Das teilt der Energiekonzern EnBW mit. Der Betreiber, die EnBW Kernkraft GmbH (EnKK), hatte zuvor eine entsprechende Anordnung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg erhalten. Die Anordnung sieht die vorübergehende Einstellung des Betriebs der Anlagen für drei Monate vor und wurden mit Verweis auf die aktuellen Vorkommnisse in japanischen Kernkraftwerken ausgesprochen.

Die EnBW hatte bereits am Dienstag erklärt, GKN I freiwillig abfahren zu wollen. Am gleichen Tag habe das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg gegenüber der EnBW mitgeteilt, dass eine Sonderprüfung seiner Aufsichtsbeamten an den Standorten in Philippsburg und Neckarwestheim keine sicherheitstechnischen Defizite ergeben habe.

Der Block 1 des Kernkraftwerks Philippsburg (KKP 1) ist ein Siedewasserreaktor mit einer elektrischen Leistung von 926 Megawatt. Die Anlage ging 1979 in Betrieb und hat im Jahr 2010 über sechseinhalb Milliarden Kilowattstunden Strom produziert.