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Karlsruhe 2G plus und Ausgangsperre für Ungeimpfte: Seit Mittwoch gelten in Baden-Württemberg diese Regeln

Wie erwartet gelten ab dem morgigen Mittwoch (24. November) schärfere Regeln in Baden-Württemberg, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Die Maßnahmen betreffen vor allem ungeimpfte und nicht von Covid-19 genesene Menschen. Einen entsprechenden Beschluss zur Änderung der Corona-Verordnung hat das Kabinett am heutigen Dienstag (23. November) gefasst. Gleichzeitig setzt das Land damit die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 18. November 2021 um.

Die neuen Regeln sehen eine zusätzliche vierte Stufe vor. Nach der Basis-, der Warn- und der Alarmstufe wird es künftig auch eine Alarmstufe II geben, die ab einer landesweiten Intensivbetten-Auslastung von 450 Corona-Patienten oder ab einer Sieben-Tages-Hospitalisierungsinzidenz von sechs gilt.

"Da dem Landesgesundheitsamt bereits am Montag (22. November) 489 Corona-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen gemeldet wurden und aufgrund des fortschreitenden Infektionsgeschehens ein weiterer Anstieg zu erwarten ist, gelten die Regeln der Alarmstufe II bereits von morgen an", wie das baden-württembergische Gesundheitsministerium in einer Pressemitteilung verkündet. 

Die neuen Corona-Regeln im Überblick:

  • In Alarmstufe II gilt 2G plus künftig bei Veranstaltungen, auf Weihnachtsmärkten, bei Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen, in Prostitutionsstätten und Diskotheken. Das heißt, der Zugang ist nur für Geimpfte oder Genesene gestattet, die zusätzlich einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorweisen können. Aufgrund der damit verbundenen Herausforderungen für die Veranstaltungsbranche wegen bereits verkaufter Tickets, werden Verstöße in dieser Woche noch nicht verfolgt.
  • In Stadt- und Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 500 gelten zusätzlich Ausgangsbeschränkungen für Nichtgeimpfte und Nichtgenesene von 21 bis 5 Uhr (Ausnahme bei Vorliegen triftiger Gründe wie Berufsausübung, Besuch von Ehegatten oder Lebenspartnern und Spazierengehen / körperliche Bewegung allein im Freien). Im Einzelhandel gilt in diesem Fall grundsätzlich 2G (Ausnahme: Grundversorgung).
  • Für Friseurdienstleistungen gilt in beiden Alarmstufen eine 3G-Pflicht mit PCR-Tests.
  • Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte werden ab der Alarmstufe auf 50 Prozent der Kapazität begrenzt.
  • In Hotels gilt für touristische Übernachtungen bereits ab der Alarmstufe 2G, bei geschäftlichen Übernachtungen 3G.
  • In Bus und Bahn sowie im Flugzeug gilt auf Grund bundesrechtlicher Vorgaben generell 3G.
  • Veranstalter müssen Test-, Impf- und Genesenennachweise grundsätzlich mit digitalen Anwendungen (zum Beispiel der CovPassCheck-App) kontrollieren und den Namen anhand von Ausweisdokumenten überprüfen. Damit ist der Zutritt allein mit dem gelben Impfpass nicht mehr möglich, es muss der QR-Code per App oder in Papierform mitgeführt werden.
  • Ausnahmen für Schülerinnen und Schüler gelten nicht in Diskotheken – auch sie müssen 2G-Nachweise vorlegen, in der Alarmstufe II gilt 2G plus.
  • Volljährige Schülerinnen und Schüler können nicht mehr den Schülerausweis vorlegen, um Zutritt zu erhalten. Für sie gelten die gewöhnlichen 2G- bzw. 3G-Zutrittsregelungen.
  • Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 17 Jahren können noch voraussichtlich bis kurz nach dem Weihnachtsfest Zutritt mit dem Schülerausweis erhalten.

