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Karlsruhe/Hamburg Umfrageergebnis: Maklerkosten sind Sache des Auftraggebers

Eine Debatte über Maklerkosten ist entfacht, nachdem sich Hamburg dazu entschieden hat, nächstes Jahr im Bundesrat eine Initiative zu starten, die bei den Maklerprovisionen Entlastung bringen soll. Bislang war es häufig Aufgabe der Neu-Mieter die Provision zu übernehmen. Wie soll die Regelung künftig aussehen? Das wollten wir von unseren Lesern wissen.

Aus unserer letzten nicht repräsentativen Umfrage geht hervor, dass 67,84 Prozent der Abstimmer es für richtig halten, wenn der Auftraggeber für die Kosten des Maklers aufkommt. Hierbei sei egal, ob es sich um Vermieter oder Mieter handelt. Dieses "Bestellerprinzip" ist eine Idee der SPD und Grünen, die bereits im Bundestag versucht hatten das durchzusetzen. Die Anträge scheiterten jedoch im vergangenen Jahr bereits in den Ausschüssen.

21,11 Prozent der Umfrageteilnehmer sind der Meinung, dass die Maklergebühren zwischen Neu-Mieter und Vermieter aufgeteilt werden müssten. Dass dies der gerechte Weg sei, findet auch Leser Drei Fragezeichen: "Die Maklerkosten sollten geteilt werden. Der Vermieter hat den Auftrag gegeben, einen Mieter zu suchen, der Mieter hat den Auftrag gegeben, eine Wohnung zu suchen."

Maklerkosten sollte generell der Wohnungssuchende übernehmen, meinen 8,54 Prozent der Abstimmenden. Diese Regelung, wonach der Mieter für die Zahlungen einer Provision aufkommt, ist in der Form noch in Österreich, Finnland, Frankreich und Italien üblich. 2,51 Prozent der Umfrage-Teilnehmer haben zu diesem Thema keine Meinung. Sie enthalten sich der Stimme.

Umfrage: Wer soll ka-news "Model des Monats" Oktober werden?

Der Oktober war dieses Jahr ein Wechselbad der Gefühle: Vom typisch regnerischen Herbsttag bis zu goldenen Sonnenstunden war alles dabei. Auch unsere Model-Bewerberinnen sind so verschieden wie die Tage und Blätter des vergangenen Herbstmonats und so stellen wir uns wieder die Frage: Wer macht das Rennen - Jaqueline aus Karlsruhe, Stefanie aus Achern, Verena aus Berghausen oder Rosella aus Ettlingen? Stimmen Sie ab!Dem "Model des Monats" winkt ein professionelles Fotoshooting und die Qualifikation für die Endrunde Anfang nächsten Jahres.

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  •   bartola
    (531 Beiträge)

    27.10.2012 15:52 Uhr
    Verbraucherschutz ...
    ... könnte man das nennen. Dieser sollte in Anbetracht einer so ernsten Angelegenheit, wie Wohnraumvergabe noch viel strenger kontrolliert werden!
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  •   bartola
    (531 Beiträge)

    27.10.2012 15:44 Uhr
    Wer den Auftrag vergibt zahlt.
    Der Makler nimmt dem Vermieter die Arbeit ab und nicht dem Vermieter, sonst müsste dieser selbst inserieren, Interessenten informieren, Besichtigungstermine organisieren, Anfragen beantworten, usw. Der Makler leistet also eindeutig eine Dienstleistung für den VERMIETER und nicht für den Mieter, der in keinem Moment Mitspracherecht hat. Es ist mehr als rechtlich zweifelhaft, da nötigend, was zur Zeit geschieht, dass sich die Makler kurz vor Mietvertragsunterzeichnung vom Vermieter eine Kostenübernahmeerklärung unterzeichnen lassen. Angesichts der aktuellen Wohnungssituation kommt diese einer Erpressung gleich. Wenn das nicht sittenwidrig ist?! Der Staatsanwalt sollte diese Praktik verbieten! Und, wenn wir schon dabei sind, auch die Einforderung der den Datenschutz verletzenden Selbstauskünfte, häufig schon beim Besichtigungstermin öffentl. abgefragt. Ich bin gespannt, welche Partei sich das auf ihren Banner schreibt!
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  •   bartola
    (531 Beiträge)

    27.10.2012 15:56 Uhr
    Tastenteufel
    Entschuldigung für den Verschreiber! Der Einleitungssatz oben sollte natürlich so lauten: "Der Makler nimmt dem Vermieter die Arbeit ab, sonst müsste dieser selbst inserieren, Interessenten informieren, Besichtigungstermine organisieren, Anfragen beantworten, usw. ..."
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (29986 Beiträge)

    27.10.2012 02:03 Uhr
    2006
    hab ich mir eine Bude angeguckt, die als Büro gedacht war. Das Gespräch fand zwischen Vermieterin, Maklerin und mir statt, die Wohnung erwies sich als ungeeignet. Daraufhin schlug die Vermieterin des Anwesens andere Räume vor mit der die Maklerin eigentlich nichts zu tun hatte. Ich hab mich trotzdem abziehen lassen, musste schnell gehen damals. Auf einmal war da die Maklerin auch im Boot. Wie gesagt, es musste schnell gehen.

    Gottseidank bin ich da wieder raus, aber das war auch hardcore. Lehrgeld eben, jetzt hoff ich nie mehr jemand Miete zahlen zu müssen. Lieber Zinsen an die Bank und Mitspracherecht im Haus - doppelt.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (29986 Beiträge)

    27.10.2012 02:15 Uhr
    Den zweiten Kauf
    hab ich mit dem Eigentümer per Handschlag im Vorbeilaufen gemacht und Tausende Euro gespart, bzw. anderweitig in den Ausbau investiert.

    Die Maklerkosten gehen seit jeher zu Lasten der Käufer und Mieter, wer sein Objekt an einen Makler (oder meistens mehrere) vergibt und dann von dessen Arbeit profitiert kann auch die Hälfte der Kosten tragen.

    Momentan ist es eben schwierig in KA, Vermieter, Verkäufer und Makler können nach Belieben diktieren. Nimmts der erste nicht, nimmts der zweite. Und wenn der nicht, dann der Dritte. Und billiger wirds nicht, ich kann zwar nicht sittenwidrig vermieten, ohne die gefahr einer Anzeige zu riskieren, aber ich kann 50 qm für 450000 Euro anbieten. Einer nimmts, garantiert.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (90 Beiträge)

    26.10.2012 21:20 Uhr
    Maklerkosten
    So oder so ist der Mieter der Depp ! Der Vermieter haut die Maklerkosten auf die Miete drauf (:-((
    Gruß Peter
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  •   Torflut
    (2209 Beiträge)

    26.10.2012 19:45 Uhr
    Teilung
    der Kosten würde ich gerecht finden.
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