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Karlsruhe "Wem gehört die Stadt?" - Aktion für selbstbestimmtes Wohnen in Karlsruhe

Unter dem Motto "Wem gehört die Stadt?“ lädt die Karlsruher Initiative "Recht auf Stadt“ am Samstag, 6. Juli, zu einem Aktionstag auf dem Friedrichsplatz in Karlsruhe ein. Alt und Jung können von 14 Uhr bis 22 Uhr in einem "öffentlichen Wohnzimmer“, an einem "Stadtplan zum Selbermachen“ oder beim Wohnungsbau aus Pappkarton über ihre Stadt ins Gespräch kommen. Das teilen die Organisatoren in einer Pressemeldung mit.

Es gehe demnach um die Stolpersteine und Ärgernisse, aber auch um Lieblingsplätze und "Traumhäuser für alle" in Karlsruhe, so die Organisatoren in der Meldung. Die Initiative "Recht auf Stadt" gebe in Redebeiträgen und Infoständen Denkanstöße zu einer selbstbestimmten Stadt.

Wie in anderen Städten auch setzt die Karlsruher Initiative "Recht auf Stadt" nach eigenen Angaben auf vielfältigen Protest gegen aktuelle Stadtentwicklungen. Anfangen könne jeder Bewohner der Stadt direkt vor seiner Haustür: Der Einsatz für barrierefreie Zugänge zur Straßenbahn, der Erhalt kleiner Einkaufsläden im Stadtteil oder der Kampf für selbstverwaltete Räume gehörten zu einem besseren und gerechteren Leben in der Stadt, so die Initiative.

Mehr Informationen zu der Initiative gibt es im Internet.

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Kommentare (5)
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  •   runsiter
    (11979 Beiträge)

    05.07.2013 07:15 Uhr
    hört sich
    für mich so ein bisschen nach Hausbesetzer und Punks, die Penner spielen, an.
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  •   andip
    (8854 Beiträge)

    04.07.2013 15:44 Uhr
    Was soll
    das mit Protest für den Erhalt von kleinen Läden?
    Dafür sind nun mal immer noch die Ladenbetreiber selber zuständig.Und wenn bei denen keiner mehr einkauft,kann auch die Stadt dagegen nichts machen.
    Und "Kampf für selbstverwaltete Räume",was soll das sein? Jeder kann sich Räume mieten und darin im Rahmen des Zulässigen machen was er will.
    Ziemlich diffus,was die wollen und vor allem,was die Stadt(verwaltung) damit zu tun hat.
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  •   80er
    (5573 Beiträge)

    04.07.2013 13:47 Uhr
    Was heißt in diesem....
    ....Zusammenhang "selbstbestimmtes Wohnen"? Was kann ich mir unter diesem Begriff vorstellen? Und was heißt "selbstverwaltete Räume"? Was soll man darin machen dürfen oder nicht dürfen? Und überhaupt: was heißt generell "selbstbestimmtes Leben"? Mit Schuleintritt bis zum Renteneintritt - in der Regel 66 Jahre lang - gibt es kein selbstbestimmtes Leben. Auch Millionäre, die nie arbeiten müssen, haben kein selbstbestimmtes Leben: sie müssen Steuererklärungen abgeben - und wenn sie es nicht tun, müssen sie Tricks finden, wie man das Finanzamt hintergeht. Also auch hier nichts mit selbstbestimmten Leben.
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  •   silberahorn
    (9524 Beiträge)

    05.07.2013 08:03 Uhr
    selbstbestimmt
    wird in dem Fall wohl so gemeint sein, wie es auch beim Geschlechtsverkehr benutzt wird: Es gehören zwar meistens zwei dazu, aber jeder von denen darf auch "nein" sagen.

    Man darf auch bei Steuerbescheiden "nein" sagen und Widerspruch einlegen. Und man darf mitbestimmen, wie hoch der Steuersatz sein wird. Firmen können selbstbestimmt den Ort wählen, in dem der Hebesatz günstig ist.
    Wahrscehinlich geht es bei dem Projekt nur darum Denkanstöße zu geben, damit wir alle merken, wie gut wir es haben. Hier sind Freiheiten zumindest gut angedacht. Es soll Länder geben die sich damit noch schwer tun.

    Abhängigkeiten sind leicht mal eklig: der Server lässt gerade keinen Zugriff zu. zwinkern
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  • unbekannt
    (3577 Beiträge)

    04.07.2013 09:35 Uhr
    mehr Recht will jeder, aber mehr Pflichten?
    es ist modern, zu fordern und zu fordern und zu fordern und zu fordern

    es sei an das berühmte Zitat von US-Präsident Kennedy erinnert:
    "Frage nicht, was dein Land für dich tun kann.
    Frage, was du für dein Land tun kannst."
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