Karlsruhe Zufriedene Gesichter

Einen Badegutschein über 500 Euro bekam das achtmillionste Gästepaar
(Foto: ka-news)
Seit gut 22 Jahren gibt es nun das Fächerbad im Karlsruher Nordosten. Heute besuchte der achtmillionste Gast die renommierte Freizeiteinrichtung. Anlass genug, für die Gesellschafter der Sportpark Karlsruhe-Nordost GmbH als Betreiber des Fächerbads, auch über das gerade vergangene Geschäftsjahr 2003 Auskunft zu geben und ein Resümee zu ziehen.

Joachim Hornuff, Geschäftsführer der Sportpark Karlsruhe-Nordost GmbH, konnte sich zufrieden über das vergangene Geschäftsjahr zeigen. Zwar gingen mit 375.050 Besuchern vergangenes Jahr gut 2 Prozent weniger Besucher in den Hallen der Badeanstalt als 2002 ein und aus, aber "das Fächerbad liegt mit dieser Zahl an Gästen immer noch über dem bisherigen Jahresmittel", so Hornuff. Wie so viele andere Einrichtungen, denen die freiwilligen Leistungen seitens der Stadt gekürzt worden waren, war auch das Fächerbad von den Kürzungen über fünf Prozent bei den Betriebskostenzuschüssen betroffen. So musste das Bad auf rund 40.000 Euro in 2003 verzichten.

Neues modernes Becken soll Attraktivität erhöhen

Die Forderungen, die von den Gesellschaftern der Sportpark Karlsruhe-Nordost GmbH an die Stadtverwaltung herangetragen werden, sind eindeutig: "Die Stadt muss den Betriebskostenzuschuss an der tatsächlichen Entwicklung der Betriebskosten festmachen, so wie es in den vergangenen Jahren der Fall war", fordert Hubert Keller, Vorsitzender des Gesellschafters Bürgerverein Waldstadt. An die Forderung knüpft Keller auch den Hinweis, dass das Fächerbad mit zwei Euro pro Besucher von der Stadt bezuschusst wird. Ein äußerst geringer Betrag, verglichen mit den Fördersummen, die städtische Bäder von der Stadt erhielten.

Um auch in Zukunft die Attraktivität der Einrichtung zu garantieren, müsse über Investitionen der Stadt gesprochen werden. Pläne, ein zusätzliches Becken zu bauen, das mittels einer speziellen Hallenkonstruktion als Innen- und Außenwasserfläche verwendet werden kann, sind bereits angedacht. Dieses würde dann als reiner Jugendbereich dienen, wobei das bisherige Nichtschwimmerbecken zum Seniorenbereich umgebaut werden würde. Sollte das Bad diese Pläne verwirklichen können, würden die Verantwortlichen der kommenden Entscheidung im Gemeinderat über das geplante Erlebnisbad im Karlsruher Westen beruhigter entgegen sehen.

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