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Karlsruhe Corona-Virus trifft Bierburg: Hoepfner sagt Burgfest "schweren Herzens" ab

Das Hoepfner-Burgfest, das eigentlich über das Pfingstwochenende, 29. Mai bis 1. Juni, gefeiert werden sollte, wurde nun abgesagt. Das teilt die Privatbrauerei Hoepfner in einer Meldung an die Presse mit.

"Schweren Herzens, aber im vollen Bewusstsein um unsere Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit" teilt der Geschäftsführer der Privatbrauerei Hoepfner, Willy Schmidt, mit, "dass wir das Burgfest 2020 im Einklang mit den gesetzlich beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie absagen müssen." 

Bereits seit Wochen blicke der Eventmanager der Brauerei, Dietmar Krämer, als Chef der Burgfest-Organisation, ebenso wie seine Partner bereits sorgenvoll auf die Entwicklung des Corona-Virus. "Dennoch haben wir auf ein kleines Wunder gehofft", so Krämer. 

Unterstützung in schwerer Zeit

Betroffen von der Absage seien laut der Hoepfner Privatbrauereu auch einige ohnehin von der Krise getroffene Gastronomen. Schmidt betonte, dass die Hoepfner-Brauerei im ständigen Kontakt mit ihren Partnern in der Hotellerie und den Restaurants sei, um diese "in der schweren Zeit, wo es möglich ist, zu unterstützen."

Das Burgfest, verspricht Geschäftsführer Schmidt "macht eine unfreiwillige Pause, aber es kommt wieder. Bis dahin: Bleiben Sie gesund!"

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  •   bingobongo
    (336 Beiträge)

    27.03.2020 14:03 Uhr
    "schweren Herzens abgesagt"
    Die Verordnung des Landes Baden-Württemberg verbietet Veranstaltungen bis zum 15. Juni.

    Paragraph 3 hat KEINE zeitliche Einschränkung, also wenn die Schulen auch am 20. April wieder aufmachen sollten, solange die Verordnung im aktuellen Stand gilt, sind Veranstaltungen bis 15. Juni VERBOTEN.

    Also nix mit "im Einklang", "blabl", "schweren Herzens".

    Wenn sie es gemacht hätten, hätte ihnen die Polize den Ladne dichtmachen müssen.
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  •   Kscmaus2015
    (159 Beiträge)

    27.03.2020 13:59 Uhr
    Das Fest
    könnten sie auch absagen , wenn sie schon dabei sind.
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  •   80er
    (5704 Beiträge)

    27.03.2020 07:56 Uhr
    Wenn man...
    ….jetzt schon über Veranstaltungen nachdenkt, die Ende Mai/Anfang Juni stattfinden sollten, nachdenkt, dann wird man über Das Fest, das OpenAirKino etc auch bald nachdenken müssen. Ich glaube, es wird ein ereignisarmer Sommer dieses Jahr
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  •   haku
    (4134 Beiträge)

    27.03.2020 11:22 Uhr
    Ich kann mir nicht vorstellen...
    ...das dieses Jahr noch irgendwelche "unnötigen" Massenevents genehmigt werden. Wir stehen momentan voll auf dem Bremspedal um das Schlimmste zu verhindern. Aber selbst wenn in zwei Wochen die Kurve deutlich abflacht heißt das nicht, dass man zum alten Zustand zurückkehren kann. Dann sind wir zwei Wochen später wieder da, wo wir jetzt sind. Man kann in zwei Wochen vielleicht wieder mehr Geschäfte unter Einhaltung von Regeln wieder öffnen. Aber das es in den nächsten Monaten wieder ok ist, ein paar tausend Leute sich drängeln zu lassen, kann ich mir nicht vorstellen - ausser man findet schneller als gedacht einen Impfstoff und bekommt Massenimpfungen schnell über die Bühne.
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  •   kawai
    (151 Beiträge)

    27.03.2020 13:21 Uhr
    Das denke ich auch
    2020 ist für Großveranstaltungen gelaufen. Wenn's vertretbar erscheint, dann werden erstmal wieder die Schulen und anderes geöffnet. Spaßveranstaltungen kommen da wirklich ganz am Schluss, und nicht mehr dieses Jahr.
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  •   80er
    (5704 Beiträge)

    27.03.2020 13:15 Uhr
    Da bin ich....
    … genau deiner Meinung. Warum aber werden diese Veranstaltungen nicht bereits jetzt abgesagt? Da organisieren die Macher diese Veranstaltungen, schließen Verträge ab, binden Personal um am Ende dann doch abzusagen. M.E. gehört es zur Wahrheit, dass die Stadtpolitik Ende März 2020 deutlich sagt, dass im Frühjahr/Sommer 2020 keine größeren und große Veranstaltungen mehr stattfinden.
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  •   haku
    (4134 Beiträge)

    27.03.2020 13:29 Uhr
    Absagen...
    Ich denke, was Verträge angeht sind die für Großveranstaltungen eh schon lange unter Dach & Fach. Es geht hier sicher ums Geld, es wird einen großen Unterschied machen, ob die Veranstalter jetzt einfach absagen oder ob es ihnen verboten wird, die Veranstaltung durchzuführen.
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  •   andip
    (10135 Beiträge)

    27.03.2020 15:49 Uhr
    Stimmt
    Die Verträge für solche Veranstaltungen sind längst abgeschlossen.
    Und es macht schon einen Unterschied, ob eine Veranstaltung wegen einer behördliche Anordnung abgesagt wird oder man das rein vorsorglich macht.
    Im ersten Fall kann man staatliche Hilfen beanspruchen und vielleicht sind die Veranstalter auch dagegen versichert.
    Im anderen Fall bleibt der Veranstalter vermutlich auf allen Kosten sitzen.
    Vielleicht sollte man auch nicht ganz so pessimistisch sein, in China ist Corona angeblich vorbei und alle dürfen wieder zur Arbeit gehen.
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  •   Beiertheimer
    (1077 Beiträge)

    27.03.2020 17:55 Uhr
    In China ist Corona angeblich vorbei
    Und in Nordkorea gibt es kein Corona sagt Kim.
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  •   Route66
    (2298 Beiträge)

    27.03.2020 19:13 Uhr
    Bei
    Putin gibts ja auch kein Corona. Warten wir ab ob das nicht wieder hochkocht in China.
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