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Karlsruhe Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit - auch für Karlsruhe?

In diesem Jahr läuft eine europäische Bürgerinitiative für Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in Ortschaften. Die Entscheidung für höhere Geschwindigkeiten auf bestimmten Straßen soll den Kommunen überlassen werden, fordert die Initiative. Auch Sylvia Kotting-Uhl, Bundestagsabgeordnete und Bundestags-Kandidatin von den Grünen, setzt sich für mehr Tempo 30-Zonen in Karlsruhe ein.

Um die europäische Kommission zu verpflichten, sich mit diesem Vorschlag zu beschäftigen, müssen eine Million Unterschriften von Wahlberechtigten aus mindestens sieben EU-Ländern gesammelt werden.

"Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit für mehr Sicherheit"

"Bei einem Erfolg könnte die Stadtverwaltung Karlsruhe endlich selbst bestimmen, welche Straßen auf Tempo 30 herabgesetzt werden und wäre nicht mehr an die bisherigen bundesweiten Vorgaben gebunden, die oft eine Tempo-Reduzierung verhindern", so die Grünen in einer Pressemitteilung. Sylvia Kotting-Uhl und Stadtrat Johannes Honné stellen bei einem Pressetermin am Montagnachmittag die Initiative und ihre konkrete Bedeutung für Karlsruhe vor.

Auch der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert mehr Tempo 30-Zonen. "Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften ist ein klares Bekenntnis für mehr Sicherheit und Lebensqualität in unseren Städten und Dörfern, nicht nur direkt vor der Schule, sondern überall dort, wo wir unterwegs sind und uns aufhalten", heißt es auf derWebseite des VCD.

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  • unbekannt
    (4144 Beiträge)

    17.06.2013 18:59 Uhr
    Hast du es noch nicht begriffen?
    Die Gruenen haben die "Wahrheit" gefunden und sie wollen diese "Wahrheit" allen einbleuen.
    Die sind wirklich so wie meine Freundin immer sagt:" Wassermelonen. Aussen gruen und innen rot."
    So wie die sind Sozialisten und Kommunisten nun mal gestrickt. Die haben das dringende Beduerfniss anderen zu sagen wa sie zu tun, zu lassen und ZU DENKEN haben!
    Unter dem Deckmantel von Umweltschutz u.ae. verstecken sich rechthaberische, untolerante Korinthenkacker, die selbst mit ihrem eigenen Leben unzufrieden sind und hoffen es wird besser, wenn sie anderer Leute Leben auch miserabel machen!
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  • unbekannt
    (11392 Beiträge)

    17.06.2013 19:28 Uhr
    Das Problem ist halt...
    Wenn sich keiner dagegen wehrt und auch mal dagegenargumentiert, gewinnen diese Ökos noch Oberhand. Wer in seinem Leben sonst keine Sorgen hat, als ob Autos 30 oder 40 oder 50 fahren dürfen, der brüllst seine ideologische Meinung eben am lautesten. Da Leute diesen Schlages auch an Umfragen teilnehmen, während andere arbeiten gehen, kommen unrealistische Ergebnisse wie "70 % wollen Tempo 30, 20 % isses egal und 10 % sind rücksichtslose Raser".

    Es geht mir langsam tierisch auf die Eier, daß diese militante Franktion ständig an der StVO und anderen Sachen rummachen wollen, die sich bewährt haben und von 90 % der Bevölkerung akzeptiert sind.

    Sollen se halt in den Wald ziehen, wenn se mit der Zivilisation nicht zurechtkommen. Oder eine Hippiestadt ohne Autos gründen. Sowas wie dieses Viertel in Freiburg - dann sind die Spinner unter sich!
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  • unbekannt
    (1401 Beiträge)

    18.06.2013 14:59 Uhr
    Verkehrsanteile
    @frischluftschneise
    Was erwartest du denn für Umfragewerte, wenn bei den Verkehrsanteilen im Stadtverkehr "nur" etwa 35% Autofahrten sind? Da wären doch 70% ein durchaus realistischer Wert.

