In der freie Natur die Sonne genießen und sich Abkühlen. Dieser Tätigkeit kann man um Karlsruhe bedenkenlos nachgehen. Laut dem EU-Bericht weisen fast alle Seen eine exzellente Qualität auf. Nur vereinzelt ist die Wasserqualität "nur" gut.

Hervorragende Wasserqualität in den meisten Fällen

Der Epplesee in Forchheim, eine der beliebtesten Badestellen in der Region, ist nur nur dank seiner vielfältigen Freizeitangebote beliebt. Der im Sommer gut besuchte See wird nun im Wasserqualitätsbericht zum fünften Mal in Folge mit exzellent ausgezeichnet.

Gleiches gilt auch für die Baggerseen in Weingarten, Eggenstein, Linkenheim und die Badeseen Buchtzig in Ettlingen und Epple in Neuburg am Rhein. Auch hier ist das Wasser nach laut der entnommenen Proben bereits seit mehreren Jahren in bestem Zustand.

Nur von "guter" Qualität ist hingegen der Baggersee in Untergrombach. Nach einem ausgezeichneten Ergebnis in 2011 ist dies nun die Fortsetzung der Serie, die seither besteht. Auch der Baggersee Johanniswiese in Jockgrim hat im vergangenen Jahr nur ein "gutes" Ergebnis erreicht, obwohl er in den vergangenen Jahren durchgehend mit sehr gut bewertet wurde.

Legales Schwimmen am Grötzinger Baggersee

Die neu eingerichtete Badestelle am Baggersee in Grötzingen wurde noch nicht untersucht. Erst seit dem vergangenen Jahr darf hier offiziell geschwommen werden. Der Testbetrieb verlief erfolgreich, sodass der Badebetrieb auch in diesem Jahr gestattet ist. Erst im kommenden Jahr, wenn hier regelmäßige Proben entnommen wurden, werden die Ergebnisse im EU-Bericht veröffentlicht.

Die Kontrollen der Badeseen finden regelmäßig statt. Entnommene Gewässerproben werden auf ihre Bakterienzahl und -art untersucht. Wird der Leitwert in 80 Prozent der Fälle eingehalten, ist das Wasser "gut" geeignet zum Baden. Wenn die Grenzwerte in 95 Prozent der Fälle eingehalten werden, dann ist der See zum Baden geeignet.

Keine verunreinigte Badestelle im Raum Karlsruhe

Badestellen, die in mehr als fünf Prozent der untersuchten Proben die Parameter überschreiten, werden als "mangelhaft" ausgewiesen. In Baden-Würrtemberg betrifft das drei Seen. So ist das Baden im Strandbad in Eriskirch am Bodensee, am Finsterroter See in Wüstenrot und an der Kocherbadebuch in Künzelsau aufgrund der schlechten Messergebnisse verboten.

In diesen Fällen sprechen die Zahlen für eine fäkale Verunreinigung des Gewässers. Das kann vorkommen, wenn die Seen durch das Wasser von Kläranlagen gespeist werden, aus welchen auch nach dem Klärvorgang keine ausgezeichnete Wasserqualität hervorgeht.

Auf dieser interaktiven Karte sind sämtliche Badestellen, sowie die Wasserqualität, eingezeichnet.