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Karlsruhe Umfrageergebnis: Bundeswehr ist kein "Spaßverein"

Vor einigen Tagen machte ein Bundeswehrtruck in Karlsruhe Station und warb mit dem Slogan "Spaß und Action". Ein Motto, das heftige Kontroversen auslöste. Über die Mehrheit der ka-news-Leser sagt: Das ist nicht in Ordnung!

Am Dienstag, 30. Juni, hielt der 17 Meter lange Bundeswehrtruck auf dem Marktplatz und versuchte, mit dem Motto "Spaß und Action" Interessenten anzulocken. Spontan demonstrierten rund 100 Karlsruher Flashmobber gegen diese Eigendarstellung der Bundeswehr, die sie alles andere als gelungen fanden, und ließen sich "tot" zu Boden fallen. Dort blieben sie einige Minuten liegen, dann standen sie auf und malten ihre Körperumrisse mit Kreide auf den Boden.

54 Prozent der Umfrageteilnehmer stimmen diesen Demonstranten zu. Dass die Bundeswehr so für sich wirbt, sei "auf keinen Fall" in Ordnung, denn es habe "mit der eigentlichen Bundeswehr-Idee nichts mehr zu tun". Nicht ganz so schlimm finden 28 Prozent der ka-news-Leser die Werbekampagne. "Wer zur Bundeswehr will, wird sich vorher schon sorgfältig informieren", sagen sie.

Der Slogan "Spaß und Action" sei legitim, das finden zehn Prozent der Umfrageteilnehmer. Man müsse schließlich "die Zielgruppe der Teenies erreichen". Dagegen glauben neun Prozent der ka-news-Leser nicht an die Wirksamkeit dieser Werbung. "Darauf fällt doch eh keiner rein" - so ihre Meinung.

Mit dem Slogan "Spaß und Action" darf man vielleicht eher für den Fußball werben. Doch seit einiger Zeit rollt kein Ball mehr - Sommerpause bei der Bundesliga, U21-Europameisterschaft und Confederations-Cup sind beendet. Erst ab dem zweiten Augustwochenende geht es mit dem Spektakel weiter. Doch wie sehr "leiden" unsere Leser unter der fußballfreien Zeit? Sagen Sie es uns in der heutigen ka-news-Umfrage.

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