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Karlsruhe Alternative für Deutschland: Marc Jongen ist Direktkandidat für Karlsruhe

Marc Jongen heißt der Direktkandidat der Alternative für Deutschland (AfD) in Karlsruhe-Stadt für die Bundestagswahl 2013. Jongen konnte die notwendigen 230 Unterstützungsunterschriften sammeln und tritt nun im Wahlkreis 271 an. Bereits am Freitag wurden die Unterschriften dem Kreiswahlamt der Stadt Karlsruhe übergeben. Das teilt die AfD in einer Pressemitteilung mit.

Marc Jongen, Jahrgang 1968, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter für Philosophie und Ästhetik sowie Assistent des Rektors an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe. Sein politisches Engagement begründet er mit einer "besorgniserregenden Tendenz zu postdemokratischen Verhältnissen in Deutschland und Europa".

"Parlamente, Gerichte und andere demokratische Institutionen bestehen formell zwar noch weiter, ihre Macht wird aber von nicht demokratischen legitimierten Instanzen wie der EU-Bürokratie, den Rating-Agenturen oder dem sogenannten Euro-Rettungsschirm mehr und mehr ausgehöhlt. Die Intellektuellen dürfen darüber nicht nur Bücher schreiben, sondern müssen sich aktiv für die bedrohte Demokratie einsetzen", so Jongen in einer Pressemitteilung.

Im Wahlprogramm der AfD finden sich laut Pressemeldung neben Kritik an der aktuellen Währungs- und Europapolitik auch Vorschläge zur Thema Alterssicherung, Familie, Bildung und Energiewirtschaft. Peter Rudiger, Sprecher des AfD-Kreisverbandes Karlsruhe-Stadt, ist zuversichtlich, dass die Bundestagswahl 2013 mit einem" beachtlichen Erfolg der Alternative für Deutschland endet". Auch von den Oppositionsbänken aus werde sie die künftige politische Landschaft in Deutschland verändern.

Mehr zum Thema
Bundestagswahl 2013: Infos und Ergebnisse der Bundestagswahl 2013: Im Dossier zur Wahl des Deutschen Bundestages am 22. September 2013 sammeln wir die gesamte Berichterstattung rund um die Bundestagswahl 2013. Außerdem: Infos zu den Kandidaten aus Karlsruhe Ingo Wellenreuther (CDU), Parsa Marvi (SPD), Sylvia Kotting-Uhl (Grüne), Karin Binder (Linke) und Martin Bartsch (Piraten) sowie regelmäßige Sonntagsfragen zur Bundestagswahl 2013.
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Kommentare (10)
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  •   Herbert-119
    (1164 Beiträge)

    15.07.2013 20:40 Uhr
    Spannende Bundendestagswahl
    Da sowohl die Alternative für Deutschland als auch die Partei der Vernunft zur Bundestagswahl antreten, und somit echte Alternativen zu den Etablierten zur Wahl stehen.
    Dürfte dies einer der spannenden Bundestags wahlen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland werden.
    Schon im Vorfeld zur Wahl erwartet uns damit ein Spannender und vieleicht sogar ereignisreicher Wahlkampf.
    Einige der Etablierten Parteien dürften diesen wohl kaum ohne Gesichtsverlust überleben.
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  • unbekannt
    (55 Beiträge)

    15.07.2013 17:02 Uhr
    Zumindest intellektuell ...
    .. hat die AfD in Karlsruhe definitiv die Nase vorn !
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  • unbekannt
    (3304 Beiträge)

    15.07.2013 12:04 Uhr
    Cool, AfD, die neue Nationalisten-, Rassisten-, Biedermänner-, Kleingeister-Partei.
    Das Problem ist nicht Europa, sondern dass seit Merkel Europa nur nuch ein finanzielles Kosntrukt ist. So werden wir den Islam und seine Anhängeridioten nie besiegen.
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  • unbekannt
    (10716 Beiträge)

    15.07.2013 12:38 Uhr
    Da träumt aber jemand wieder vom Sieg.
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  • unbekannt
    (3577 Beiträge)

    15.07.2013 12:20 Uhr
    Unfug und Verleumdung
    in deinem Kreuzzug gegen alles, was mit Religion zu tun hat,
    ist dir wohl sauer aufgestoßen, das es auch bei der Alternative Mitglieder von Religionsgemenschaften gibt. So was böses aber auch....

    EU-Europa ist gescheitert. Und damit ist der Säkularismus gescheitert.
    Die Religösen haben mehr Kinder, daher gehört ihnen die Zukunft.
    Siehe Türkei: die Kemalisten werden weniger, die Islamisten immer mehr.
    Brüssel ist in ein paar Jahren mehrheitlich islamisch. Dann hat es sich mit EU.

    Die Alternative kann den Weg in den Euro-Abgrund zumindest aufhalten. Verhindern? Njet, zu spät.
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  •   silberahorn
    (9777 Beiträge)

    15.07.2013 11:51 Uhr
    Es stimmt, dass wir in der Zwischenzeit zu viel Verwaltung haben und mitunter die Streitkultur der dortigen Apparate hauptsächlich dem Erhalt des eigenen Postens dient und nicht mehr den ursprünglichen Sinn und Zweck erfüllt. Deswegen brauchen wir Entwirrung und Leute, die sich umfänglich auskennen.
    Zusätzlich eine neue Partei zu gründen halte ich nicht für die Lösung des Problems.

    Man darf mich gerne darüber aufklären, weshalb das für notwendig gehalten wird. Und man darf mir erklären, weshalb etablierte Parteien für dieses Engagement nicht geeignet erscheinen.
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  •   Xapoklakk
    (648 Beiträge)

    17.07.2013 18:40 Uhr
    neue Parteien sind notwendig
    weil die alten Parteien verschworene Seilschaften sind, in denen neue Ideen keinen Platz haben und Generationen brauchen um sich zu ändern.
    Die etablierten Abgeordnete wollen in erster Linie ihr Mandat erhalten . Das geht nur, wenn man innerparteilich mit den Wölfen heult. Der Eid dem Land zu dienen ist nur noch eine inhaltsleere Tradition.
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  •   tok
    (7205 Beiträge)

    15.07.2013 10:59 Uhr
    Eine
    Besorgnis über postdemokratische Tendenzen in Europa ist ehrbar, aber wenn man an den Parteitag der AfD denkt, scheint diese die denkbar unpassendste Plattform um sich entsprechend zu engagieren.
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  • unbekannt
    (10716 Beiträge)

    15.07.2013 10:48 Uhr
    Wie noch eine Alternative? Die sitzt doch schon hier hinterm Rechner und hätte gerne Politik aus EINER Hand.
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  • unbekannt
    (3577 Beiträge)

    15.07.2013 11:36 Uhr
    träumt der Condor von politischen Höhenflügen?
    ist sicher nett, wenn man von ganz oben auf den jammernden Pöbel herunterschauen kann. Dazu benötigt man aber keine Flügel. Ein Gang auf den Lauterberg genügt.
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