Stutensee Sie wollten einen Kampfhund beschlagnahmen: Zwei Beamte bei Einsatz in Stutensee von Hundehalter verletzt

Beim Versuch, in Stutensee einen Kampfhund zu beschlagnahmen, sind zwei Polizisten angegriffen und verletzt worden. Der 22 Jahre alte Halter habe den American Staffordshire Terrier abgeleint und einer Polizistin mit der Faust ins Gesicht geschlagen, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Das illegal nach Deutschland eingeführte Tier sei aggressiv gewesen. Es sprang demnach bellend und knurrend an zwei Beamten hoch. Gebissen habe der Hund bei dem Vorfall am Montagvormittag aber nicht. Die Polizisten konnten den Hundehalter den Angaben zufolge erst mit Verstärkung festnehmen. Auch dessen Mutter wurde festgenommen. Sie habe versucht, einen Beamten wegzustoßen.

In der Zwischenzeit war der Kampfhund demnach ins Freie geflüchtet. Als die Einsatzkräfte ihn einfangen wollten, wurden sie von einem Balkon aus von einem 19-Jährigen bepöbelt und bespuckt, so die Polizei. Gegen die anschließende Kontrolle wehrte sich der Mann laut den Beamten mit Händen und Füßen, wobei er einen weiteren Polizisten verletzte.

Die zwei Beamten wurden ambulant behandelt und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen. Auch der 19-Jährige musste nach eigener Aussage im Anschluss an den Vorfall im Krankenhaus behandelt werden.

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