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Karlsruhe Verpasster Aufstieg in Liga 2: Karlsruher SC will Kader verkleinern

Nach der verpassten Rückkehr in die 2. Fußball- Bundesliga wird der Karlsruher SC seinen Kader für die kommende Saison verkleinern.

"Wenn du einsparen musst, fängst du nicht beim Joghurt an. Bei Personalkosten kannst du eigentlich am meisten einsparen", sagte Sportdirektor Oliver Kreuzer nach der 1:3- Niederlage im Relegations-Rückspiel beim FC Erzgebirge Aue. "Da ist besprochen, dass die Kosten des Kaders nach unten gehen."

Präsident Ingo Wellenreuther sagte dem SWR, dass sich der KSC in einer schwierigen finanziellen Situation befinde. "Es ist jedes Jahr ein Drahtseilakt, dass wir die Lizenz erhalten, und wir tun alles dafür", sagte der 58-Jährige. Es blieben jetzt noch ein paar Tage, um die Finanzen in Ordnung zu bringen. "Natürlich wird ein Weiterverbleiben in der dritten Liga auch Einschnitte zur Folge haben. Wir müssen unser Budget anpassen."

Die Badener hatten vor der Saison die direkte Rückkehr als Ziel ausgegeben. Vor allem Torjäger Fabian Schleusener dürfte nun schwer zu halten sein. "Die meisten Spieler haben gültige Verträge. Aber ob es Bayern München ist oder der KSC, es wird wie bei jedem Verein Verschiebungen geben", sagte Kreuzer. "Es gibt aber keinen großen Umbruch. Definitiv nein."

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  •   schwarzvoraugen
    (2932 Beiträge)

    24.05.2018 16:19 Uhr
    Leistungsgerechte Bezahlung
    angefangen beim Herrn Sportdirektor. Anpassung der Bezüge an die dauerhafte Drittklassigkeit.

    Was die Heren Spieler angeht klarer Leistungsbezug bei den Prämien. Gestaffelte Prämienzahlungen nur an Spieltagen an denen wir einstellige Tabellenplätze einnehmen. Volle Zahlung nur an Spieltagen an denen wir auf einem der Aufstiegsplätze stehen.

    Keine Leistung, keine Prämie.

    Und im Zweifel die zweite Mannschaft reaktivieren und die Möchtegernprofis abschaffen.

    Dann wird das was.
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  •   haustier
    (1293 Beiträge)

    24.05.2018 12:04 Uhr
    Dummschwätzer
    man ... man ... man ... was man hier wieder alles lesen muss ...

    Hätte der KSC den Aufstieg geschafft, dann hätte man die Mannschaft mit wehenden Fahnen empfangen und es wären tagelang Lobeshymnen durch alle Straßen Karlsruhes geträllert worden.

    Nun wurde der Aufstieg verpasst und genau die Leute, welche bei einem Aufstieg euphorisch in die Hände geklatscht und sich selbst als tollsten Fan bezeichnet hätten ... genau diese Leute schießen nun wieder gegen den Verein (sei es gegen Sportdirektor, Präsident, Trainer oder den Stadionneu/umbau).

    Genau das ist auch das Problem hier. Es gibt nur einen überschaubaren, echten Fankreis ... einer der bei Wind und Wetter im Stadion steht egal gegen welche Mannschaft ... und es gibt eben die "Schönwetterfans", welche bei Erfolg auf den Zug aufspringen, bei Misserfolg aber gegen den Verein schießen, ohne (!) hierbei konstruktive Vorschläge zu unterbreiten.
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  •   uffmugger
    (274 Beiträge)

    24.05.2018 13:31 Uhr
    Dummschwätzer
    aber an der Qualität der Mannschaft hat man in beiden Spielen gegen Aue schon gemerkt, das die Kicker leider nicht zweitligatauglich sind!
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  •   IchKA
    (496 Beiträge)

    24.05.2018 13:24 Uhr
    Lass das Tier mal im Käfig
    Der Kommentator des ZDF hat vor Millionen von Fernsehzuschauern in eindeutiger Weise einen glasklare Bemerkung zu den bundesweit berüchtigten KSC Fans abgelassen. Da liegt der KSC so was von richtig weit vorne, von der Bildzeitung bis zu Kicker und den anderen Zeitungen. Es gibt auch in einige andere Vereinen, die ein Fußballspiel mit Krieg zu verwechseln scheinen, aber hier liegt der KSC mal richtig vorne. Da hilft auch der eingekaufte Gefälligkeitsimagebericht nicht viel weiter. Wer lesen kann ist übrigens klar im Vorteil. Vom neuen Trainer war nicht die Rede, im Gegenteil dem Mann hat der Club sehr viel zu verdanken, was sich übrigens auch im objektivem Kommentar während der ZDF Übertragung sehr positiv gewürdigt wurde.
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  •   IchKA
    (496 Beiträge)

