. ein wirkliches Killervirus ist. Vielleicht mit Mortalitätsraten weit über 10%, und nicht nur Risikogruppen betreffend. Wenn wir da so handeln wie bei dem Coronavirus, dann gute Nacht Marie.
    Die Hamsterkäufe kommen auch dadurch zu Stande, weil sogenannte Experten wie Pilze aus dem Boden schießen. Da kommen vom RKI und Herr Dorsten widersprüchliche Statements. Einmal ist es nicht schlimmer wie eine Grippe, dass andere Mal um 10 bis 20 fach tödlicher als diese. Und warum haben wir, mit Ausnahme Korea, schon alle südostasiatischen Länder in Sachen Infektionen überholt? Sind wir doch nicht so gut wie wir meinen? Zur Wirtschaft, dass Jammern über Lieferenpässe geht auf ihr Konto. Provitstreben birgt auch Risiken.
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  •   Kruppstahl
    (1371 Beiträge)

    05.03.2020 16:33 Uhr
    Oh, nervt diese Panik.
    Ich wette, daß ein guter Teil der Extrempaniker genau die Leute sind, die bei ROT über die Fußgängerampel rennen, obwohl der Verkehr schon fließt. Oder mit dem Fahrrad die selbe Kamikazenummer. Sich handydaddelnd fast von der Straßenbahn oder anderen Verkehrsmitteln umfahren lassen. Oder sowohl andere als auch die eigenen Kinder mit dem Muttipanzer vor den Schulen geföhrden.
    Potenzielle Selbstmörder. Aber wegen einem Virus die Hosen voll haben.
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