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Karlsruhe Stromausfall: Halb Durlach ohne Strom - Kabelfehler schuld

Der Karlsruher Stadtteil Durlach ist derzeit von einem Stromausfall betroffen. Nach Angaben der Stadtwerke Karlsruhe sind rund die Hälfte aller Haushalte in Durlach ohne Strom - darunter auch Industriegebiete. Nach derzeitigem Stand hat sich einer von zwei Trafos im Umspannwerk an der Autobahn aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.

Derzeit sind die Stadtwerke damit beschäftigt, die Stromversorgung von dem abgeschalteten auf den noch funktionierend zweiten Trafo umzulegen. Bis alle Haushalte wieder mit Strom versorgt sind, kann es daher noch dauern.

Warum sich der Trafo abgeschaltet hat, ist aktuell noch unklar. Mitarbeiter der Stadtwerke sind auf Fehlersuche. Die Stadtwerke vermuten einen defekten Kabelring als Ursache.

Aktualisierung 17 Uhr:

Die Durlacher Haushalte sind seit 16.15 Uhr wieder weitestgehend mit Strom versorgt, so die Stadtwerke Karlsruhe. Ursache war wohl ein Kabelfehler.

Aktualisierung 17.10 Uhr:

Laut Stadtwerke Karlsruhe kam es kurz vor 15 Uhr in Folge eines Kabelfehlers zu einer Störung im Umspannwerk Durlach. Aufgrund dessen löste die Sicherheitseinrichtung des Hochspannungstrafos aus, so dass weite Teile Durlachs ohne Strom waren. Die Stadtwerke sorgten nach eigenen Angaben vor Ort für die Eingrenzung der Fehlerquelle und schalteten die betroffenen Netzstationen wieder zu.

Gegen 16.15 Uhr war der größte Teil der betroffenen Netzkunden wieder versorgt. Derzeit wird die genaue Kabelfehlerstelle lokalisiert um im Anschluss daran eine Reparatur des betroffenen Kabels vornehmen zu können, so die Stadtwerke.

Von dem Stromausfall war auch ein Fiducia-Rechenzentrum im Industriegebiet Killisfeld betroffen. Durch die Notstromversorgung über Batterie- und Dieselaggregate konnten aber die Geldautomaten der Volks- und Raiffeisenbanken störungsfrei aufrecht erhalten werden, so die Fiducia in einer Pressemeldung.
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Kommentare (43)
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  • unbekannt
    (163 Beiträge)

    22.11.2012 12:31 Uhr
    Das ist nur der Anfang
    Doch nicht allein die Wirtschaftskraft und der Wohlstand stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit erschwinglicher und verlässlicher elektrischer Energie, sondern das Leben allgemein. Wie verletzlich unsere Gesellschaft und das normale Leben durch die enorme Abhängigkeit von einem funktionierenden Stromnetz heute ist, zeigte der jüngste große Stromausfall in München.Obwohl dabei nur etwa 450.000 Menschen eine knappe Stunde ohne Strom waren, herrschte schnell ein ordentliches Chaos. Hochgerechnet auf eine größere Region oder gar das ganze Land und auf einen Zeitraum eines ganzen Tages, wäre das gigantische Ausmaß der Folgen kaum mehr abzusehen. Und doch besteht durch den irren Ökowahn eine immer größere Gefahr einer solchen Situation, vor welcher inzwischen immer mehr Fachleute warnen. Natürlich waren in München sämtliche Beteiligten sofort äußerst darum bemüht, von der ersten Sekunde der Störung an immer wieder zu betonen, der Ausfall habe ganz bestimmt nichts mit der Energiewende zutun
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  •   runner
    (432 Beiträge)

    22.11.2012 14:32 Uhr
    Die Häufigkeit
    von Stromausfällen hat nichts mit der Energiewende, sondern mit der Gier diverser CEOs und Shareholder zu tun!
    Da werden die Gewinne nämlich nicht reinvestiert sondern eingesackt. Die Wartung der bestehenden Infrastruktur kostet Geld und das will natürlich niemand ausgeben, also wird nur noch auf Verschleiß gefahren.
    Evtl. Netzausfälle werden billigend in Kauf genommen, auch und gerade weil man dann solchen verblendeten Leuten wieder Munition für's Stammtischgesülze liefert.
    Alles in der Hoffnung, den Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg der Energiewende umzukehren - und noch ein Ausstieg anzufügen zwinkern - um mit vermeintlich billigem Atomstrom wieder Milliardengewinne zu generieren und die Lasten auf die Allgemeinheit abzuwälzen!
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  • unbekannt
    (11392 Beiträge)

    22.11.2012 21:24 Uhr
    Richtig!
    Wenn RWE oder EnBW Milliardengewinne einsacken, wo wandert das Geld eigentlich hin? Davon könnte man viele Windräder und Stromtrassen bauen!

