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Karlsruhe Wohnraum im Karlsruhe: GfK sucht leerstehende Wohnungen und Häuser

Wie geht die Karlsruher Stadtverwaltung mit lange leerstehenden, maroden Wohnungen und Häusern um? Das wollte die Wählergemeinschaft "Gemeinsam für Karlsruhe" (GfK) von der Stadt wissen. Die Wählergemeinschaft will sich um leerstehende Immobilien kümmern - sofern sie der Verwaltung bekannt sind. Dazu ist die GfK nun auf der Suche nach passenden Gebäuden und ruft in einer Pressemitteilung zu Mithilfe auf.

"Der Wohnungsmarkt ist im Moment ein großes Thema in Karlsruhe, das uns auch noch in der Zukunft beschäftigen wird", meint Stadtrat Friedemann Kalmbach von der GfK in der Mitteilung. Eine Chance auf mehr Wohnraum sieht die Wählergemeinschaft darin, leerstehende Immobilien zu nutzen und wollte daher von der Stadtverwaltung wissen, wie diese damit umgeht. Mit der Antwort ist die GfK nur teilweise zufrieden. "Wir hatten uns hier praktische Lösungen gewünscht", kommentiert Stadtrat Eduardo Mossuto.

Doch: "Was uns aber motiviert hat, an diesem Thema dran zu bleiben, war die Zusage von Seiten der Stadt, sich um leerstehende Gebäude zu kümmern, sollten diese der Stadtverwaltung bekannt sein", so Mossuto weiter. Aus diesem Grund sucht die GfK nun nach leerstehenden Wohnungen und Häusern und möchten die Bürger ermutigen, der Wählergemeinschaft solche Gebäude zu nennen.

Die Anschriften der Immobilien will die GfK dann der Verwaltung zur weiteren Bearbeitung übergeben. Meldungen können über die sozialen Medien und per E-Mail an info@gemeinsamfuerkarlsruhe.de erfolgen.

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Kommentare (19)
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  •   Hassowa
    (829 Beiträge)

    23.02.2016 19:13 Uhr
    Was will dieser merkwürdige GfK-Verein überhaupt im Gemeinderat?
    Das habe ich bis heute nicht verstanden und der Kalmbach wohl auch nicht. Beim Mossuto ist es klar - der will nur das Stadtratsschild. Sonst hätte er nicht vor der Wahl bei allen anderen Parteien angeklopft. Aber was will Kalmbach? Weiß das einer? Und die Leute aufzufordern ihre Nachbarn zu denunzieren, ist in der Tat ein ganz dicker Hund.
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  •   dipfele
    (4240 Beiträge)

    11.03.2016 13:59 Uhr
    Kalmbach will....
    .... den Strabatunnel! leider hat er vergessen, dass der € nur einmal ausgegeben werden kann. Entweder Wohnungen oder Tunnel. Erhat für den Tunnel geschwärmt und wundert sich jetzt, dass es keine Wohnungen gibt. Das nennt man Denken im Zusammenhang.
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  •   KA2O
    (52 Beiträge)

    23.02.2016 12:35 Uhr
    Der größte Lump im ganzen Land...
    das ist und bleibt der Denunziant!
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  •   ALFPFIN
    (5721 Beiträge)

    23.02.2016 11:29 Uhr
    So einfach ist des nicht,
    wie sich das dieser Verein GfK vorstellt.

    "Art. 14 Abs. 1 GG enthält als Grundrecht in erster Linie ein subjektiv-öffentliches Abwehrrecht gegen staatliche Eingriffe. Die Eigentumsgarantie gewährt die Befugnis, jede ungerechtfertigte Einwirkung auf den Bestand der geschützten vermögenswerten Güter – insbesondere auf solche, die durch eigene Arbeit und Leistung erworben wurden – abzuwehren (Eigentumsbestandsgarantie. Nur ausnahmsweise und unter den Voraussetzungen des Art. 14 Abs. 3 GG reduziert sich der Eigentumsschutz zu einer bloßen Wertgarantie (Entschädigungspflicht).["

    So ein selbsternannter "Sozialverein" wird da auch durch "Petze" der Nachbarn nicht viel ausrichten können.
    Da gibt es sicher auch Ausnahmen, aber auch der Tübinger Bürgermeister muss Entschädigung bezahlen. Enteignen kann er nicht. Er kann möglicherweise verlangen, das vermietet wird. In diesem Fall muss die Stadt Tübingen diese Häuser anmieten.
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  •   loko
    (1544 Beiträge)

    23.02.2016 11:20 Uhr
    Enteignung
    In Tübingen ist doch die Enteignung der Hauseigentümer schon im Gespräch (oder sogar schon vollzogen?). Der grüne Bürgermeister Palmer hat das doch persönlich angeleiert.
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  •   urraco
    (563 Beiträge)

    23.02.2016 13:43 Uhr
    Vielleicht
    mal ein bisschen besser informieren?
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  •   urraco
    (563 Beiträge)

    23.02.2016 09:34 Uhr
    Es sollte
    sich inzwischen rumgesprochen haben, dass staatliche und städtische Eingriffe in dieser Sache zum Scheitern verurteilt sind.

    Nur heisse Luft, da will man eben ein bisschen ins Gespräch kommen.
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  • unbekannt
    (486 Beiträge)

    23.02.2016 11:06 Uhr
    Abwarten.
    Es sollte
    sich inzwischen rumgesprochen haben, dass staatliche und städtische Eingriffe in dieser Sache zum Scheitern verurteilt sind.


    ...... in dieser Sache noch zum Scheitern verurteilt sind.

    Wo sollen denn Millionen von Menschen untergebracht werden, auch wenn es nur für kurzfristig wäre?
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  •   Beiertheimer
    (859 Beiträge)

    23.02.2016 09:30 Uhr
    Kann man einen Eigentümer zur Vermietung verpflichten?
    Ich schätze einmal nein. Sonst könnte man ja auch einen KFZ-Besitzer dazu verpflichten sein Auto zu vermieten wenn es rumsteht.
    Also was soll dieser Aufruf? Die Immobilien sind bekannt würde ich mal sagen, oder?
    Manche stehen leer weil man drauf wartet das diese Verfallen z.B. wegen Denkmalschutz und der verweigerten Abrissgenehmigung. Andere wiederrum wegen Erbauseinandersetzung (solche Sachen sind mir persönlich bekannt).
    GfK = Gelaber fürd Katz
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  • unbekannt
    (486 Beiträge)

    23.02.2016 10:54 Uhr
    Durch Zensus sind die Immobilien bekannt
    aber zunehmend stehen viele Wohnungen aus verschiedenen Gründen leer und keiner weiß das besser als der Nachbar.
    Und man lese und staune:
    § 14 a
    Sicherstellung privater Grundstücke und Gebäude
    oder Teile davon zur Flüchtlingsunterbringung


    http://www.landesrecht-hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?showdoccase=1&st=null&doc.id=jlr-SOGHAV8P14a

    Mal abwarten was noch alles auf uns zukommt.
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