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Salem Stiftung Salem

Da die Sanierung des Schlosses Salem vor einiger Zeit zwangsweise bis auf weiteres verschoben wurde, drängt das Haus Baden nun auf eine endgültige Lösung des Problems. Eine Stiftung, gegründet von Bernhard Prinz von Baden selbst, soll nun das nötige Geld für die Sanierung des kulturhistorischen Schlosses und des ehemaligen Klosters herbeischaffen.

Seit der Verkauf einiger Kulturschätze aufgrund heftiger Proteststürme gescheitert ist, herrscht auch in punkto Kulturgüterstreit Funkstille zwischen der Landesregierung und dem Haus Baden; Sanierungsvorhaben des kulturhistorischen Erbes Salem liegen derzeit auf Eis (ka-news berichtete). Und dabei wird die Besorgnis um das Schloss nicht kleiner.

Gemeinnützige Stiftung soll nötiges Geld für Sanierung bringen

Das Haus Baden ist der Ansicht, dass eine schnelle Lösung gefunden werden muss; deshalb hat Bernhard Prinz von Baden am vergangenen Pfingstwochenende zum "Zukunftsforum kulturhistorisches Erbe Salem" geladen. Ziel der Diskussionsrunde war es, eine Gruppe von Gleichgesinnten um sich zu versammeln und an die Landesregierung zu appellieren, die Gespräche wieder aufzunehmen: Die Zeit dränge, der schnelle Beginn der Sanierungsarbeiten sei unverzichtbar. So bestätigte der Historiker Michael Stürmer, dass der Zustand des Schlosses durchaus bedenklich sei. Des Weiteren wurde der hohe Stellenwert des markgräflichen Hauses Baden als Förderer für die Schule Schloss Salem betont.

In erster Linie wollte der Sohn der Adelsfamilie jedoch für seine neu gegründete gemeinnützige "Stiftung Salem" werben, die dabei helfen soll, die Immobilie Schloss Salem zu erhalten. Außerdem soll das Haus Baden für den Verzicht auf die großherzoglichen Sammlungen 70 Millionen Euro vom Land erhalten, von denen 40 Millionen Euro direkt in die Stiftung fließen.

Justizminister Ulrich Goll, der unter den Gästen war um sich über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren, erklärte, dass die Landesregierung hinter dem Projekt des Prinzen stehe und die Stiftung für einen gute Lösungsansatz halte. Dennoch sei die Lage komplex.

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