    24.05.2018 11:10 Uhr
    Wenn das neue Stadion schon fertig
    gewesen wäre der KSC ganz bestimmt schon lange aufgestiegen und hätte schon lange am Stadion abbezahlt.
    Wunschträume ! Die Realität ist eine andere. Seit Jahren kriegt der KSC nicht mal seine Pacht zusammen, die von der Stadt und damit Bürgergeldern mit 50% entgegen der Vereinbarungen subventioniert wird.
    Nirgendwo ist zu lesen, was ein fahnenflüchtiger Kreuzer an Gehalt bekommt oder ein "sich aufopfernder" Wellenreiter an Aufwandsentschädigung plus der ganzen Entourage, die da noch mit drinhängt. Macht, Brot und Spiele machte sich schon Kaiser Nero zunutze bevor er Rom abfackelte. Der KSC wird auch das Geld seiner Bürger verbrennen und es gibt ja eigentlich niemand mehr, der glaubt, dass dieser Fußballaltar im Wildpark am Ende wieder einmal nicht erheblich teuerer wird, wobei sich alle Businesspläne der KSC Euphoriker noch in dünnere Luft auflösen. Wettet jemand dagegen ?
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  •   Salaud
    (245 Beiträge)

    24.05.2018 10:48 Uhr
    Man muss der Tatsache ins Auge sehen,
    dass der KSC einfach drittklassig ist und das seit Jahren immer wieder gnadenlos unter Beweis stellt, egal welchen utopischen Tagträumereien von einem Aufstieg sich ein ebenso drittklassiger Präsident und CDU-Politiker, der nicht in der Lage ist, den Karren aus dem Dreck zu ziehen hingibt. Schade um jeden Cent, der in diese Geldvernichtungsmaschine geworfen wird. Am besten ganz zumachen. Dann gibt es auf jeden Fall schon einmal weniger Verkehrschaos, weil keine Busse anderer drittklassiger Vereine vor dem Spiel mit Polizei und mit Blaulicht quer durch die Innenstadt eskortiert werden, die eigentlich auch außen rum zum Stadion fahren könnten.
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  •   357.Magnum
    (33 Beiträge)

    24.05.2018 06:07 Uhr
    Wellenreuther RAUS
    dass wäre dir wichtigste Entscheidung beim KSC, noch nie hat ein Vorstand diesen Verein mit Abstieg und weiteren Jahren in Liga 3 so viel Geld gekostet wie diese Person.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (10341 Beiträge)

    24.05.2018 08:55 Uhr
    hol Dir 'n Magnum
    und gib Ruh,
    oder meld Dich, sofern Du Mitglied bist, bei der nächsten Gelegenheit als Kandidat für seinen Präsi-Posten.
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  •   Pilsi57
    (235 Beiträge)

    23.05.2018 19:23 Uhr
    Den Tatsachen ins Auge sehen.
    Fakt ist, dies war u.U. für längere Zeit die letzte Chance in die 2. Liga aufzusteigen. Die 3.Liga wird nächste Saison noch schwieriger, vor allem ausgeglichener als diese Saison. Was da von der 4.Liga hochkommt und von der 2. abgestiegen ist kann man nicht als Laufkundschaft bezeichnen. Saarbrücken, 1860 München, Cottbus; Mannheim, Uerdingen, dazu Kaiserslautern und Braunschweig. Rostock und Wiesbaden werden auch eine Rolle spielen.
    Dazu die prekäre finanzielle Situation. Kölmel immer noch an der Backe. Und eine neue Mannschaft aufzubauen wird schwer. Über kurz oder lang wird sich dies auch auf die Jugendabteilung auswirken. Die wirklichen Talente gehen nach Freiburg, Hoffenheim, Stuttgart oder sogar nach Sandhausen.
    In Gründe genommen muss der KSC nächste Saison aufsteigen, sonst gehen die Lichter aus. Nur fehlt mir der Glaube das man dies schafft. Die Voraussetzungen sind äußerst schlecht dafür.
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  •   Markymark
    (209 Beiträge)

    23.05.2018 20:00 Uhr
    nächste Saison
    Für nächste Saison eine Aussage zu machen ist es noch zu früh. Denke durchaus, dass man mit der Verpflichtung von Schwartz einen 2 Jahres Plan hatte. Und wenn man vorausschauend gearbeitet hat, hat man wohl die Wahrscheinlichkeit eines Aufstiegs schon recht früh unter 50% angesiedelt und so auch geplant.

    Vieles wird davon abhängig sein, was jetzt passiert und muss man erst noch 5-6 Spiele abwarten, um zu schauen, wohin es sportlich geht. Das ist aus meiner Sicht alles viel zu früh, darüber ein Urteil zu fällen.
    Grundsätzlich wird jeder Verein mit den finanziellen Fesseln der 3. Liga arbeiten müssen. Aber wer nach Kaiserslautern schaut, wird feststellen, der Verein ist stark abgestiegen. Und wird vermutlich auch stark in die 3. Liga einsteigen.
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