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Karlsruhe 16 Corona-Infizierte im Städtischen Klinikum: Patienten werden über Zelt aufgenommen

Am Dienstag werden im Städtischen Klinikum Karlsruhe 16 Corona-Virus-Patienten behandelt - fünf davon werden beatmet, zwei Personen sind bereits am Virus gestorben. Seit Dienstag, 31. März, erfolgt die Einstufung der neuen Patienten im neu entstandenen Versorgungszelt mit der Aufschrift "Triage". Das teilt das Städtische Klinikum Karlsruhe mit.

Im neuen  Versorgungszelt, das bereits seit einigen Wochen aufgebaut ist,kümmern sich separate Behandlungsteams um die eintreffenden Patienten. "Ziel ist es, Patienten mit Atemwegserkrankungen und damit potentiell an COVID-19 Erkrankte möglichst frühzeitig von anderen Patienten zu separieren", so Harald Proske, der Leiter Zentrale Notaufnahme und Zentrale Aufnahmestation. 

Mitarbeiter positiv getestet

Begründete Verdachtsfälle oder bestätigte COVID-19-Patienten kommen, sofern eine stationäre Aufnahme erforderlich ist, auf die Infektstation oder separiert auf eine Intensivstation. Patienten mit Atemwegserkrankungen, bei denen die Ursache noch nicht feststeht, werden aktuell auf zwei speziellen Station untergebracht.

Auch Mitarbeiter des Städtischen Klinikums sind positiv auf das Corona-Virus getestet worden. "Die betroffenen Mitarbeiter werden in enger Abstimmung mit der Abteilung für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene und dem Gesundheitsamt beraten und betreut", so das Klinikum. 

Mundschutz weiter rar

Das Städtische Klinikum Karlsruhe, die Helios Klinik für Herzchirurgie Karlsruhe und die ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe arbeiten in verschiedenen Bereichen seit Jahren eng zusammen.

Bei Bedarf unterstützen sich die Kliniken gegenseitig mit Schutzmaterialien, die aktuell sehr rar sind. Bislang sei die vom Bundesgesundheitsministerium versprochene Unterstützung laut Markus Heming, dem Geschäftsführer des Klinikums, ausgeblieben. 

Mehr zum Thema
Corona-Virus in Karlsruhe: Der Corona-Virus breitet sich aus: Alle Zahlen der Infizierten, Schutzmaßnahmen, Absagen von Veranstaltungen und weitere Informationen für Karlsruhe und die Region in diesem Dossier.
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  •   Dumme_Gans
    (190 Beiträge)

    01.04.2020 16:30 Uhr
    Ich weiß nicht
    ob es erlaubt ist hier Links einzustellen.
    Es gibt nämlich auch ernst zu nehmende Stimmen, welche die Inszenierung als solche erkennen und die möglichen Gründe dafür nennen:
    https://nuoviso.tv/steinzeit/steinzeit-tv/des-kaisers-neue-kleider-gerhard-wisnewski-heiko-schoening/
    Meinungsvielfalt ist doch etwas tolles. Oder irre ich mich?
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  •   Route66
    (2407 Beiträge)

    01.04.2020 16:41 Uhr
    Ah jetzt wird so einiges klar, wo Sie sich beeinflussen lasssn
    Zitat von nuoviso Die Stadt Leipzig hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Hochburg verschwörungsideologischer Akteure entwickelt. Hier sitzt nicht nur das seit 2010 erscheinende AfD- und Legida-nahe “Compact-Magazin”, sondern auch die Propagandaschmiede “NuoViso”.

    In der Hardenbergstraße 64, einem Hinterhaus in der Südvorstadt, befindet sich die von Frank Höfer, Steffen Höfer und Michael Swoboda betriebene Filmproduktionsfirma “NuoViso”, die seit rund zehn Jahren verschwörungsideologische und esoterische Videos im Internet und auf DVD verbreitet. Das inhaltliche Spektrum reicht von Esoterik und “Impfkritik” über Kornkreise und Pseudowissenschaft bis hin zum modernen Antisemitismus der “Wahrheitsbewegung” und Reichsbürger-Propaganda. Darüber hinaus trat Frank Höfer, ein ehemaliger “Compact”-Mitarbeiter, zwei Mal bei Konferenzen der verschwörungsideologischen und Holocaustleugnern nahestehenden “Anti-Zensur-Koalition” auf.
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  •   Oitastisch
    (102 Beiträge)

    01.04.2020 19:06 Uhr
    Nuoviso
    Vielen Dank von ihrem "Zitat" von Nuoviso. Verschwörungsideologische Akteure, welche mit Esoterik, Kornkreisen, Pseudowissenschaften, modernem Antisemitismus und Reichsbürgern um sich werfen? Donnerwetter! Ihr Statement war mit diesen Begriffen viel überzeugender als einfach nur den Inhalt zu widerlegen.
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  •   Oitastisch
    (102 Beiträge)

    01.04.2020 05:03 Uhr
    Karlsruher-News verbreitet Zuversicht
    Ich finde es bewundernswert wie Karlsruher-News der Bevölkerung die umher gehende Angststörung krank zu werden nimmt, indem man ganz einfach nicht zwischen Infizierten und Erkrankten unterscheidet, obwohl das bisher eigentlich so üblich war. Außerdem informiert man hier so ausführlich über die Todesursache, obwohl man diese eigentlich nicht so einfach feststellen kann. Natürlich waren die beiden Personen, von denen man keine Altersangaben nennt oder Vorerkrankungen, an dem Corona-Todes-Virus gestorben. Was soll es denn sonst gewesen sein? Vorher gab es ja praktisch keine Sterbefälle! In den Jahren davor hat man ja bereits medienwirksam alle vereinzelten Todesfälle ausgewertet und deshalb ist man sich auch heute so sicher, dass der Corona-Todes-Virus die Ursache sein muss, ohne jegliche genaue Labor-Untersuchung. Wir leben wirklich in einer wundervollen Zeit mit Aufklärung und Logik!
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  •   barheine
    (264 Beiträge)

    01.04.2020 07:45 Uhr
    Angst ist gut. Sie lässt die Menschen vorsichtig werden und auf diese Weise in erheblichem Maße dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen.
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  •   Oitastisch
    (102 Beiträge)

    01.04.2020 18:55 Uhr
    Angst
    Wirklich weise gesprochen! Dieses Land hat wirklich Hoffnung, so lange es Denker wie sie gibt. Zumal Angst für eine echte Steigerung rationalen Denkens führt, wie wir alle an den leeren Klopapier-Regalen sehen können. Außerdem gibt es kein einziges Beispiel in der Geschichte, wo man Ängste ausgenutzt hat um Freiheiten zu beschränken und politische Ziele zu verfolgen.
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  •   Avatar
    (623 Beiträge)

    01.04.2020 19:38 Uhr
    Schon mitgekriegt
    So in der Realität bekommt man wieder Klopapier, das wird nämlich jetzt hamstersicher rationiert und verkauft. Diese Angst konnte ich Dir hoffentlich nehmen. Nur Mut, die Welt ist gar nicht so schlimm, es gibt keine Verschwörer die uns mittels des Virus ausrotten wollen, die Aliens übernehmen jetzt noch nicht und die Erde ist auch keine Scheibe.
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