    Sollen entweder mit den Preisen runter oder die Energiewende umsetzen... Würde das Geld wenigstens gescheit investiert hätte ich auch nichts dagegen (bzw. würde es verstehen), wenn der Strompreis kurzfristig steigt... aber so ist es reine Abzocke! Und niemanden interessierts...
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  • unbekannt
    (163 Beiträge)

    23.11.2012 06:41 Uhr
    Am Ende siegt immer die Wahrheit
    In ihrem ökofaschistischen Größenwahn schreckt die Politik auch nicht vor anderen, völlig abgehobenen Träumereien zurück. So soll beispielsweise Hessen bis zum Jahr 2050 seinen gesamten Strom- und Wärmebedarf aus den sogenannten “erneuerbaren” Energien beziehen. Dafür will das Land zwei Prozent der Gesamtfläche für Propeller zur Verfügung stellen, was rund 420 Quadratkilometern entspricht. Was die armen Bürger dann jedoch frierend bei Dunkelheit und Windstille machen sollen, wissen diese linksgrünen Spinner im Landtag heute freilich nicht. Der Lichtjahre von der Realität entfernt schwebende Planet BRD fliegt gerade mit Höchstgeschwindigkeit ins energiearme Nirwana und reißt uns alle mit. Aber da müssen wir durch, denn es gilt, die Welt um jeden Preis zu retten und wenn dabei die Menschheit draufgeht, dann ist das eben so. Grün geht die Welt zugrunde, doch das sollte es uns schon wert sein.

    AUCH ÖKOFANTASIEL LAND DEUTSCHLAND KANN DIE NATURGESETZE NICHT UMGEHEN.
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  •   Makamabesi
    (3025 Beiträge)

    22.11.2012 11:56 Uhr
    Is
    denn noch immer Stromausfall?
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  •   phiha1612
    (587 Beiträge)

    22.11.2012 10:03 Uhr
    und wer ist schuld...???
    die grünen mit ihrem öko-quatsch...

    aus dem atomkraftwerk kommt genug strom der auch bezahlbar ist...bitte schaltet die dinger endlich wieder an... in frankreich und überall gehen neue kraftwerke ans netz und wir idioten schalten unsere ab... super danke ihr grünen socken!!!
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  •   frari66
    (3920 Beiträge)

    22.11.2012 10:42 Uhr
    Genau so ists es leider.
    Aber evtl. sind das ja auch Wachstumsmärkte und die Franzosen haben das nur noch nicht geschnallt.
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  • unbekannt
    (3304 Beiträge)

    22.11.2012 10:35 Uhr
    .
    strom der bezahlbar ist? wie das? weil die kosten für die zwischen- und endlagerung des radioaktiven mülls nicht eingerechnet werden und diese erst von kommenden generationen zu tragen sind? du bist ein kurzsichtiger ignorant. typischer schwarzgelbwähler.
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  •   phiha1612
    (587 Beiträge)

    22.11.2012 11:15 Uhr
    ne is klar...
    und die anderen nationen die auf atomstrom setzen die essen ihren atommüll ??? schaut nach frankreich - nicht mal 100km von karlsruhe entfernt was dort der strom kostet...Deutschland ist nicht der nabel der welt... nur weil wir unsere AKWs abschalten haben wir trotzdem das thema entsorgung in anderen ländern und da zahlen wir als EU Mitglied grad wieder die zeche für diese länder... also können wir es auch bei uns weiterbetreiben wie bisher...

    also bitte realistisch bleiben oder wischt ihr euch den hintern nachm kacken mit laub ab - nein dafür benutzt ihr auch papier (dafür mussten dann bäume sterben!!!!)
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  • unbekannt
    (11392 Beiträge)

    22.11.2012 21:29 Uhr
    Strompreis
    Also ich kann mich aber auch nicht daran erinnern, daß vor der Atomwende der Strom "spottbillig" war... Da spielen so viele Faktoren mit rein (u.a. die Gier der Manager, der Verdienst der obersten 10.000 hat sich die letzten 10 Jahre verzwanzigfacht, der der Normalbürger nichtmal verdoppelt), aber mit den AKW ist es nicht nur... zumal die billigeren Produktionskosten ja nicht weitergegeben wurden, da haben sich andere eine goldene Nase verdient...

    Wann schaltet sich endlich mal die Politik ein und stoppt diese Machenschaften, damit Deutschland als Wirtschaftsstandort noch attraktiv ist?
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