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Karlsruhe Zehn persönliche Fragen an Markus Schmoll (KlimalisteBW): "Die Phrase 'Klimaschutz gefährdet Arbeitsplätze' müsste man verbieten"

Die erste Erinnerung an Politik, das größte Laster und peinliche Poster im Jugendzimmer? ka-news.de hat den Karlsruher Bundestags-Kandidaten vor der Wahl zehn ganz persönliche Fragen gestellt. Markus Schmoll (KlimalisteBW) verrät dabei: Schon als Kind hat er sich für politische Artikel in der Zeitung interessiert.

Schon bei der Landtagswahl ist er angetreten - nun will Markus Schmoll seine politische Arbeit auf Bundesebene leisten: Als Karlsruher Kandidat der KlimalisteBW möchte er am 26. September in den Bundestag einziehen.

  • Name, Vorname: Schmoll, Markus 
  • Alter: 33 
  • Geburtsort: Bühl 
  • Wohnort (Stadtteil): Karlsruhe Südstadt 
  • Familienstand/Kinder: In Partnerschaft ohne Kinder 
  • Aktuelle Tätigkeit: Elektroingenieur 

Meine erste Erinnerung an Politik ist …

politische Artikel in Zeitschriften lesen als Kind. 

An der Wand in meinem Jugendzimmer hing ein Poster von …

Skateboarden war damals eine Leidenschaft von mir, da hatte ich einige Poster. 

Das habe ich von meinen Eltern gelernt:

Auf die Umwelt zu achten und die schönen Worte von Politikern mit ihrem Handeln zu vergleichen. 

In der Schule war ich …

der, der Mathe lieber mochte als Gedichtinterpretationen.

Diese Phrase müsste man verbieten:

"Klimaschutz gefährdet Arbeitsplätze", ist schlicht falsch und auf der anderen Seite ist die größte Gefahr für die Arbeitsplätze die Klimakrise selbst. Geht die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen Klima und Artenvielfalt so weiter, gibt es künftig kaum noch Nahrung und Trinkwasser, geschweige denn eine organisierte Wirtschaft.

Mein größtes Laster ist …

Bei Süßkram kann ich mich schwer zurückhalten.

Zur Entspannung nach der Arbeit mache ich …

Sport, Waldspaziergänge, Skatrunde mit Freunden. 

Diesen Menschen würde ich gerne mal persönlich treffen:

Von Personenkult halte ich eher wenig, aber ich würde gerne wissen, was Konrad Adenauer und Willy Brandt angesichts der Klimakrise als angemessene Politik erachten würden. 

Karlsruhe ist für mich …

künftig durch Hitzewellen bedroht und dann leider nicht mehr so lebenswert wie heute. 

Am 27. September nach dem Frühstück werde ich …

meinem Beruf nachgehen und mich nach Feierabend weiter für die Menschen einsetzen in den Krisenbereichen Klimaschutz und Schutz der Artenvielfalt. 

Sie möchten auch die übrigen 14 Bundestagswahl-Kandidaten aus Karlsruhe kennenlernen? Hier geht es zur Übersicht mit allen Bewerbern.

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Kommentare (2)
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  •   Gevatter
    (638 Beiträge)

    20.09.2021 13:43 Uhr
    Siehe auch ÖDP und Klimaliste BW
    liest man den gleichen Tenor. Das ist bedenklich, weil hier andere Meinungen, die nicht rassistisch oder ähnliches sind, wie gelesen verboten werden sollen. Wehret den Anfängen.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   tom1966
    (1570 Beiträge)

    20.09.2021 10:39 Uhr
    "Die Phrase 'Klimaschutz gefährdet Arbeitsplätze' müsste man verbieten"
    Alleine diese Äußerung zeigt eine Intoleranz gegenüber anderen Meinungen! Jegliches Verbot politischer Meinungsäußerung, sofern diese nicht volksverhetzend, kriminell, gewaltverherrlichend ist oder z.B. Holocaustleugnung beinhaltet, ist zu beanstanden! Die freie Meinungsäußerung ist, in den genannten Grenzen, unantastbar!
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