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Rheinstetten-Forchheim Wildschweingehege im Staatswald Kastenwört aufgelöst

Das Forstamt im Landratsamt Karlsruhe hat zum Jahresende 2010 das Wildschweingehege in Forchheim aufgelöst. Dabei beruft sich die Behörde auf neue Auflagen des Veterinäramtes, deren Einhaltung nicht möglich gewesen wären.

Durch die neuen Bestimmungen hat sich das Forstamt gemeinsam mit der Stadt Rheinstetten bemüht, eine Lösung für den Erhalt des Geheges zu finden. Der Bau eines Doppelzaunes und die strikte Durchsetzung des schon lange geltenden Fütterungsverbotes hätten nach Ansicht der Behörden zu einem Rückzug der Wildtiere in den Wald geführt. So wären sie nur noch selten zu beobachten gewesen. Zudem wären strengere Vorschriften zur Gewährleistung der Fleischhygiene nur unter schwierigen Bedingungen für die Tiere einzuhalten gewesen, so die Stadtverwaltung.

Demnach hatte der Rheinstettener Gemeinderat keine Chance mehr gesehen, die das Gehege zu erhalten. Durch eine Initiative des Forstamts mit den Tierfreunden und dem Elternbeirat des Forchheimer Kindergartens Sonnenblick konnten jedoch einige Frischlinge in den Wild- und Freizeitpark in Allensbach am Bodensee vermittelt werden.

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Kommentare (20)
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (50 Beiträge)

    08.02.2011 18:56 Uhr
    wegen der Seuchengfahr...
    Die Seuchengefahr sei sehr hoch; so sagt man.

    Ganz so schlimm wird es wohl aber nicht sein, sonst müsste das Gehege doch zunächst mal 3-4 jahre als Quarantänegebiet ausgewiesen werden.

    Wenn jetzt schon für viel Geld der Zaun demontiert wurde, dann könnten Kiinde und Hunde doch problemlos mit dem zurückgebliebenen, verseuchten Kot, Urin und Erreger-geschwängerten Speichel in Kontakt kommen.

    Ich schlage vor, der Zaun wird schnellsten wieder aufgebaut: die Seuchengefahr ist vielleicht höher als zuvor.
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  •   lebkuchenmesser
    (738 Beiträge)

    10.05.2011 16:12 Uhr
    Habe Sie
    das TierSG mal gelesen?
    Nein?
    Dann lassen Sie auch Ihre unqualifizierten Kommentare.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (42 Beiträge)

    21.01.2011 20:04 Uhr
    Danke Kerstin,
    für den Einblick in die Informationspolitik in Rheinstetten. Man schreibt ein paar Zeilen irgendwo ins Amtsblatt. Dann passiert eine Weile nichts, dann wird die Sache umgesetzt. Es ist doch offensichtlich, dass durch ein solches Vorgehen darauf spekuliert wird, die Angelegenheit möglichst an der Öffentlichkeit vorbei zu erledigen. Im übrigen offenbart der letzte Satz ihres Kommentars ihre zynische Grundhaltung, ich vermute Sie sind Bestandteil des Rheinstettener Polit- oder Verwaltungssumpfes.
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  •   lebkuchenmesser
    (738 Beiträge)

    24.01.2011 23:10 Uhr
    Informieren und Argumentieren, statt zu...
    Um Sie zu beruhigen, ich bin weder Mitglied, noch Bestandteil irgendeines Sumpfes. Aber das scheint ja nicht in Ihr von Schwarz und Weiß geprägtes Bild der Gesellschaft zu passen.
    So sehr sogar, das Sie es gleich zweimal mit dem gleichen Text zum Besten geben müssen.
    Wie wäre es, wenn Sie sich aktiv ins gesellschaftliche Leben einbrinegn würden, statt allein vor sich hin zu broddeln?
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (134 Beiträge)

    20.01.2011 10:11 Uhr
    Vorschriften richtig ausgelegt?
    Da entsteht aus gutem Grund eine Bauauflage / Bauvorschrift für Wildtiergehege.
    Wurde geprüft, ob ....
    ... die handzahmen Sauen im Kastenwörth überhaupt noch dazu zu zählen waren? Hausschweine dürfen fei rumlaufen.
    ... obe diese Vorschrift für künftige neue Gehege überhaupt auf ein jahrelang bestehendes anzuwenden war? Diese haben in aller Regel Bestandsschutz, hätten also nicht aufgerüstet werden müssen.
    Aber nein ...
    man erschießt lieber schnell mal ein paar Tiere.
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  •   lebkuchenmesser
    (738 Beiträge)

    20.01.2011 10:42 Uhr
    Bauauflage / Bauvorschrift für Wildtiergehege -...
    Das Landestierseuchengesetz fordert das und keine Bauvorschrift.
    Uns was das schnell angeht, siehe oben, vor einem Jahr im Amtsblatt.
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  •   lebkuchenmesser
    (738 Beiträge)

    20.01.2011 10:40 Uhr
    Hausschweine dürfen fei rumlaufen - falsch
    Gerade für Hausschweine gelten die herangezogenden Auflagen auch, durch den Doppelzaun ist jeglicher Kontakt zu Wildtieren zu verhindern.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (50 Beiträge)

    20.01.2011 18:59 Uhr
    Ist das so???
    wären diese Vorschriften zwingend überall anzuwenden, dann gäbe es keinen Streichelzoo, die Tierparks müssten geschlossen werden
    und Lamas müssten 10 m hinter einen dritten Zaun, sonst spucken sie womöglich drüber.
    Auch für mich machen diese Auflagen keinen Sinn; hier scheint bürokratischer Übereifer unbarmherzig zugeschlagen zu haben.
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  •   lebkuchenmesser
    (738 Beiträge)

    21.01.2011 17:05 Uhr
    Nein, die Regelung im
    TierSG gilt nur für Schweinebestände.
    Lamas im Zoo sind davon nicht betroffen.
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  •   lebkuchenmesser
    (738 Beiträge)

    20.01.2011 08:11 Uhr
    Falsch!
    Das Thema ging vor etwa einem Jahr bereits durch das Amtsblatt.
    Dort wurde auch darüber informiert, das sich Aufgrund veränderter Sachlage ua im Tierseuchengesetz, diese Massnahme ergibt.

    Wie wäre es, sich einfach mal richtig zu informieren, statt einfach immer nur zu nölen?

    Ansonsten, ist das Thema im wahrsten Sinne des Wortes bereits "gegessen"!
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