    Bei 25% Fußgängeranteil, 20% Fahrrad und 15%(?) ÖV bist du schnell bei über 50%, die sich Vorteile von Tempo 30 versprechen.
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  • unbekannt
    (11392 Beiträge)

    18.06.2013 18:22 Uhr
    Verkehrsanteile
    Diese Statistiken sind aber eine reine Momentaufnahme. Denn es gibt nicht den geborenen "Autofahrer" und den "Fußgänger".

    Jeder Autofahrer ist mindestens zweimal täglich Fußgänger, wenn er überhaupt erst zum Auto geht. Es kommt auch vor, daß ein Autofahrer das Fahrrad nimmt um den Kilometer zum Briefkasten zu radeln. Ebenso nehmen Autofahrer auch mal die Bahn, sei es weil sie damit zur Arbeit pendeln oder weil sie mal etwas über den Durst trinken wollen. Und wenn man jetzt so einen Fußgänger frägt, der grade vom Supermarkt zu seinem Porsche geht, dürfte die Antwort auch anders ausfallen als bei einem militanten Zausel.

    Woher kommt eigentlich überhaupt die Vorstellung, daß "Autofahrer" nichts anderes im Sinn haben als die Straßen zu verstopfen, Leute übern Haufen zu fahren, durch die Städte zu "rasen" und das nur, um die Umwelt zu verpesten? Überleg mal den wirtschaftlichen Schaden, wenn die Leute doppelt so lange zur Arbeit brauchen weil alles "Tempo 30" ist...
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  •   Herbert-119
    (1164 Beiträge)

    17.06.2013 20:24 Uhr
    Das Problem ist...
    das Politik gegen die Grüne Rechthaberei den anderen Parteien magels Kenntniss äusserst schwer fällt da die 68er Grünen auch unsere Medien besetzt haben.
    Um es anders zu sage besonders CDU und FDP haben in der Politik gegenüber den Grünen ihre Luschenhaftigkeit Meisterhaft unter beweis gestellt.
    Aber auch die Bürger in diesem Land lassen sich von den Grünen gerne am Nasenring durch die gegend führen.
    30 bringt nichts und ist ein Grüner Prestige Projekt mehr nicht.
    30 vor Schulen und Kindergärten ist sinnfoll ansinsten währe 40 in Nebenstraßen Ok da fährt man ohnehin nicht schneller.
    Auf Hauptstraßen 50 Ausserorts 100 und im kreutzungsbereich 80.
    Basta an die Grünen.

    Ach so und das mit dem CO² Sparen streichen wir.

    CO2 Grünt den Planeten (CO² ist Pflanzennahrung und sonnst nichts) darum gib Gas und hab Spass.

    Es lebe die Freiheit und es Sterbe die Grüne Partei.
    Und das Hoffentlich bald.
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  • unbekannt
    (11392 Beiträge)

    18.06.2013 18:16 Uhr
    Eben!
    Wobei auf Nebenstraßen ohnehin meist 40 gefahren wird, das braucht man nichtmal einführen. Wenn dort Tempo 50 gilt heißt das ja nicht, daß man diese fahren muß. Der Einfachkeithalber also einfach generell 50. Dann wird in kleinen Sträßchen langsamer gefahren und auf Hauptstraßen vllt 60, was ja auch noch in Ordnung ist. Weil erstmal zu definieren was eine "Nebenstraße" ist... ist doch alles viel zu aufwendig...

    Ansonsten würde ich ein TempoLIMIT NUR da einführen, wo es nötig ist, z.B. innerorts vor Schulen etc. 30, außerorts im Kreuzungsbereich 80. Ansonsten würde eine RICHTgeschwindigkeit von 100 bzw. 130 auf Autobahnen generell ausreichen. Dann kann sich Mensch mehr aufs Fahren konzentrieren und muß nicht ständig auf den Tacho schauen, weil irgendwo ein Blitzer stehen könnte - da den Kommunen aber Einnahmen in Milliardenhöhe entgehen würden, wird das wohl nichts....
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