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Karlsruhe Liebe Bundestags-Kandidaten: Warum sollten die Karlsruher wählen gehen?

Wofür stehen die Karlsruher Direktkandidaten der Bundestagswahl 2021? Wie ist ihre Haltung zu Rente, Klima, Migration und den vielen anderen Themen, die Deutschland aktuell beschäftigt? Um das herauszufinden, hat ka-news.de sie um Antworten gebeten: 15 Kandidaten, 15 Fragen - die Stellungnahmen gibt es mit einem Klick auf den Namen.

Warum überhaupt wählen gehen? Was kann ich mit meiner Stimme denn überhaupt verändern? Diese Fragen stellen sich wohl vor allem Erstwähler bei jeder Wahl aufs Neue. Die Karlsruher Bürger haben darauf bereits Antworten gefunden - doch wie sieht es mit den Bundestags-Kandidaten der Stadt aus? 

  • Ingo Wellenreuther (CDU)
    Ingo Wellenreuther ist Direktkandidat der CDU.
    Ingo Wellenreuther ist Direktkandidat der CDU. | Bild: Tobias Koch

    Weil wir dadurch unsere Demokratie am Leben halten. Denn: jede Stimme zählt! Mit den beiden Stimmen bei der Bundestagswahl kann man mitentscheiden, wer Karlsruhe im Deutschen Bundestag vertritt und, wer Deutschland in Zukunft regiert. Außerdem schützt jede Stimme bei der Bundestagswahl davor, dass extremistische Parteien mehr Einfluss bekommen!
  • Parsa Marvi (SPD)
    Parsa Marvi, Direktkandidat der SPD Karlsruhe.
    Parsa Marvi, Direktkandidat der SPD Karlsruhe. | Bild: SPD Karlsruhe

    Wählen ist elementar für demokratische Teilhabe. Wer nicht wählt, lässt anderen die Wahl und trägt mitunter dazu bei, dass Mehrheiten zustande kommen, die man selbst nicht will. In meinem Heimatland Iran gibt es keine Demokratie. Ich weiß daher umso mehr, wie kostbar dieses Gut ist. Nutzt es!
  • Marc Bernhard (AfD)
    Marc Bernhard.
    Marc Bernhard. | Bild: Marc Bernhard MdB

     

    Stellen Sie sich ein Land vor, in dem Einfamilienhauser verboten, Diesel- und Benzin-Autos abgeschafft werden, in dem Kurzstreckenfluge untersagt und Fleischkonsum verteufelt wird. Ein Land, das die weltweit hochsten Energiepreise vorsatzlich noch teurer macht, Ihr Einkommen mit immer noch mehr Steuern belastet und illegale Migranten nach 5 Jahren Anspruch auf die deutsche Staatsburgerschaft haben. Letztendlich ein Land, indem die Regierung unsere Arbeitsplatze vernichtet und unsere Kinder ihrer Zukunft beraubt und zur Minderheit im eigenen Land werden. Wollen Sie das wirklich? Nein? Also: am 26. September, Deutschland, aber normal – das gibt es nur mit der AfD!
  • Michael Theurer (FDP)
    Michael Theurer ist Direktkandidat der FDP.
    Michael Theurer ist Direktkandidat der FDP. | Bild: Theurer

    Weil wählen gehen bedeutet, ein Stück Verantwortung für das eigene Leben und das seiner Mitmenschen zu übernehmen.
  • Michel Brandt (Die Linke)
    Michel Brandt
    Michel Brandt | Bild: Felix Grünschloss

    Um Haltung zu zeigen für eine soziale und solidarische Gesellschaft. Wer wirkliche Veränderung will, die sowohl sozial gerecht als auch klimagerecht ist, sollte seine Kreuze bei "Die Linke" machen.
  • Zoe Mayer (Grüne)
    Bild: Grüne Karlsruhe

    Wir stehen vor einer großen Grundsatzfrage: Wollen wir ein "weiter so" oder eine echte Erneuerung in unserer Regierung und im Parlament. Die Mehrheiten für mögliche Koalitionen können vor dem Hintergrund der aktuellen Trends maximal knapp sein – gerade in dieser Situation kommt es auf jede Stimme an.
  • Klaus-Jürgen Raphael (Bündnis C)
    Klaus-Jürgen Raphael
    Klaus-Jürgen Raphael | Bild: ps

    Weil es mein Recht und Privileg ist. Weil jede Stimme zählt – Eigenverantwortung. Weil Wählen mich vor Extremismus schützt.
  • Martin Buchfink (die Basis)
    Martin Buchfink
    Martin Buchfink | Bild: ps

    Wer nicht wählt, wählt damit die Altparteien und damit den Stillstand und repressive Maßnahmen. Eine Stimme für "die Basis" oder eine andere nicht etablierte Partei, ist eine Stimme für echte Demokratie
  • Daniel Barth (Die Partei)
    Daniel Barth
    Daniel Barth | Bild: ps

     

    Man sollte immer wählen gehen, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Zudem ist die nächste Wahl für Karlsruher erst 2024 (Kommunalwahl). Bis dahin hätte ich gerne gewusst, ob ich die Wähler sehr gut durchregiert habe. Auch werden Nichtwähler nach Nordkorea, Belarus oder Saudi-Arabien abgeschoben oder helfen beim Aufbau der Fußballstadien in Katar.
  • Bernd Barutta (Freie Wähler)
    Bernd Barutta
    Bernd Barutta | Bild: ps

    Demokratische Regierungssysteme sind keine Selbstverständlichkeit. Sie sind aber die beste Regierungsform. Sie zu stützen und zu legitimieren erfolgt auch durch eine hohe Wahlbeteiligung.
  • Markus Schmoll (KlimalisteBW)
    Markus Schmoll
    Markus Schmoll | Bild: ps

