Sebastian Freis: KSC-Stürmer

Er ist wohl das, was der Volksmund im Allgemeinen als einen "sportlichen Allrounder" bezeichnet. Sebastian Freis hat ein Händchen für alles, bei dem ein Ball im Spiel ist. Aber auch bei Sportarten wie zum Beispiel dem Schwimmen macht "Basti", wie ihn seine Freunde und Kollegen rufen, eine gute Figur. Zu seiner größten Leidenschaft neben dem Fußball gehört jedoch das Tennis. Der Grünwettersbacher zählte noch vor Kurzem zu den hoffnungsvollsten badischen Nachwuchstalenten und wurde als Jugendspieler des TC Rüppurr unter anderem Deutscher und Badischer Mannschaftsmeister, dreifacher Badischer Vizemeister im Einzel sowie achtfacher Mittelbadischer Bezirksmeister.

Er ist wohl das, was der Volksmund im Allgemeinen als einen "sportlichen Allrounder" bezeichnet. Sebastian Freis hat ein Händchen für alles, bei dem ein Ball im Spiel ist. Aber auch bei Sportarten wie zum Beispiel dem Schwimmen macht "Basti", wie ihn seine Freunde und Kollegen rufen, eine gute Figur. Zu seiner größten Leidenschaft neben dem Fußball gehört jedoch das Tennis. Der Grünwettersbacher zählte noch vor Kurzem zu den hoffnungsvollsten badischen Nachwuchstalenten und wurde als Jugendspieler des TC Rüppurr unter anderem Deutscher und Badischer Mannschaftsmeister, dreifacher Badischer Vizemeister im Einzel sowie achtfacher Mittelbadischer Bezirksmeister.

Letztendlich entschied er sich aber gegen die gelbe Filzkugel und widmete sich fortan ausschließlich dem Fußball. Bis zur C-Jugend ging der 1,5er-Abiturient des Durlacher Markgrafengymnasiums für seinen Heimatverein SC Wettersbach auf Torejagd, ehe er zu seinem Lieblingsverein KSC wechselte, für den er schon als Steppke schwärmte. Insbesondere Thomas Häßler nennt der 19-Jährige als eines seiner großen Idole im blau-weißen Trikot, denen er vom Fanblock aus zujubelte.

Der größte Förderer des derzeitigen Zivildienstleistenden der Stadt Karlsruhe ist unbestritten dessen Vater Herbert. Bereits als Jugendtrainer des SC Wettersbach kümmerte sich dieser intensiv um seinen Sprössling und leistete damit einen nicht unerheblichen Beitrag zum fast schon kometenhaften Aufstieg der badischen Version von "Basti-Fantasti". Nachdem er die A-Junioren des KSC mit 34 Treffern fast im Alleingang in die Bundesliga schoss, wurde der damalige Amateurtrainer Edmund Becker auf den 1,83 Meter großen und 75 Kilogramm schweren Vollblutstürmer aufmerksam. Als dieser seine Qualitäten auch in der Oberliga unter Beweis stellte, war es nur eine Frage der Zeit, bis der ehemalige Cheftrainer des KSC, Lorenz-Günther Köstner, ihn zu den Profis beorderte.

Dort musste er allerdings einige Zeit warten, bis ihm dieser zum ersten Mal sein Vertrauen schenkte. Erst als Köstner ob der anhaltenden Talfahrt nicht mehr weiter zu wissen schien, setzte er auf die Karte Freis. Was folgte, war ein Bilderbuchstart, wie ihn sich selbst die kühnsten Optimisten im Wildpark nicht erhofft hatten. Freis mimte nicht nur den Joker, nein, er stach als Trumpf voll zu. Mit drei Toren gegen Rot-Weiß Essen katapultierte sich der Mann mit der Rückennummer 35 in nur 90 Minuten in die Herzen aller KSC-Fans. Was beeindruckte, war vor allem die Kaltschnäuzigkeit, mit der er die Essener Abwehr an diesem Tag an den Rand des Wahnsinns trieb.

Als Lohn für seine bis dato hevorragende Arbeit durfte "Basti" am 28. Oktober des vergangenen Jahres einen Profivertrag bis zum 30. Juni 2005 unterzeichenen. Nicht nur aufgrund seiner bisher erzielten fünf Saisontreffer hat sich der pfeilschnelle und technisch versierte Grünwettersbacher längst etabliert und ist aus dem Kader des KSC kaum mehr wegzudenken. Nun gilt es auf dem Teppich zu bleiben und sich nicht auf den bisher geernteten Lorbeeren auszuruhen. Doch auch Bescheidenheit ist ein Prädikat von Sebastian Freis. Bei allem Erfolg ist er der normale nette "Junge von nebenan" geblieben, für den Überheblichkeit ein Fremdwort ist.

