In mehreren Stationen wird anhand alltäglicher Beispiele thematisiert, was Menschenrechte sind und wie sie in unserer Gesellschaft verwirklicht, teilweise aber auch verletzt werden. Ziel soll sein, die Besucher zum Mitmachen und Nachdenken anregen.

Konzipiert wurde sie von der Bildungsstätte Anne Frank in Form eines mobilen Lernlabors und richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren. Bürgermeister Martin Lenz eröffnet die Ausstellung, die das Thema "Menschenrechte" behandelt, am Freitag, 26. Juni, um 18 Uhr.

"Ist es okay, von Farbigen zu sprechen?"

An zahlreichen Stationen werden die Besucher aufgefordert, über Identitäten und Zuschreibungen nachzudenken.

Was haben Diskriminierung und Rassismus mit Menschenrechten zu tun? Wie kann jeder Einzelne in seinem persönlichen Umfeld Menschenrechte stärken und aktiv zu ihrer Verwirklichung beitragen? Ist es in Ordnung, von "Farbigen" zu sprechen? Warum laufen in Deutschland kaum Werbespots, die muslimische Frauen mit Kopftuch zeigen? Mit diesen Fragen soll sich die Ausstellung im Jubez Karlsruhe beschäftigen, so die Fachstelle gegen rechts in ihrer Pressemitteilung.

Diese Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt der Fachstelle gegen Rechts im Stadtjugendausschuss mit dem Verein Gegen Vergessen - Für Demokratie, Sektion Nordbaden und dem Forum Ludwig Marum. Ermöglicht wird sie durch die Unterstützung des Kulturbüros im Kulturamt Karlsruhe und der Berthold Leibinger Stiftung. Weitere Infos zur Ausstellung kann man online erhalten.