Die neue Corona-Verordnung als pdf-Datei:

Dateiname : Corona-Verordnung Alarmstufe II
Dateigröße : 780.31 KBytes.
Datum : 26.11.2021 10:25
Download : Download Now!
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Kommentare (48)
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  •   Karlsrator
    (2755 Beiträge)

    25.11.2021 10:52 Uhr
    Niemand muss rumheulen, ...
    ... weil ein PCR-Test teuer ist. Ihre Krankenkasse "spendiert" Ihnen eine Impfung für lau, dann braucht's auch keinen PCR-Test. Jeder hat die Wahl, und wer nicht will, für den hält sich mein Mitleid nicht nur in Grenzen, sondern der geht mir inzwischen gehörig auf den Sack mit seinem Gelaber.
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  •   Oitastisch
    (455 Beiträge)

    28.11.2021 02:56 Uhr
    Für Lau
    Eine Impfung mit historischen Kurzzeiteffekt wohlgemerkt. Dafür gibt es gratis dazu Herzmuskelentzündungen, Thrombosen, Fazialisparesen, Guillain-Barré-Syndrome oder gar ein ADE (man weiß es ja noch nicht zwinkern ) u.s.w.
    Wow! Was für ein tolles Gratis-Angebot! Einfach sich der absurden Politik beugen und mit der eigenen Gesundheit um ein normales Leben pokern! Toll diese neue Welt!
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  •   richy2021
    (46 Beiträge)

    25.11.2021 22:04 Uhr
    Karlsrator,
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere Netiquette und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   tom1966
    (1715 Beiträge)

    26.11.2021 10:50 Uhr
    oh
    jemand vertritt eine Meinung, die Ihrer entgegensteht und das geht ihnen auf den S.... Nennen Sie das Meinungsfreiheit?
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  •   ThisIsMe
    (37 Beiträge)

    25.11.2021 10:51 Uhr
    Beim Frisör ist 3G+
    also geimpft, genesen oder PCR-Test. Lösung: lass dich impfen und alles ist gut (die Frisur sitzt)!
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  •   Senfdazu
    (521 Beiträge)

    27.11.2021 19:38 Uhr
    😎
    Zitat KAnews: Für Friseurdienstleistungen gilt in beiden Alarmstufen eine 3G-Pflicht mit PCR-Tests.

    So steht es auch in der Verordnung. Friseurbetriebe werden hinsichtlich der körpernahen Dienstleistungen gesondert genannt. Auch die Nina-App differenziert für die Friseurbetriebe, dass ein PCR-Test erforderlich ist.

    Wer lesen kann...
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  •   OtusLocus
    (215 Beiträge)

    24.11.2021 12:47 Uhr
    Nanana
    "Veranstalter müssen Test-, Impf- und Genesenennachweise grundsätzlich mit digitalen Anwendungen (zum Beispiel der CovPassCheck-App) kontrollieren und den Namen anhand von Ausweisdokumenten überprüfen."

    Weder der Veranstalter, noch seine Securityhandlanger sind berechtigt Ausweisdokumente von Besuchern zu sichten.
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  •   tom1966
    (1715 Beiträge)

    26.11.2021 12:04 Uhr
    Wenn man ihrer Ansicht folgt,
    so sind Restaurantbesitzer (oder deren Angestellte) auch nicht berechtigt, ihren Impf- oder Teststatus zu kontrollieren.
    Auf der Straße sind sie das auch nicht, in ihrem Restaurant schon. Selbst wenn es keine gesetzliche Regelung gäbe, die Ungeimpften den Zutritt verwehrt, so kann jeder mit Hausrecht das für seinen Bereich handhaben, wie er es für richtig hält, sofern es nicht einem Gesetz / einer Verordnung zuwider läuft.
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  •   FinnMcCool
    (603 Beiträge)

    26.11.2021 08:20 Uhr
    nicht berechtigt
    Stimmt, die Veranstalter sind (noch) nicht dazu berechtigt den Ausweis zu sichten.
    Doch Sie verwenden ein falsches Wort - Besucher ist man erst, wenn man (in diesem Falle auf dem Weihnachtsmarkt ist) davor ist man in der Hinsicht nichts.
    Und wenn ich auf den W-Markt möchte, dann zeige ich auch meinen Ausweis vor - freiwillig.
    Denn es gibt kein verbrieftes Recht, dass mir den Zugang zum Markt zusteht.
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  •   Kiwi
    (650 Beiträge)

    25.11.2021 09:28 Uhr
    Nanana
    Wer meine Papiere sehen darf bestimme ich.
    Auch wenn die Bullerei sie sehen möchte habe ich sie ganz zufällig nicht dabei.
    Gut gehe ich eben mit auf das Revier bis festgestellt ist wer ich bin – ist ihre Arbeit.
    Die Glühweinpanscher wollen mein Geld und wenn sie komisch, ich kann mir selbst so eine Plörre zum Glühen bringen.
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