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Karlsruhe Zoo-Brand: Karlsruher Firmen engagieren sich mit Spendenaktionen

Nach dem Großbrand möchten sich auch die Mitarbeiter der Karlsruher dm-Märkte für den Zoo engagieren. Heute soll zwischen 11 und 12 Uhr in jedem dm-Markt der Fächerstadt eine Kasse zur Spendenkasse erklärt werden. Alle Einnahmen dieser Stunde an der jeweiligen Kasse spenden die Teams an den Zoo. Auch Siemens unterstützt den Wiederaufbau mit 3.500 Euro, im Ettlinger Tor steht eine Spendenbox.

Der ehemalige Bürgermeister Harald Denecken unterstützt die dm-Aktion als Pate: Er kassiert während des Spendenzeitraums bei dm in der Käppelestraße. Im der Filiale an der Haltestelle Herrenstraße sitzt währenddessen Stadträtin Gisela Fischer, Erste Vorsitzende der Zoofreunde Karlsruhe, eine Stunde lang an der Kasse.

"Der Brand im Zoo hat auch uns sehr betroffen gemacht", erklärt der dm-Gebietsverantwortliche Klaus Vogelbacher. "Viele unserer Mitarbeiter fühlen sich dem Zoo sehr verbunden, da sie ihn als Kind selbst gerne besucht haben oder mit ihren Kindern dort heute noch eine schöne Zeit verbringen." Als ein in Karlsruhe verankertes Unternehmen wolle dm deshalb ebenfalls seinen Beitrag dazu leisten, den Streichelzoo neu aufzubauen und das Elefantenhaus zu reparieren, wie dm mitteilt.

Siemens-Spende und Spendenbox im Ettlinger Tor

3.500 Euro will der Karlsruher Siemens-Standort für das neue Streichelgehege im Karlsruher Zoo spenden. Die Spende soll am 1. Dezember an Oberbürgermeister Heinz Fenrich überreicht werden. "Wir sind davon überzeugt, dass ein Unternehmen soziale Verantwortung gegenüber der Gesellschaft trägt und haben uns deshalb entschlossen, mit 3.500 Euro dabei mitzuhelfen, den Karlsruher Streichelzoo wieder aufzubauen", betont Thorsten Breutmann, Personalleiter und Mitglied der Betriebsleitung des Karlsruher Siemens-Standortes.

Ab heute hält außerdem das Ettlinger Tor Einkaufszentrum eine Spendenbox für den Zoo bereit. Die Box wird gegenüber der Kundeninformation eingerichtet, der Inhalt wird in voller Höhe dem Karlsruher Zoo übergeben.

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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (332 Beiträge)

    27.12.2010 12:44 Uhr
    Die Zucht in Gefangenschaft sorgt für einen...
    Babys sind nämlich Kassenmagneten und ziehen massenweise Besucher an, die zusätzlich zum Eintrittsgeld auch noch Geld in den Geschenkeshops und Snackbars der Zoos ausgeben. Zoos können vielleicht größere und feudalere Anlagen bauen, aber es sind und bleiben doch Gefängnisse. Viele "Verbesserungen" sind eher kosmetischer Art und dienen eher den Besuchern als den Tieren. Die meisten Tiere in Gefangenschaft leiden unter Frustration und Langeweile. Anstatt Millionen darauf zu verschwenden, Unmengen an Tieren einzusperren, sollten wir uns für die Erhaltung und Wiedereinrichtung dessen einsetzen, was wir Menschen den Tieren genommen haben: ihren ursprünglichen Lebensraum.
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  •   Waterman
    (6476 Beiträge)

    20.11.2010 17:46 Uhr
    Das ist doch schon ganz gut.
    Interessant wäre, wie es mit der Spendenbereitschaft stünde, wenn das Finanzamt-Stadt abbrennen würde. grinsen
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  •   Smallwood
    (1506 Beiträge)

    20.11.2010 17:02 Uhr
    wars das schon?
    na da sollten doch jetzt eigentlich noch andere unternehmen nachziehen..
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