Marc Jongen, Jahrgang 1968, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter für Philosophie und Ästhetik sowie Assistent des Rektors an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe. Sein politisches Engagement begründet er mit einer "besorgniserregenden Tendenz zu postdemokratischen Verhältnissen in Deutschland und Europa".

"Parlamente, Gerichte und andere demokratische Institutionen bestehen formell zwar noch weiter, ihre Macht wird aber von nicht demokratischen legitimierten Instanzen wie der EU-Bürokratie, den Rating-Agenturen oder dem sogenannten Euro-Rettungsschirm mehr und mehr ausgehöhlt. Die Intellektuellen dürfen darüber nicht nur Bücher schreiben, sondern müssen sich aktiv für die bedrohte Demokratie einsetzen", so Jongen in einer Pressemitteilung.

Im Wahlprogramm der AfD finden sich laut Pressemeldung neben Kritik an der aktuellen Währungs- und Europapolitik auch Vorschläge zur Thema Alterssicherung, Familie, Bildung und Energiewirtschaft. Peter Rudiger, Sprecher des AfD-Kreisverbandes Karlsruhe-Stadt, ist zuversichtlich, dass die Bundestagswahl 2013 mit einem" beachtlichen Erfolg der Alternative für Deutschland endet". Auch von den Oppositionsbänken aus werde sie die künftige politische Landschaft in Deutschland verändern.

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