Mit vier Impfstützpunkten in Bretten, Bruchsal, Graben-Neudorf und Ettlingen liegt der Landkreis Karlsruhe bereits über den Anforderungen des Landes, je einen pro Landkreis zu errichten. Die Stützpunkte im nördlichen Landkreis sind schon in Betrieb, im südlichen Landkreis geht Ettlingen am 1. Dezember an den Start.

Pro Stützpunkt 250 bis 300 Impfungen

Das Angebot werde sukzessive aufgebaut und variiert aktuell von zwei bis sechs festen Impftagen pro Stützpunkt. Um das Angebot auszuweiten, ist der Landkreis dabei, an den vier Impfstützpunkten zusätzlich eigene Impfteams zusammenzustellen – wie früher bei seinen Impfzentren. Im Endausbau sollen die Impfstützpunkte täglich geöffnet sein und je 250 bis 300 Impfungen anbieten.

In einer Schale liegen Spitzen mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer.
In einer Schale liegen Spitzen mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer. | Bild: Philipp Schulze/dpa

Ergänzt werde dieses Angebot durch regelmäßige Impftermine durch Mobile Impfteams, die an festen Wochentagen in den jeweiligen Kommunen geplant sind und die in den kommenden Wochen Schritt für Schritt an den Start gehen werden:

  • Montags: Waldbronn, Bad-Schönborn, Pfinztal, Sulzfeld
  • Dienstags: Rheinstetten, Karlsdorf-Neuthard, Kraichtal, Philippsburg
  • Mittwochs: Malsch, Waghäusel, Östringen, Linkenheim-Hochstetten
  • Donnerstags: Rheinstetten, Stutensee, Weingarten, im Wechsel-Rhythmus zudem Gondelsheim, Kronau, Kürnbach und Zaisenhausen
  • Freitags: Oberhausen-Rheinhausen, Hambrücken, Dettenheim und Oberderdingen sowie Wechseltermine geplant schon in Marxzell
  • Samstags: Eggenstein-Leopoldshafen, Walzbachtal und Forst sowie Wechseltermine geplant schon in Marxzell
  • Sonntags: Ubstadt-Weiher

Hinzu kommen einzelne Impfangebote, die die Bürgermeisterämter zum Beispiel mit Hausärzten oder dem Deutschen Roten Kreuz selbst organisieren. Bei allen Impfterminen stünden grundsätzlich die Impfstoffe Moderna und Biontech – dieser insbesondere für Menschen unter 30 Jahren – sowie Johnson&Johnson zur Verfügung.

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"In absehbarer Zeit können auf diese Weise rund 10.000 kommunale Impfungen pro Woche angeboten werden. In Summe sind das mindestens so viele Impfungen wie die durchschnittliche Leistung der früheren Impfzentren betrug. Zusammen mit dem Angebot der Haus- und Betriebsärzte können die Einwohnerinnen und Einwohner dann auf Kapazitäten zurückgreifen, die möglichst schnell Impfungen ohne längere Wartezeiten ermöglichen“, so Landrat Christoph Schnaudigel in einer Pressemitteilung.

 
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