Und dass dies auch so bleibt, dafür wird neben seinen Eltern auch Schwester Gina sorgen, die zu seinen glühendsten Verehrerinnen gehört. Womit wir auch schon beim nächsten Thema wären. Es liegt eigentlich nicht im Naturell von Sebastian Freis, seine Mitmenschen zu enttäuschen, doch im Falle der weiblichen KSC-Anhänger, die für ihren "Basti" schwärmen, muss der Sunnyboy eine Ausnahme machen. Den Namen will er zwar nicht preisgeben, doch wie er ka-news verriet, ist er seit geraumer Zeit glücklich mit seiner Freundin liiert. Zuviel der holden Weiblichkeit wäre der Karriere momentan auch nicht unbedingt förderlich.

Jetzt geht es für den Juniorennationalspieler vorrangig darum, die anvisierten Ziele zu erreichen. Dazu gehören neben dem Klassenerhalt mit dem KSC, sich in der U20 beziehungsweise U21 zu etablieren und in absehbarer Zeit auch Jürgen Klinsmann von seinem Können zu überzeugen.

Beschreiben Sie sich mit drei Worten:
Optimistisch, ehrgeizig, zielstrebig.

Was ist Ihre größte Stärke?
Das sollen andere beurteilen...

Was ist Ihre größte Schwäche?
Meine Vergesslichkeit und das häufige Verlangen nach Süßigkeiten.

Was war als Kind oder Jugendlicher Ihr Traumberuf? Haben Sie damals jemals daran gedacht, das zu werden, was Sie heute sind?
Ich wollte schon immer mit Fußballspielen mein Geld verdienen und hoffe, dass sich dieser Kindheitstraum in den kommenden Jahren verwirklichen lässt.

Was würden Sie im Leben gerne noch erreichen?
Privat: Mit der richtigen Partnerin eine Familie gründen. Beruflich: Im Fußball erfolgreich sein, in der A-Nationalmannschaft zu spielen, ein Fernstudium absolvieren und finanziell unabhängig zu werden.

Was nervt Ihre/n Partner/in am meisten an Ihnen?
Dass wir aufgrund meines Sports manchmal zu wenig Zeit füreinander haben.

Auf welchen Gegenstand möchten Sie im Leben nicht verzichten?
Auf mein Bett, weil es der optimale Platz zum Entspannen ist.

Wen würden Sie gerne auf den Mond schießen?
Journalisten die immer etwas anderes schreiben als man eigentlich sagt.

Welcher Mensch beeindruckt Sie?
Da gibt es so viele Menschen.

Welche Musik (Interpret und Titel) und welcher Film haben Sie am meisten beeindruckt?
R&B und HipHop gefallen mir recht gut, besonders die "Black Eyed Peas". Mein Lieblingsfilm ist der Knochenjäger mit Denzel Washington.

Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
"Faust" von Goethe.

Sie werden als Tier geboren. Als welches?
Wahrscheinlich als Faultier oder Siebenschläfer.

Sie tauschen einen Tag mit einer Person des anderen Geschlechts - wer wäre das?
Eigentlich fühle ich mich in meinem Körper recht wohl und würde nur sehr ungern tauschen.

Was finden Sie an Karlsruhe reizvoll?
Die optimale Mischung aus Großstadt und Gemütlichkeit.

Was würden Sie an Karlsruhe ändern, wenn Sie Oberbürgermeister/in wären?
Ich würde alle lästigen Blitzer abmontieren lassen.

Welches sind die markantesten Karlsruher / deutschen Köpfe?
Oliver Kahn und Otto von Bismarck.

Sie leben in einem anderen Land. Welcher Grund könnte Sie dazu bewegen beziehungsweise davon abhalten, nach Deutschland einzuwandern?
Die Kälte im Herbst und Winter würde mich vielleicht abhalten.

Es geht um das Glück der Republik. Welche Person, Gruppierung oder Idee sollte mehr Einfluss gewinnen?
Das ist schwierig zu sagen.

Wie und wo möchten Sie sterben?
Darüber mache ich mir jetzt noch keine Gedanken.

Kommen Sie in den Himmel oder in die Hölle?
Das kann ich vermutlich nicht selbst entscheiden.

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