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Stuttgart Der Bußgeldkatalog ist da: Wie teuer sind Verstöße gegen die Corona-Regeln?

Für Uneinsichtige wird es teuer: Wer meint, jetzt noch Corona-Partys feiern zu müssen, kann sich auf Strafen bis zu 1.000 Euro einstellen - auch in Karlsruhe. Denn das Land Baden-Württemberg hat einen Bußgeldkatalog erlassen. Wie tief müssen Bürger bei welchem Verstoß in die Tasche greifen?

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus legt das Land Baden-Württemberg einen Zahn zu: Seit Sonntag drohen empfindliche Strafen, wenn gegen die Corona-Verordnung des Landes verstoßen wird.

Der Aufenthalt auf Spielplätzen ist untersagt - und kann jetzt auch belangt werden. | Bild: ka-news

Wer sich mit mehr als zwei Personen, die nicht zur Familie gehören, auf Straßen und Plätzen aufhält, dem droht jeweils ein Bußgeld zwischen 100 und 1.000 Euro. Wer einen wegen Corona geschlossenen Friseursalon, eine Bar oder einen Club trotzdem weiterbetreibt, muss mit Strafen zwischen 2.500 und 5.000 Euro rechnen. 

Dateiname : Bußgeldkatalog Verstöße gegen die Corona-Verordnung
Dateigröße : 16.98 KBytes.
Datum : 30.03.2020 08:46
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Darüber hinaus werden verbotene Besuche im Krankenhaus oder Pflegeheim ab nun belangt - mit 250 bis 1.500 Euro. Besonders teuer kann es Bürger zu stehen kommen, wenn sie die Vorschriften wiederholt nicht einhalten: Bis zu 25.000 Euro kann die Strafe in diesem Fall betragen.

Polizei wird die Einhaltung der Vorschriften überwachen

Die weit überwiegende Zahl der Menschen verhalte sich verantwortungsvoll, so Innenminister Thomas Strobl (CDU) und Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) am Sonntag in einer gemeinsamen Mitteilung. "Dafür sind wir sehr dankbar - denn das ist absolut notwendig, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und um Menschenleben zu retten." Doch es gebe noch immer eine "gewisse Zahl von Uneinsichtigen".

Ein Polizeifahrzeug fährt durch eine Gasse in der Freiburger Innenstadt.
Ein Polizeifahrzeug fährt durch eine Gasse in der Freiburger Innenstadt. | Bild: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Mit dem neuen Bußgeldkatalog hätten die Kommunen eine einheitliche Handhabe, und für die Bürger bringe er Transparenz. Strobl betonte: "Unsere Landespolizei wird die Einhaltung der Corona-Verordnung weiter mit Hochdruck und mit starken Kräften überwachen. Denn ob die Regeln eingehalten werden oder nicht, entscheidet am Ende des Tages über Menschenleben."

Gesundheitsminister Lucha appellierte: "Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich an die Verordnung halten, ihre sozialen Kontakte drastisch einschränken und räumliche Distanz einhalten, helfen dabei mit, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten."

Sie schützten sich, Mitmenschen und vor allem Ältere oder chronisch Kranke. Die Krise sei nur zu meistern, wenn alle Bürger sich auch an die neue Regeln halten. "Denjenigen, die noch immer uneinsichtig sind und damit nicht nur sich selbst, sondern die gesamte Bevölkerung gefährden, drohen entsprechende Konsequenzen."

Neben den Bußgeldern gibt es weitere Neuerungen. Für alle Betriebe und Einrichtungen, die weiterhin offen bleiben dürfen, gilt ab nun: Sie müssen den Zutritt steuern, Warteschlangen vermeiden und dafür sorgen, dass ein Abstand von möglichst zwei Metern eingehalten wird.

Dieser Artikel wurde nachträglich bearbeitet.

Download des Bußgeldkatalogs

Dateiname : Bußgeldkatalog Corona 2020
Dateigröße : 16.98 KBytes.
Datum : 30.03.2020 09:42
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  •   HerrNilson
    (1451 Beiträge)

    30.03.2020 20:25 Uhr
    iglaubsnet
    und Mähdrescher: ein und dieselbe Person. Und wieder werden Selbstgespräche geführt um sich selbst auf die Schulter klopfen zu können. 👎
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  •   Iglaubsnet
    (762 Beiträge)

    30.03.2020 21:29 Uhr
    Wir haben das nicht nötig!
    Aber Schmidmi und Nilson machen so was, waren jetzt einige Tage gemeinsam abwesend nu brauchen sie wieder eine Selbstbestätigung.
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  •   schmidmi
    (2584 Beiträge)

    30.03.2020 21:48 Uhr
    Wenn Du meinst
    Es gibt aber auch noch Leute, die zu arbeiten haben, anstatt hier dummes Zeug zu verbreiten.
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  •   Iglaubsnet
    (762 Beiträge)

    31.03.2020 10:26 Uhr
    Na
    dann arbeite doch mal und tu nicht die Leute belästigen mit dummen Zeugs.
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  •   Route66
    (2463 Beiträge)

    30.03.2020 21:38 Uhr
    Sag mal
    Wird Dir das nicht langsam zu blöd mit Deinen ständigen Unterstellungen hier drin? Du gehst mir persönlich mittlerweile genauso auf den Kittel wir die Dumme Gans. Wie alt bist Du? 8, 9?? Werd mal erwachsen Kerle.
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  •   Iglaubsnet
    (762 Beiträge)

    30.03.2020 22:37 Uhr
    Das dürfte für
    Sie kein Problem sein, Sie sind doch ein Meister der Unterstellungen.
    Sie möchten nur Ihre Ansichten bestätigt haben und wenns nicht geschieht keilen Sie aus und unterstellen.
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  •   FinnMcCool
    (278 Beiträge)

    30.03.2020 10:12 Uhr
    eine zusätzliche Verschärfung`
    Wie wäre es damit, dass diejenigen die gegen die Regeln verstossen - zumindest im Wiederholungsfalle - mit infizierten Personen in Berührung kommen und danach für 4-6 Wochen weggesperrt werden (ohne medizinische Versorgung).
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  •   Mondgesicht
    (2333 Beiträge)

    30.03.2020 15:59 Uhr
    Nein, ganz einfach
    die betreffenden Damen und Herren zum Einsammeln des liegen gebliebenen Wertstoffabfalls einteilen. Und zwar schön alles von Hand aufsammeln lassen...
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  •   staffi
    (33 Beiträge)

    30.03.2020 12:19 Uhr
    eher kreative Strafen....
    wie z.B. bei Jugendlichen eine sperre für die Zulassung zur Führerscheinprüfung, oder bei angehenden Studenten eine Sperre für bewerbung um einen Studienplatz., bei div. Sportlern wie Fussballer Sperren für die Teilnahme am Spielbetreig, so betriffen die Strafen nicht nur Sie sondern auch andere, wie ihr falsche Verhalten auch.
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  •   andip
    (10378 Beiträge)

    30.03.2020 15:40 Uhr
    So etwas ist nicht möglich
    Man kann nur Strafen verhängen, für die es auch eine entsprechende Gesetzesvorlage gibt.
    Sprich, es müsste ein Gesetz geben, in dem solche Strafen möglich sind, aber die gibt es nicht.
    Ich glaube auch nicht, dass man solche Gesetze überhaupt erlassen kann.
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