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Essen/Karlsruhe Stresstest: Karlsruher Atom-Anlage unter der Lupe

Das Bundesumweltministerium hat Stresstests für die atomaren Zwischenlager und weitere Atom-Einrichtungen gestartet. Bis Mitte August sollen bundesweit rund 20 Anlagen - darunter eine in Karlsruhe - auf den Schutz vor extremen Erdbeben, Flugzeugabstürzen, Hochwasser, Wetterkatastrophen, Explosionen, Stromausfällen und Bränden untersucht werden.

Eine Sprecherin bestätigte am Donnerstag einen Bericht der "WAZ". Die Stresstests für die Zwischenlager waren im vergangenen Jahr nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima angekündigt worden, parallel zu den inzwischen abgeschlossenen Überprüfungen der Atomkraftwerke.

Betroffen sind Zwischenlager für bestrahlte Brennelemente und hochradioaktive Abfälle (Gorleben, Ahaus, Lubmin, Jülich sowie Zwischenlager an allen Kernkraftwerken) sowie die Verglasungsanlage und frühere Wiederaufarbeitungsanlage (WAK) in Karlsruhe.

Die Länder wurden gebeten, die Antworten der Betreiber bis zum 17. August dem Bundesumweltministerium zu übermitteln. Konkret geht es zum Beispiel darum, ob die oberirdischen Lager, in denen Brennelemente bis zu einer Endlagerung aufbewahrt werden, sicher genug sind etwa gegen Flugzeugabstürze. Unabhängig von dem Stresstest sollen alle Zwischenlager mit meterhohen Mauern nachgerüstet werden, um sie gegen mögliche Terrorangriffe besser zu sichern.

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Kommentare (4)
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  •   lynx1984
    (2741 Beiträge)

    08.06.2012 10:10 Uhr
    Fragenkatalog
    Die sind jetzt nicht ernsthaft erst jetzt darauf gekommen die vollkommenen Banane Fragen für die Zwischenlager zu klären?
    Die Frage hat sich noch nie jemand gestellt für welchen Hochwasserstand die Anlagen ausgelegt sind und wie verfahren wird, wenn dieser Stand überschritten wird? Das wäre sehr amateurhaft...
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  • unbekannt
    (1272 Beiträge)

    08.06.2012 11:27 Uhr
    Erst bauen, dann befüllen
    dann Fragen dann Supergau dann wars keiner.

    Total praktisch. Bezahlen lasse ich mich aber für die volle Verantwortung. Nur wenns drauf ankommt dann halt doch nicht. Siehe Mapuss.
    Danach lasse ich meinen Teppich von Afgahnistan im Jet der Bundesrepublik Deutschland am Zoll vorbei nach Deutschland bringen. Aber das darf ich ja weil ich bin ja Minister und daher gleicher als gleich. Ihr dummes Volk habt das endlich zu Akzeptieren grinsen
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  •   tessarakt
    (2353 Beiträge)

    08.06.2012 08:47 Uhr
    Weitere, bisher nicht berücksichtigte Katastrophenszenarien:
    * Stau
    * KSC-Spiel
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  •   alpinium
    (5486 Beiträge)

    08.06.2012 10:17 Uhr
    KSC-Spiele arten
    durchaus zu Katastrophen aus, während Staus doch eher als soziales Ereignis wie Fazzebuck zu bewerten sind. In Fazzebuck stehen alle freiwillig, naja im Stau auch, wenn die Stausteher alle unbedingt den gleichen Weg nehmen müssen.
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