    Wählen zu gehen ist wohl einer der einfachsten Wege, unsere Gesellschaft nach den eigenen Bedürfnissen und Wünschen mitzugestalten. Wenn man dennoch das Gefühl hat, die Politik kommt ihren Aufgaben nicht ausreichend nach, etwa beim Klimaschutz oder der sozialen Gerechtigkeit, muss man nicht in Frustration verfallen, sondern kann sich selbst aktiv einbringen und innerhalb von Parteien den eigenen Interessen eine Stimme mehr geben. Nicht zu wählen bedeutet, gegen die eigenen Interessen zu stimmen! Für das Protest-Wählen gilt dasselbe.
  • Jonas Dachner (MLPD)
    Jonas Dachner, Direktkandidat der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands. (MLPD)
    Jonas Dachner, Direktkandidat der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands. (MLPD) | Bild: MLPD

    Viele sind zurecht mit der Politik der etablierten Parteien nicht einverstanden und gehen deswegen nicht wählen. Doch was bringt passive Kritik und Enthaltung, wenn diese Parteien dann trotzdem so weiter machen können, da sie immer noch von vielen gewählt werden. Ich sage, es ist an der Zeit selbst aktiv zu werden anstatt nach neuen Vertretern zu suchen. Die Internationalistische Liste/MLPD ist die kämpferischen Opposition, ist konsequent, revolutionär, sozialistisch und geht den Weg des gemeinsamen Widerstand damit sich grundlegend etwas verändert!
  • Dr. Franz-Josef Behr (ÖDP)
    Dr. Franz-Josef Behr
    Dr. Franz-Josef Behr | Bild: ps

    Die Antwort zu dieser Frage blieb bis Redaktionsschluss unbeantwortet. Sollte sie nachgereicht werden, wird sie hier ergänzt.
  • Dr. Andreas Schäfer (Partei der Humanisten)
    Dr. Andreas Schäfer
    Dr. Andreas Schäfer | Bild: ps

    Nur wer wählt, hat auch die Möglichkeit aktiv mitzuentscheiden in welche Richtung sich unser Land zukünftig bewegen wird. In einer Demokratie ist es wichtig, dass daran so viele Menschen wie möglich teilhaben. Wenn man unzufrieden mit der Politik der großen Parteien ist, kann man durch die Stimmabgabe auch neue politische Konzepte der Kleinparteien stärken und diese so nachhaltig beim Wachstum unterstützen.  
  • Dr. Tassi Giannikopoulos (Volt)
    Dr. Tassi Giannikopoulos
    Dr. Tassi Giannikopoulos | Bild: ps

    Man könnte meinen, das ist die leichteste Frage, aber ich tue mich mit ihr schwer. Medien und jeder Wahl-O-Mat stellt immer die etablierten, gleichen Parteien in den Vergleich. Neue oder alternative Partien bekommen gar nicht die gleichen Chancen. Denn wie Einstein Mal sagte; Die Definition von Wahnsinn ist, immer das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. Aber besser ein Kreuz bei einer demokratischen Partei setzen, als das die Rechten Spinner dominieren.

Sie haben mehr Fragen zu den einzelnen Kandidaten? Dann klicken Sie sich durch unsere ausführlichen Steckbriefe und lernen Sie die Karlsruher Bewerber von ihrer privaten Seite kennen.

ka-news.de-Hintergrund

Von Dienstag bis Samstag, 21. bis 25. September, wird ka-news.de jeden Tag drei Artikel mit den Antworten der Kandidaten zu insgesamt 15 Fragen veröffentlichen: Die Reihenfolge der vorgestellten Kandidaten orientiert sich bei den großen Parteien an ihrer Sitzverteilung im Bundestag: CDU, SPD, AfD, FDP, Linke, Grüne. Anschließend geht es mit den kleineren Parteien in alphabetischer Reihenfolge weiter: Bündnis C, dieBasis, Die Partei, Freie Wähler, KlimalisteBW, MLPD, ÖDP, Partei der Humanisten, Volt.
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Bundestagswahl 2021 in Karlsruhe: Hier sammeln wir alle Ergebnisse, Umfragen und Infos zur Wahl des Deutschen Bundestages am 26. September 2021 in Karlsruhe sowie zu den 15 Kandidaten aus der Fächerstadt. Außerdem: Alles Wissenswerte rund um das Wahlverfahren und den Ablauf der Bundestagswahl unter Corona-Bedingungen. Am Wahltag selbst werden hier zudem die Hochrechnungen und Ergebnisse aus Karlsruhe veröffentlicht.
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  •   Kiwi
    (590 Beiträge)

    27.09.2021 18:54 Uhr
    Kicherente
    Hast Du erwartet dass im Bunt-Land einmal irgend etwas klappt ?
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Kicherente
    (179 Beiträge)

    26.09.2021 15:54 Uhr
    Erster Versuch gescheitert
    Ich wollte um 13:30 in meinem Wahllokal in KA abstimmen. Ich bin zu Fuss hin spaziert. Es war unfassbar: riesige Schlangen, geschaetzt ca 1 h Wartezeit. Damit es im Wahllokal coronakonform zugeht generiert man die Warteschlange davor, im Innenraum, ohne Plexiglas, der Abstand war auch nicht coronakonform. Was machen alte Menschen die gar nicht so lange stehen können? Das ist nur noch absurd. Um das Wahllokal herum war alles zugeparkt. Ich fahre gegen 18 Uhr hin, dieses Mal mit dem Auto,abweisen dürfen sie mich nicht. Das ist ein komplettes Versagen der Organisationsverantwortlichen die dich immer weiter vom Bürger entfernen.
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