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Karlsruhe Wellenreuther zu "Killerspiel"-Diskussion: "Baitinger sagt bewusst die Unwahrheit!"

CDU-Stadtrat und Mitglied des Bundestags Ingo Wellenreuther wendet sich in einer Pressemitteilung entschieden gegen den Vorwurf der SPD, er habe im Hauptausschuss Verständnis für das geplante Killerspiel-Treffen in der Schwarzwaldhalle geäußert.

Dieser Vorwurf sei nichts weiter als eine "unerträgliche Diffamierung" von Seiten der SPD-Fraktionsvorsitzenden Doris Baitinger. "Die Behauptung der SPD-Fraktionsvorsitzenden Baitinger ist wissentlich unwahr und eine reine Schmutzkampagne", so Wellenreuther. Überhaupt habe er an dem besagten Dienstag, 5. Mai, überhaupt nicht an der Hauptausschusssitzung teilgenommen. Deshalb könne er sich zu den Computerspielen, die dort unter anderem zur Sprache kamen, überhaupt nicht geäußert haben. Baitinger dagegen sei da gewesen und wisse daher genauso gut wie er, dass es sich hier um Verleumdung handle.

"Dieses Verhalten ist unterste Schublade", zeigt sich Wellenreuther empört. Daher seien die persönlichen, wider besseres Wissen geäußerten Angriffe schäbig und moralisch verwerflich. Wer mit solchen Methoden der Diffamierung arbeite, stelle sich selbst ins Abseits, erklärt Wellenreuther. "In der Sache hat Frau Baitinger überhaupt nichts verstanden. Entscheidend ist im konkreten Fall nicht, ob Killerspiele derzeit schon gesetzlich verboten sind, sondern dass nach meiner Auffassung die Stadt Karlsruhe ihre Hallen für Veranstaltungen mit Killerspielen nicht vermieten sollte", macht Wellenreuther deutlich.

Wie "erschreckend wenig" Kenntnis Baitinger allgemein habe, zeige auch der Vorwurf, Wellenreuther habe sich auf Bundesebene nicht ausreichend für ein "Killerspiel"-Verbot eingesetzt. CDU/CSU hätten bereits 2002 ein Gesetz vorgeschlagen, um die von Videofilmen, Computer- und Videospielen und so genannten "Killerspielen" ausgehenden Gefährdungen für Kinder und Jugendliche effektiv einzuschränken. Ironie des Schicksals: der Gesetzesentwurf sei allein durch die SPD gescheitert.

"Es ist bei Frau Baitinger wie immer: wenn Argumente fehlen geht sie in persönliche Verleumdungen über", erklärt der Abgeordnete. Die Pressemeldung beruhe daher auf "bewusst unwahren Behauptungen, falschen Vermutungen und erschreckender Unwissenheit". "Wenn Frau Baitinger einen letzten Rest Anstand hätte, würde sie sich öffentlich entschuldigen", so Wellenreuther abschließend.

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Kommentare (18)
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  •   tessarakt
    (2356 Beiträge)

    15.05.2009 01:08 Uhr
    Am Samstag ...
    ... könnte man auch mal Papierunterschriften für die Anti-Zensur-Petition sammeln.
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  • unbekannt
    (18 Beiträge)

    14.05.2009 21:49 Uhr
    @starmaniak
    @starmaniak (da man hier offensichtlich keine privaten Nachrichten verschicken kann (oder hab ichs übersehen? Bitte um Aufklärung)): Wohl alle 14 Tage Donnerstags ist ab 19 Uhr Piraten-Stammtisch im Drachen (Karl-Wilhelm-Straße). Ich war heut auch das erste Mal da (und nicht der einzige neue) und es war sehr informativ. Und am Samstag soll in der Innenstadt ein Infostand sein.
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  • unbekannt
    (1 Beiträge)

    14.05.2009 20:21 Uhr
    Verbrecher
    Gelöscht! Verstoß gegen Kommentarregel.
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  •   tessarakt
    (2356 Beiträge)

    14.05.2009 19:31 Uhr
    "und eine reine Schmutzkampagne"
    Welcher Schmutz wird denn da aufgewirbelt? Es ist doch nichts Ehrenrühriges, für Killerspiele zu sein.
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  •   tessarakt
    (2356 Beiträge)

    14.05.2009 19:30 Uhr
    Ebenfalls nicht wählbar
    " CDU-Stadtrat und Mitglied des Bundestags Ingo Wellenreuther wendet sich in einer Pressemitteilung entschieden gegen den Vorwurf der SPD, er habe im Hauptausschuss Verständnis für das geplante Killerspiel-Treffen in der Schwarzwaldhalle geäußert zu haben."

    Gut, daß wir drüber gesprochen haben.
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  •   ralf
    (3596 Beiträge)

    14.05.2009 19:05 Uhr
    Wer hat am Inkompetentesten???
    Die CDU, ihr schlechtes Plagiat (SPD) oder etwa die BüKA? Immerhin OB Fenrich hat sich vorher erkundigt, während sich andere Kommunalpolitiker der oben genannten Parteien wie Kindergartenkinder verhalten.
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  • unbekannt
    (327 Beiträge)

    14.05.2009 18:57 Uhr
    @einlitervollmilch
    Ja, der von dir Artikel (Link) von der Piratenpartei trifft den Nagel auf den Kopf!
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  • unbekannt
    (505 Beiträge)

    14.05.2009 18:40 Uhr
    @einlitervollmilch
    Nachdem ich an anderer Stelle mich erstmal entsetzt über die Piraten geäußert habe, komme ich immer mehr in die Richtung das die eine wirkliche alternative darstellen.
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  • unbekannt
    (327 Beiträge)

    14.05.2009 18:34 Uhr
    "Killerspiel-Treffen"
    Herr lass Hirn vom Himmel regnen. Bei den iFNG sollen Ligaspiele der ESL (Electronic Sports League) ausgetragen werden.

    Die ESL ist:

    "...mit über 900.000 registrierten Mitgliedern, 440.000 Teams und 170.000 ausgetragenen Spielpartien im Monat auch eine der größten europäischen Ligen für professionelles Computerspielen und umfasst ein professionell aufgestelltes und organisiertes Spiele- und Ligensystem mit über 1800 Ligen für Einsteiger und Profis sowie rund 80 Spielen aus jedem bekannten Genre."

    http://de.wikipedia.org/wiki/Electronic_Sports_League

    Schon die Verwendung des Begriffs "Killerspiel-Treffen" ist Polemik unterster Schublade. Also Herr Wellenreuther, warum beschweren sie sich? Weils sie diesmal selbst betrifft? E-Sportler sind sie ja anscheinend nicht!
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  • unbekannt
    (456 Beiträge)

    14.05.2009 18:31 Uhr
    @ ruedigerp: Am Thema vorbei diskutiert...
    Pünktlich aus dem stinkenden Misthaufen hervorgekrochen
    wird vom eigentlichen Fehlverhalten der besagten Dame im obigen Text abgeschweift.
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