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Karlsruhe Umfrage: Darf die Bundeswehr für sich als "Spaßverein" werben?

Der Bundeswehrwerbetruck macht Station in Karlsruhe und wirbt mit dem Slogan "Spaß und Action". Damit soll insbesondere Schülern die Bundeswehr schmackhaft gemacht werden.

Der 17 Meter lange Mercedes "mit modernster Technik" bietet im Innenraum die Möglichkeit, Programme wie Fahr- und Flugsimulator auszuprobieren, Kletterwände zu erklimmen und anhand von 3-D-Filmen zu sehen, wie beispielsweise Infanteristen ein Gebäude stürmen.

Rund 100 Karlsruher finden diese Art der Eigendarstellung alles andere als gelungen. Sie ließen sich am Dienstag, 30. Juni, auf einer Gegenaktion "tot" zu Boden fallen, lagen so einige Minuten am Boden und malten anschließend ihren Körperumriss mit Kreide auf den Boden, ehe sie vom Marktplatz verschwanden (siehe auch:"'Flashmob':'Sterben' für die Bundeswehr?").

Diese Aktion führte unter Lesern zu einer heftigen Kontroverse, weshalb wir das Thema zum Gegenstand unserer aktuellen Umfrage gemacht haben: Darf die Bundeswehr - die im Ausland gegen Piraterie und Terrorismus kämpft - mit dem Slogan "Spaß und Action" werben, um gezielt Jugendliche anzusprechen? Sagen Sie uns Ihre Meinung in unserer Umfrage auf der Startseite.

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  • unbekannt
    (947 Beiträge)

    08.07.2009 11:36 Uhr
    bundestagsunfähig
    Karin Binder von den Linken
    und
    Andreas Reifsteck Ju-Chef

    Wer von den Beiden hat als Aktiver nichts in einer Demokratie zu suchen?
    grinsengrins...
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  • unbekannt
    (2 Beiträge)

    08.07.2009 10:31 Uhr
    Kritik an Frau Binder vollkommen daneben
    Frau Binder kritisiert in vollkommen korrekter und wahrer Weise diese Werbeaktion der BW und die momentane ungesetzliche Kriegslüsternheit.
    Nicht Frau Binder ist bundestagsunfähig, sondern der JU-Chef Andreas Reifsteck hat eigentlich nichts als Aktiver in einer Demokratie zu suchen.
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  • unbekannt
    (2 Beiträge)

    08.07.2009 10:31 Uhr
    Kritik an Frau Binder vollkommen daneben
    Frau Binder kritisiert in vollkommen korrekter und wahrer Weise diese Werbeaktion der BW und die momentane ungesetzliche Kriegslüsternheit.
    Nicht Frau Binder ist bundestagsunfähig, sondern der JU-Chef Andreas Reifsteck hat eigentlich nichts als Aktiver in einer Demokratie zu suchen.
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  •   flo-mi
    (441 Beiträge)

    02.07.2009 20:18 Uhr
    Freidenker hat zu 100% Recht
    Also ich kann mich der Meinung von Freidenker nur anschließen. Freidenker hat die Thematik ziemlich sicher auf den Punkt gebracht. Besser gehts fast nicht.
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  •   hajmo
    (4225 Beiträge)

    02.07.2009 09:06 Uhr
    Die Art und Weise
    wie hier auf dem Marktplatz geworben wird, finde ich auch nicht gut. Aber Kinder und Jugendliche werden nicht zur Bundeswehr eingezogen. Die hier zitierten 11-jährigen haben noch mindestens 7 Jahre Zeit sich ihre Meinung zu bilden. Und als Volljähriger sollte man sich schon eine eigene Meinung bilden können. Und wer sich dazu entscheidet zur BW zu gehen, muss dann auch damit rechnen, dass er zu einem Kriegseinsatz gehen muss. Und, sollte man sich aus irgendwelchen fadenscheinigen (falschen) Gründen dafür entschieden haben, kann man ja immer noch aussteigen.
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  • unbekannt
    (347 Beiträge)

    02.07.2009 03:08 Uhr
    Die Bundeswehr wirbt schon unter Minderjährigen
    "Die elf Jahre alten Mädchen Katrin Janzen und Fenja Albrecht aus Hude setzten sich in die Pilotensitze eines Marinehubschraubers vom Typ ‚Sea Lynx' und kamen aus dem Staunen nicht heraus"

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30249/1.html


    übrigens wirbt die Bundeswehr auch ganz gezielt auf Veranstaltungen, die von Kindern und Jugendlichen besucht werden. Auf der bekanntesten deutschen Computerspiele-Messe "Games Convention" hat die Bundeswehr seit Jahren einen Stand.
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  • unbekannt
    (335 Beiträge)

    02.07.2009 01:54 Uhr
    Genau
    so sieht es aus, Freidenkender!
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  •   Freidenkender
    (74 Beiträge)

    02.07.2009 01:19 Uhr
    U.S.A.? - Stichwort KILLERSPIELE
    Derartige Tendenz erinnert ja schon fast an die noch perfidere Akquise der vereinigten Staaten, die 16jährige in Elendsvierteln auf Wal Mart-Parkplätzen abfangen und mit Gehalt und Unterkunft werben....

    Nein. So darf einfach nicht geworben werden. Die Bundeswehr ist eine Armee und hat auch als solche eine moralische Wertverpflichtung. Jugendliche dürfen doch nicht den Eindruck gewinnen, dass militärische Konflikte, Kriege, Spaß machen!
    Das steht außerdem im Kontrast zu den in vielen Auslandseinsätzen gestorbenen deutschen Soldaten und ist als äußert PIETÄTLOS anzusehen.

    Es wird so ein Aufhebens um (im Volksmund durch die Medien) "Killerspiele" gemacht, aber wieso wird hier nicht protestiert? Krieg ist kein Spiel! Und kein Actionfilm!
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