Browserpush
11  

Karlsruhe Tag gegen Gewalt: Frauen in Karlsruhe besser schützen!

Am Mittwoch ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen - jährlich wird am 25. November ein Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Gewalt und Diskriminierung gegenüber Frauen und Mädchen veranstaltet. In der Region wehen beispielsweise Fahnen mit der Aufschrift "Frei leben ohne Gewalt - Nein zu Gewalt an Frauen". Die Frauen Union ruft anlässlich des Tages zum besseren Schutz von Frauen in Karlsruhe auf.

"In den vergangenen Monaten wurden gehäuft im Bereich des Hauptfriedhofs in unmittelbarer Nachbarschaft zur Notunterkunft in der Rintheimer Querallee Frauen, die die Gräber ihrer Angehörigen besuchten, belästigt", so die Frauen Union in ihrer Pressemitteilung, "Weibliche Mitglieder der Kleingartenanlagen haben Angst vor Einbrüchen und trauen sich in den Sommermonaten nicht mehr alleine in die Gartenanlagen."

Sorgen der Frauen ernst nehmen

Diese Wahrnehmung bestätigt die Karlsruher Polizei. In den Sommermonaten habe es verstärkt solche Vorfälle im genannten Bereich gegeben. Daraufhin verstärkte die Polizei ihre Präsenz rund um die LEA-Liegenschaften. Aktuell seien der Polizei keine weiteren Vorkommnisse bekannt, so ein Sprecher gegenüber ka-news.

"Gewiss verhalten sich viele Flüchtlinge, die in unsere Stadt kommen, gesetzeskonform, aber leider gibt es zwischenzeitlich vermehrt die Sorge von Bürgern, insbesondere von Frauen, vor Übergriffen. Die Ängste der Menschen müssen wir ernst nehmen. Es ist daher dringend erforderlich, das Sicherheitspersonal in den Einrichtungen und im Bereich der Einrichtungen der Landeserstaufnahmestelle zu erhöhen", so Stadträtin Rahsan Dogan, Vorsitzende der Frauen Union Karlsruhe.

Flüchtlingsfrauen schützen

Eine weitere Sorge gilt der Sicherheit der in den Einrichtungen untergebrachten weiblichen Flüchtlinge. Auch hier sind bereits erste Fälle von sexuellen Übergriffen auf weibliche Flüchtlinge bekannt. "Die Frauen und Mädchen, die bereits durch die Erlebnisse in ihren Heimatstaaten und der anstrengenden Flucht zum Teil traumatisiert sind, sind besonders schutzbedürftig", fordert Landtagsabgeordnete Bettina Meier-Augenstein.

Und weiter: "Unter den Frauen befinden sich auch Schwangere und Mütter mit Säuglingen. Ihnen muss in besonderem Maße geholfen werden. Alle schwangeren Frauen und Mütter mit Säuglingen benötigen geschützte Räume, was derzeit in den Massenunterkünften nicht gegeben ist. Die Sicherheit in und um Einrichtungen der Landeserstaufnahmestellen muss insgesamt dringend verbessert werden, so dass kein rechtsfreier Raum entsteht. Wir erwarten, dass zentrale Werte unserer Gesellschaft, wie die Gleichstellung der Frauen von allen Menschen in unserem Land respektiert und gelebt werden."

Mehr zum Thema
Asylsituation in Karlsruhe: Schulprojekte, Jobangebote, Integration, Unterkunft - Informationen rund um die Asylsituation in Karlsruhe gibt es immer aktuell auf ka-news.de
Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Das könnte Sie auch interessieren
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (11)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Der Kommentarbereich wird 7 Tage nach Publikationsdatum geschlossen.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
  •   Hardy_spricht
    (751 Beiträge)

    26.11.2015 09:45 Uhr
    CDU widerspricht sich
    Nun gebe ich allen Gutmenschen eine Plattform auf mich los zu gehen. Tatsächlich aber gebe ich hier nur wieder, was im Koran wortwörtlich steht: unverhülte Frauen sind Prostituierte.

