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Karlsruhe Windrad am Karlsruher Energieberg: Schief, aber nicht kaputt

Tag für Tag bewegt der Wind die Flügel der Windmühlen am Karlsruher Energieberg. Doch eines der drei Windräder stehe schief und läuft nicht mehr, meldete ein besorgter ka-news-Leser. Wir haben nachgefragt: Es funktioniert tatsächlich nicht, doch an der Schieflage liegt das nicht, so ein Sprecher der Windmühlenberg GmbH.

Ja, die Windkraftanlage zwei habe zurzeit ein Problem, bestätigt Thomas Müllerschön von der Windmühlenberg GmbH. Dass sich die Anlage zur Seite neige, habe damit aber nichts zu tun, dies sei "auf dem nicht einfachen Untergrund normal" und man habe "eine gewisse Schieflage miteingeplant."

Die Ursache für den aktuellen Stillstand sei einb technischer Defekt. Das entsprechende Teil sei bereits ausgebaut und zur Reparatur nach Dänemark verschickt. Nächste Woche werde es zurück erwartet, "sodass die Anlage wieder ans Netz gehen kann."

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Kommentare (58)
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  •   spital8katz
    (1178 Beiträge)

    16.02.2014 19:48 Uhr
    Ob auf dem Müllberg
    Strob erzeugt wird oder nicht, ist den besserverdienenden Abscheibungsartisten der GmbH doch wurstegal. Ebenso der Strompreis.

    Übrigens: Das Windrad direkt bei der Rheinbrücke dreht sich weit häufiger als die Müllruinen. Aber man wollte halt ein "Zeichen" setzen und noch dabei kassieren....
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  •   Kalksandsteinmauer
    (1483 Beiträge)

    16.02.2014 21:54 Uhr
    Wie..
    ...schief ist dieses Windrad eigentlich? Das auf dem Bild sieht ja nicht so krumm aus!

    Mal schauen wanns nen Knall macht - dann wollte ich aber nicht drunter sein...
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  •   candyman
    (7188 Beiträge)

    16.02.2014 19:20 Uhr
    DER
    Sollte unter den Tom-Kommentar, der Atomkraft predigt, aber nicht mehr als ein "KSC Ole" rausbekommt...
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  •   candyman
    (7188 Beiträge)

    16.02.2014 19:14 Uhr
    pff
    wer den atom-dreck will, soll sich auch mit dem Müll rumschlagen. viel spaß.

    wir könnten eine florierende industrie haben, die gut an den erneuerbaren energien verdient - wir könnten technologische Spitzenreiter sein, ähnlich wie in der autoindustrie und div. zweigen der wissenschaft - aber die bundesregierung und die lobby der öl-und-atom-anhänger tut genug dafür, dass dies nicht geschieht. schön auf technologie von vorgestern setzen. und irgendwann heulen die, die den fortschritt verhindern, am lautesten, dass wir abgehängt wurden.

    ich sage nicht, dass windkraft und co das allheilmittel sind. aber mir geht das messer im sack auf, wenn ich Leute sehe, die Atomkraft predigen, aber konsequent ausblenden, dass man aus dem brennelement ein paar Monate energie rausholt und dann ein paar Jahrtausende lang aufpassen muss, dass es nicht im ach so sicheren salzbergwerk alles vergiftet.
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  •   Kalksandsteinmauer
    (1483 Beiträge)

    16.02.2014 22:17 Uhr
    Brennstäbe
    Faierhalber muß man aber auch erwähnen, daß man solche Brennstäbe recyclen kann und weiter aufspalten kann (die Atome), bis irgendwann nur noch wenig Müll übrig bleibt und dieser auch schneller zerfällt.

    Das ist auch Zukunftstechnologie, die aber in unserem Land nicht mehr entwickelt werden wird. Alte Brennstäbe haben ja noch Energie inne, sonst wären sie ja nicht heiß. Die Franzosen oder andere Atomnationen werden uns den scheiß irgendwann abkaufen gehe ich davon aus. Wir stellen dann halt Windrädchen auf den Müllberg.

