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Stuttgart Corona-Hilfen Baden-Württemberg: Bisher rund 2,6 Milliarden Euro an Unternehmen ausgezahlt

Die Bearbeitung der November- und Dezemberhilfen läuft in Baden-Württemberg nur langsam an. Es wurden insgesamt bisher etwas mehr 50.000 Anträge gestellt, wie der Wirtschaftsausschuss des Landtags unter Berufung auf einen Bericht von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Erst seit 12. Januar sei eine Bearbeitung, die in Baden-Württemberg über die L-Bank sowie externe Dienstleister erfolge, möglich. Die Hilfen des Bundes fließen nur langsam, weil es ein Problem mit der Software des Bundes gab.

Mit der November- und Dezemberhilfe sollen Firmen, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen entschädigt werden, die von Schließungen betroffen sind.

Der Zuschuss beträgt 75 Prozent des jeweiligen durchschnittlichen Umsatzes im November beziehungsweise Dezember 2019 - anteilig für die jeweilige Dauer der Schließungen. Mit den Überbrückungshilfen werden betriebliche Fixkosten wie Mieten und Pachten erstattet.

278.000 Anträge auf Corona-Soforthilfe

An Unternehmen in Baden-Württemberg sind laut Mitteilung aus den verschiedenen Corona-Hilfstöpfen bisher gut 2,6 Milliarden Euro geflossen. Allein im Zuge der Corona-Soforthilfe seien im Land rund 278.000 Anträge eingegangen.

Zahlreiche Euro-Banknoten liegen auf einem Tisch.
Zahlreiche Euro-Banknoten liegen auf einem Tisch. | Bild: Daniel Reinhardt/dpa/Symbolbild

Bisher seien 240.000 Anträge ausgezahlt worden, die Gesamtsumme betrage 2,2 Milliarden Euro. Aus weiteren Hilfstöpfen seien bisher knapp 432 Millionen Euro geflossen. Die Töpfe werden aus Bundes- und Landesmitteln finanziert.

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Kommentare (3)
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  •   barheine
    (489 Beiträge)

    21.01.2021 18:41 Uhr
    Alles gut und schön. Aber warum nicht als Darlehen mit großzügigen Konditionen und Rückzahlungsmodakitäten?
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  •   Gelegenheits-Kommentator
    (39 Beiträge)

    22.01.2021 04:17 Uhr
    Die betroffenen Unternehmen
    wurden ja von heute auf morgen zu Schließungen und damit Einnahmeausfällen gezwungen. Die Gewährung der November- und Dezemberhilfen als Darlehen mit großzügigen Konditionen und Rückzahlungsmodalitäten hieße ja, daß die Betriebe ein zweites Mal benachteiligt würden: nach den Einnahmeausfällen während der Schließung müßte das Darlehen getilgt werden, sobald der Betrieb wieder läuft. Also ein weiterer Einnahmeverlust. Und eine Ungerechtigkeit gegenüber Unternehmen, die von keiner Schließung und keinen Einnahmeausfällen betroffen sind.
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  •   patrickkk
    (1850 Beiträge)

    21.01.2021 15:46 Uhr
    ...
    Aber Massentests letzten Sommer waren nicht bezahlbar.
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