    Solange der Koran nicht kritisch hinterfragt werden darf - so wie z.B. die Bibel kann man sich solche "Tage gegen...." sparen. Die Prinzen werden so erzogen und verhalten sich auch entsprechend. Passt nicht in unsere Ansichten - aber nach deren Auslegung machen sie nichts falsches. Was nun tun mit dem Dilemma?

    Natürlich geht Gewalt gegen Frauen auch von deutschen Männern aus. Das sind kranke .. sorry.... Drecksäcke. Der Unterschied: es gibt hier keine Rechtfertigung für ihr Tun. Nicht falsch verstehen: wer eine Frau schlägt und vergewaltigt MUSS bestraft werden. Die einen sind daher kriminell - die anderen werden aber explizit so erzogen. Da MUSS dringend was dagegen getan werden. Sonst haben die Frauen ne echte Ar***karte gezogen.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   limette
    (40 Beiträge)

    25.11.2015 20:01 Uhr
    und MÄDCHEN im Europabad besser schützen ...
    bemitleidenswerte Kinder -
    =
    eine absolute Schweinerei grinsen)) !!!

    diese Frechheit ist nicht zu fassen =
    hier ganz aktuell

    und was für eine Sorte war das wieder ???
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   WiederDa
    (226 Beiträge)

    25.11.2015 20:18 Uhr
    Schön brav die Eltern.
    Ich könnte mich in so einer Situation nicht beherrschen.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Liessl
    (264 Beiträge)

    25.11.2015 21:05 Uhr
    als Mutter
    kann ich sagen: Diese Kerle hätten bei mir tauchen gelernt...ziemlich lange...ohne Schnorchel
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   hajmo
    (4251 Beiträge)

    25.11.2015 18:27 Uhr
    Es gehören immer zwei dazu
    Einer der schlägt und einer der sich schlagne lässt.

    Sowas darf nur 2 Mal passieren und zwar zum ersten und letzten Mal.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   DreiFragezeichen
    (1402 Beiträge)

    25.11.2015 17:12 Uhr
    Gewalt gegen Frauen geht überwiegend von ihren Partnern aus.
    Davon lese ich: richtig! - nichts!
    Statt dessen wird alles wieder mal den Flüchtlingen zugeschoben.

    Liebe Frauen Union, so disqualifiziert man sich!
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (293 Beiträge)

    26.11.2015 16:05 Uhr
    Textverständnis
    "In den vergangenen Monaten wurden gehäuft im Bereich des Hauptfriedhofs in unmittelbarer Nachbarschaft zur Notunterkunft in der Rintheimer Querallee Frauen, die die Gräber ihrer Angehörigen besuchten, belästigt", so die Frauen Union in ihrer Pressemitteilung

    Diese Wahrnehmung bestätigt die Karlsruher Polizei. In den Sommermonaten habe es verstärkt solche Vorfälle im genannten Bereich gegeben. Daraufhin verstärkte die Polizei ihre Präsenz rund um die LEA-Liegenschaften.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   WiederDa
    (226 Beiträge)

    26.11.2015 17:09 Uhr
    Jedesmal, wenn ich an der Mackensenkaserne vorbeifahre,
    sehe ich eine Fußstreife die Liegenschaften kontrollieren. War das vor einem Jahr schon so? Ist mir zumindest nicht aufgefallen.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Karlsrator
    (2755 Beiträge)

    25.11.2015 18:07 Uhr
    Stimmt, ...
    ... so lange die Frauen überwiegend zu Hause von ihrem Alten schikaniert werden, brauchen sie nicht 'rumzicken, wenn ihnen draußen entsprechendes durch Dritte widerfährt.

    Klingt irgendwie logisch. Legalize it!
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   marycarefree
    (492 Beiträge)

    25.11.2015 16:51 Uhr
    Diesen Artikel bitte mehrsprachig
    in Öschelbronn und anderswo verteilen.
    Zur Not, bzw., vorwiegend auch in Bildern.
    Danke
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten

Seite : 1 2 (2 Seiten)

Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden.
ka-news-logo

Es gibt neue Nachrichten auf ka-news.de

Abbrechen