    Keine Frage, regenerative Energieformen KÖNNEN sinnvoll sein, z.B. auf der See wo sie nicht in Konkurrenz mit Bauland oder dem LAndschaftsbild stehen. Aber wild die Dinger irgendwo hinstellen hauptsache was getan, kanns auch nicht sein.
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  • unbekannt
    (6808 Beiträge)

    16.02.2014 22:26 Uhr
    fairerweise?
    ich lach mich tot:
    Zitat von Kalk* Faierhalber muß man aber auch erwähnen, daß man solche Brennstäbe recyclen kann und weiter aufspalten kann (die Atome), bis irgendwann nur noch wenig Müll übrig bleibt und dieser auch schneller zerfällt.

    Vllt., erinnern Sie sich an die Geschichte von der hochradioaktiven Brühe im karlsuher Hardtwald, die unentwegt gerührt und gekühlt werden musste, bis man sie endlich verglast hat - wofür man erst eine eigene Anlage bauen musste. Atommüll ist Atommüll und alle Recyclinggeschichten erzeugen noch gefährlicheren Müll. Diese Technologie wird noch weiter viel Unheil über die Menscheit bringen.
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  •   Kalksandsteinmauer
    (1483 Beiträge)

    16.02.2014 22:31 Uhr
    Hardtwald
    Diese Brühe dort ist aber auf eine andere Art zustande gekommen, ich weiß nicht mehr wie, aber normale Brennstäbe waren das nicht. Und hätte man das nicht gekühlt und gerührt, ab einer gewissen Temperatur hätte es eine schöne Verpuffung (physikalisch natürlich was anderes, aber das Wort fällt mir grade nicht ein) und um die 100.000 km² wären schön verstrahlt gewesen. Je nach Windrichtung - und die ist sehr oft "West", hätte es BaWü und Bayern erwischt.

    Sowas auch noch in ein Erdbebengebiet zu bauen war schon etwas kühn.

    Aber: Erzählen Sie das Mal den Franzosen, was die in La Hague treiben. Da wird Radioaktivität ins Meer und in die Luft geleitet. Und die juckt das herzlich wenig, was wir in Deutschland darüber denken.
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  • unbekannt
    (6808 Beiträge)

    17.02.2014 07:18 Uhr
    diese Brühe
    ist dadruch zustande gekommen, dass Brennstäbe aus den Forschungsreaktoren und Brennstäbe aus Atomkraftwerken der Republik dort "recycelt", also wiederaufgearbeitet wurden. Und hätte man es nicht gerührt, hätte sich das darin enthaltene Plutonium verbunden und eine veritable Atombombe wäre im Hardtwald explodiert. Und gekühlt wurde es, weil sich sonst die darin enthaltenen radioaktiven Stoffe über die angrenzenden Gemeinden verteilt hätte.
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  •   Kalksandsteinmauer
    (1483 Beiträge)

    16.02.2014 22:35 Uhr
    Ich bin...
    kein klassischer Atomkraftbefürworter, aber eben auch kein radikaler Atomstromhasser. Man muß das pragmatisch sehen und eben abwägen.

    Wollen wir die Gefahr eines GAUs riskieren? Natürlich nicht!

    Wollen wir, daß die Kilowattstunde bald 50Cent kostet, Industrie abwandert, breite Bevölkerungsschichten entweder verarmen oder so sehr an Wohlstand einbüßen, daß sogar die Polen über uns lachen? Auch nicht wirklich!

    Also - wie kann man das Risiko eines GAUs minimieren? Aus den Fehlern anderer lernen, die AKW in den Risikogebieten (Erdbeben, zu nah an der Küste - ja sogar Tsunamis sind an der Nordsee möglich! etc.).
    Neue Bauen, alte stillegen - gleichzeitig in die Forschung für regnerative Energien investieren daß man nichts mehr davon braucht langfristig. Aber in 10 Jahren werden wir unsere Energieversorgung nicht grundlegend umstellen können - man braucht ja schon 10 Jahre um einer Autobahn ne Spur mehr zu geben oder ne Umgehungsstraße zu bauen...
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  •   tomkscole
    (352 Beiträge)

    16.02.2014 12:58 Uhr
    Dänemark
    viel schwerwiegender als ein schiefes Windrad, ist doch die Tatsache, dass das Bauteil schon in Dänemark ist zur Reparatur oder sonst etwas. Sind wir DEUTSCHE so blöd, totale verarsche. AKWs werden abgeschaltet, sehr gute Arbeitsplätze fallen weg und die große LÜGE, dass uns der Ökostrom viele neue Arbeitsplätze schaffen würde, wurde uns versprochen.
    Hahaha
    IHR LÜGNER VON DER 8,4% Partei
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