Karlsruhe Schwabenfeindliche Parolen?

Dass sich Badener und Schwaben noch nie ganz grün waren, ist nichts Neues. Das Konkurrenzdenken, das zwischen Karlsruhe und Stuttgart herrscht, muss schon als chronisch bezeichnet werden. Die SPD-Karlsruhe liefert neuen Zündstoff für die Diskussion. "Lieber neue Arbeitsplätze in Karlsruhe als in Stuttgart" hieß es noch kürzlich auf einem Plakat. Der Karlsruher CDU stößt der Spruch sauer auf.

Doris Baitinger, Gemeinderatskandidatin der SPD, erklärt gegenüber ka-news, dass die Gründe für die Aufregung offensichtlich seien. Mitnichten versuche die Partei "billig zu punkten", wie Wellenreuther es formulierte. Die Vorwürfe seien handfest und vollkommen begründet. Unbestreitbar sei ja doch, dass Behörden von Karlsruhe nach Stuttgart abgezogen werden würden.

Baitinger ist sich sicher: die CDU Karlsruhe möchte zu diesen Vorgängen nicht Stellung beziehen. Schließlich wäre Kritik an den Parteigenossen in der Landesregierung nicht gern gesehen. Das die Plakate nach und nach wieder aus dem Stadtbild verschwunden seien, hätte laut Baitinger nichts mit internen Diskussionen zu tun gehabt. Die Plakate seien einhellig angenommen worden in der Partei. Vielmehr wäre ein normaler turnusmäßiger Wechsel der Motive der Grund dafür, dass sie aus dem Stadtbild verschwunden sind.

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