Diese befinde sich immer noch in den Köpfen der Landesregierung, so die Bildungsstreikinitiative Karlsruhe in einer Pressemitteilung. Und auch wenn die aus Pappkartons bestehende Mauer - jeder Karton stellt einen Missstand im Bildungssystem dar - wahrscheinlich leichter einzurennen war als es die Bildungspolitische Mauer je sein wird: offenbar geht es um die Symbolik und darum, dauerhaft aktiv zu bleiben.

Forderungen an die Öffentlichkeit tragen

"Nach der Demo im Sommer mit rund 8.000 Teilnehmern, der Demo am 17. November mit über 1.000 Teilnehmern und der anhaltenden Hörsaalbesetzung an KIT und PH seit dem vergangenen Monat zeigen die Streikenden, dass sie ihren Protest aufrecht erhalten und erst schweigen werden, wenn sich die Zustände für

Schüler und Studenten sowie auch für Lehrende deutlich gebessert haben", so Britta Damian, Versammlungsleiterin der aktuellen Demonstration in der Pressemitteilung der Initiative.

Auch Rosa Alva Nies, Studentin an der PH, erklärt in der Mitteilung: "Mit der Demonstration wollen wir unseren Wirkungsradius erweitern. Wir wollen unsere Forderungen in die Öffentlichkeit tragen und uns nicht auf den Campus beschränken". Kein Wunder - immerhin besetzen die Studenten seit vier Wochen konsequent Hörsäle an PH und KIT.

Weitere Vorhaben werden noch diskutiert

"Wessen Bildung? Unsere Bildung!" rufen die Studenten auf der Abschlusskundgebung am Kronenplatz bei der Demo. Nach einem dreistündigen Gewaltmarsch vom PH-Campus quer durch die Innenstadt und einigen Stopps, beispielsweise vor dem Naturkundemuseum, nimmt der Protest ein Ende - zumindest für heute.

Wie weiter vorgegangen wird, gerade jetzt über die Weihnachtsfeiertage, werden die Streikenden am Donnerstagabend in einem Sonderplenum beschließen, so das Bildungsstreik-Büro des KIT gegenüber ka-news.

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